Bachelorarbeit, 2009
54 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1. Hyphomicrobium zavarzinii ZV580
1.2. Dehydrogenasen
1.2.1. Methylamin-Dehydrogenase
1.2.2. Anwendung
1.3. Zielsetzung
2. Material und Methoden
2.1. Materialien
2.1.1. Geräte
2.1.2. Chemikalien
2.1.3. Puffer und Lösungen
2.1.4. Medien
2.1.5. Verbrauchsmaterialien
2.1.5.1. Nukleinsäuren
2.1.5.2. Enzyme
2.1.5.3. Kits
2.1.5.4. Einmalartikel
2.1.5.5. Bakterienstämme
2.2. Methoden
2.2.1. Mikrobiologische Methoden
2.2.1.1. Kultivierung von Escherichia coli
2.2.1.2. Cryokonservierung
2.2.1.3. Herstellung chemisch kompetenter E.coli JM109
2.2.1.4. Kompetenztest der chemisch kompetenten E.coli JM109
2.2.2. Molekularbiologische Methoden
2.2.2.1. Polymerase-Ketten-Reaktion (PCR)
2.2.2.2. Aufreinigung der DNA-Fragmente
2.2.2.3. Konzentrationsbestimmung der DNA
2.2.2.4. Ligation
2.2.2.5. Transformation
2.2.2.6. Blau-Weiß-Selektion
2.2.2.7. Plasmidpräparation
2.2.2.8. Restriktionsverdau
2.2.2.9. Agarose-Gelelektrophorese
2.2.2.10. Sequenzierung
3. Ergebnisse
3.1. Polymerase-Ketten-Reaktion (PCR) und Bestimmung der Größe der PCR-Produkte mittels Agarose-Gel
3.2. Konzentrationsbestimmung der DNA
3.3. Ligation und Transformation
3.4. Blau-Weiß-Screening der transformierten Klone
3.5. Plasmidpräparation und Restriktionsverdau
3.6. Sequenzanalyse
4. Diskussion
Ziel der Arbeit ist die Klonierung der Kodierungssequenz der kleinen Untereinheit der Methylamin-Dehydrogenase aus dem Organismus Hyphomicrobium zavarzinii ZV580 mittels Polymerase-Ketten-Reaktion (PCR), um eine Grundlage für die rekombinante Expression und spätere Nutzung des Enzyms als Katalysator in Biosensoren zu schaffen.
1.2.1. Methylamin-Dehydrogenase
Die Methylamin-Dehydrogenase, auch bekannt als Amin-Dehydrogenase, ist ein lösliches Quinoprotein, welches die oxidative Desaminierung von primären Aminen zu Aldehyden und Ammonium, wie zum Beispiel die Umwandlung von Methylamin zu Formaldehyd, katalysiert [13, 21]. Das Enzym besitzt den chinoiden Co-Faktor TTQ (Tryptohan Tryptophylquinon, Abb. 2), welcher in der Enzym-Matrix über eine Amin-Bindung kovalent an das Protein gebunden ist [13, 26].
Die Methylamin-Dehydrogenase ist ein hetero-Tetramer und weist in ihrer nativen Form eine α2β2-Struktur mit einer großen α - Untereinheit (40 – 48kDa) auf, welche weder organische noch anorganische Co-Faktoren besitzt, und einer kleinen β-Untereinheit (8-16 kDa), welche die prosthetische Gruppe TTQ beinhaltet [14]. Der katalytische Mechanismus kann in eine reduktive und eine oxidative Reaktion unterteilt werden [13]. Im reduktiven Teil (Abb. 3) greift Methylamin das C-6 Quinon-Kohlenstoffatom des Co-Faktors TTQ an, wobei über ein Carbinol-Intermediat eine Iminoquinon-Spezies gebildet wird. In der zweiten, oxidativen Teilreaktion werden dann zwei Elektronen auf einen Elektronenakzeptor, beispielsweise das blaue Kupferprotein Amicyanin, welches Elektronen zu löslichen periplasmatischen Cytochromen vom Typ C transportiert [15], übertragen und die Methylamin-Dehydrogenase geht wieder in ihre oxidierte Quinon-Form über [13].
1. Einleitung: Beschreibt die wissenschaftliche Bedeutung von Enzymen und Hyphomicrobium zavarzinii ZV580 sowie die Zielsetzung der Klonierung der Methylamin-Dehydrogenase.
2. Material und Methoden: Detaillierte Auflistung der verwendeten Laborgeräte, Chemikalien, Medien sowie der molekularbiologischen und mikrobiologischen Arbeitsschritte.
3. Ergebnisse: Dokumentation der durchgeführten PCR-Ansätze, der Ligation, Transformation und der nachfolgenden Sequenzanalyse der Klonierungsfragmente.
4. Diskussion: Interpretation der erzielten Ergebnisse, Analyse der Klonierungseffizienz und Ausblick auf zukünftige Forschungsmöglichkeiten wie RACE-PCR.
Methylamin-Dehydrogenase, Hyphomicrobium zavarzinii, Klonierung, PCR, Biosensor, Quinoprotein, TTQ, Genom, DNA-Fragment, Sequenzanalyse, Transformation, Enzym, Dehydrogenase, Bakterien, Hetero-Tetramer.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der molekularbiologischen Klonierung der Kodierungssequenz einer spezifischen Untereinheit der Methylamin-Dehydrogenase aus dem Bakterienstamm Hyphomicrobium zavarzinii.
Zentrale Felder sind die Enzymologie der Dehydrogenasen, bakterielle Genetik und spezifische molekularbiologische Standardmethoden wie PCR und Klonierung.
Das primäre Ziel ist es, die Gensequenz der kleinen Untereinheit der Methylamin-Dehydrogenase zu isolieren, um als Startpunkt für eine rekombinante Expression des Enzyms zu dienen.
Es wurde eine Polymerase-Ketten-Reaktion (PCR) basierend auf Primer-Homologie zu bekannten Sequenzen verwandt, gefolgt von einer Transformation in E. coli-Zellen und einer Sequenzanalyse.
Der Hauptteil behandelt die detaillierte Durchführung der PCR, der Aufreinigung der DNA, der Ligation in Vektoren und des Screenings erfolgreicher Klone.
Kernbegriffe sind Methylamin-Dehydrogenase, Hyphomicrobium zavarzinii, PCR-Klonierung und Biosensorik.
Die Sequenzanalyse ergab, dass eines der klonierten Fragmente eine signifikante Homologie von 93 % zu den kleinen Untereinheiten bereits bekannter Methylamin-Dehydrogenasen aufweist, was den Erfolg der Isolierung stützt.
Die Arbeit zeigt, dass die Spezifität der Primer entscheidend ist, da nur das aus der N-terminalen Sequenz abgeleitete Primer-Paar zu einem Fragment führte, das die gewünschte hohe Homologie aufwies.
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