Bachelorarbeit, 2010
87 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Nachhaltigkeit
2.2 Corporate Social Responsibility = CSR
2.3 Die Veranstaltungsbranche
2.3.1 Kongress
2.3.2 Marketingevents
2.3.3 Messe
2.3.4 Andere Veranstaltungsarten
2.3.4.1 Incentives
2.3.4.2 Konzert
2.3.4.3 Sportveranstaltungen
2.4 Green Events
2.5 Marketing
3 Nachhaltigkeit und Corporate Social Responsibility in der Veranstaltungsbranche
3.1 Nachhaltigkeit in der Veranstaltungsbranche
3.1.1 Die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit
3.1.2 Unterschiedliche Nutzung des Begriffs der Nachhaltigkeit
3.1.3 Beweggründe für die Implementierung von Nachhaltigkeit
3.1.4 Herausforderung bei der Implementierung von Nachhaltigkeit
3.2 Corporate Social Responsibility in der Veranstaltungsbranche
3.2.1 Die Entstehung des Corporate Social Responsibility Ansatzes
3.2.2 Abgrenzung von Corporate Social Responsibility zu Corporate Citizenship
3.2.2.1 Corporate Giving
3.2.2.2 Corporate Foundation
3.2.2.3 Corporate Volunteering
3.2.3 Motive für Corporate Social Responsibility
3.2.4 Kommunikation der Corporate Social Responibility
3.2.5 Voraussetzungen und Bedingungen für die erfolgreiche Einführung
3.2.6 Argumente gegen ein Corporate Social Responsibility Engagement
3.3 Green Events
3.3.1 Möglichkeiten eine Veranstaltung in ein Green Event umzuwandeln
3.3.2 Gründe für die Organisation von Green Events
3.3.3 Schwierigkeiten bei der Organisation von Green Events
3.4 Greenwashing
4 Marketingaktivitäten in Bezug auf ein nachhaltiges und soziales Engagement
4.1 Beweggründe zur Einbindung von Nachhaltigkeit- und Corporate Social Responsibility in die Unternehmenskommunikation
4.2 Ausrichtung eines Marketingkonzepts
4.3 Schwierigkeiten
4.4 Kommunikationsmöglichkeiten
4.4.1 Zielsetzung
4.4.2 Wirksame Kommunikationsmöglichkeiten
4.4.3 Unwirksame Kommunikationsmöglichkeiten in der Veranstaltungsbranche
4.4.3.1 „Ablasshandel“
4.4.3.2 Oberflächlicher Aktionismus
4.4.4 Zertifizierungsmöglichkeiten
4.5 Zusammenfassung: „Marketingzweck oder echte Verantwortung“
5 Fazit
Die Arbeit untersucht, ob Nachhaltigkeit und Corporate Social Responsibility in der Veranstaltungsbranche als ernsthafte strategische Ansätze verfolgt werden oder primär als Marketinginstrumente zur Imageverbesserung dienen, ohne einen langfristigen Wandel herbeizuführen.
3.3.2 Gründe für die Organisation von Green Events
Umweltbewusstes und soziales Handeln wird immer mehr zu einer gesamtgesellschaftlichen Aufgabe, die zeigt, dass auch Unternehmen der freien Wirtschaft - in diesem Fall Veranstaltungsorganisatoren - Verantwortung übernehmen müssen. Der bewusste und planvolle Einsatz von Ressourcen spart Kosten und Material. Hinzukommt, dass immer mehr Veranstaltungsorganisatoren, Zulieferer und Eventlocations dazu über gehen, in ihren Angeboten keine Pauschale mehr für Nebenkosten zu verlangen, sondern Wasser, Energie und Abfall nach tatsächlichem Verbrauch abzurechnen. Jeder Veranstaltungsorganisator hat es also zunehmend selbst in der Hand, ein bedachtes Wirtschaften zu unterstützen und dadurch umwelt- und sozialverantwortlich zu handeln.
Durch die Schaffung finanzieller Anreize werden demnach die Bemühungen verstärkt, sie sind jedoch nicht allein ausschlaggebend für ein Engagement. Eine viel größere Motivation stellt die Chance dar, das nachhaltige und soziale Engagement im Marketing-Mix zu kommunizieren. Durch eine aktive Imageverbesserung kann auch indirekt Einfluss auf den Erfolg einer Veranstaltung genommen werden. Die Beweggründe eines Organisators, seine Veranstaltungen mit einer nachhaltigen und sozialen Ausrichtung durchzuführen, sind also vielfältig und immer abhängig von den individuell festgelegten finanziellen und ideellen Zielen des Unternehmers.
1 Einleitung: Hinführung zum Thema Nachhaltigkeit und CSR, Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit.
2 Theoretische Grundlagen: Definition der zentralen Begriffe Nachhaltigkeit, CSR, Veranstaltungsformen und Marketing sowie deren theoretischer Rahmen.
3 Nachhaltigkeit und Corporate Social Responsibility in der Veranstaltungsbranche: Anwendung der theoretischen Ansätze auf die spezifischen Bedingungen und Herausforderungen der Veranstaltungsbranche sowie eine detaillierte Betrachtung von Green Events.
4 Marketingaktivitäten in Bezug auf ein nachhaltiges und soziales Engagement: Analyse der Kommunikation, Zielsetzung und Schwierigkeiten bei der Vermarktung nachhaltiger Engagements sowie Zertifizierungsmöglichkeiten und Greenwashing.
5 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der bisherigen Erkenntnisse und Einordnung der Bedeutung von Nachhaltigkeit und CSR als echte Verantwortung gegenüber bloßen Marketingeffekten.
Nachhaltigkeit, Corporate Social Responsibility, CSR, Veranstaltungsbranche, Green Events, Eventmarketing, Marketingkonzept, Kommunikation, Greenwashing, Nachhaltigkeits-Marketing, Sponsoring, Unternehmensführung, Stakeholder, CSR-Engagement, Umweltmanagement.
Die Arbeit analysiert, ob Bemühungen um Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung in der Veranstaltungsbranche ernsthaft verfolgt werden oder ob es sich vorwiegend um Marketingeffekte handelt.
Die zentralen Themen umfassen die theoretischen Konzepte von Nachhaltigkeit und CSR, deren konkrete Umsetzung in der Eventpraxis sowie deren Kommunikation im Rahmen des Marketing-Mix.
Das Ziel ist es, zu untersuchen, ob Veranstaltungsorganisatoren CSR als echte Verantwortung begreifen oder lediglich als Instrument zur Imagepflege nutzen.
Die Arbeit basiert auf einer tiefgehenden Analyse der Fachliteratur, einer theoretischen Fundierung der Begriffe und einer projektiven Anwendung dieser auf die Veranstaltungsbranche.
Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen spezifische Handlungsfelder, Kommunikationsstrategien, Zertifizierungsmöglichkeiten und kritische Aspekte wie Greenwashing innerhalb der Eventbranche behandelt.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Nachhaltigkeit, CSR, Green Events, Eventmarketing, Glaubwürdigkeit und Greenwashing.
Seriöse Kommunikation basiert auf tatsächlichen, messbaren Maßnahmen und einer langfristigen Strategie, während Greenwashing lediglich ein grünes Image durch irreführende oder oberflächliche PR-Kampagnen vorspiegelt.
Er wird als unwirksam kritisiert, da er keine wirkliche Änderung der Arbeitsweise herbeiführt und oft unklar bleibt, welchen realen Beitrag die Ausgleichszahlungen zur Problemlösung leisten.
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