Examensarbeit, 2010
53 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. „Der Fair-Play-Cup“ - Anlass und Kontext dieser Arbeit
2.1 Lehrerfunktionen und daraus resultierende Lehrerrolle
3. Wissenschaftspropädeutische
3.1 Begriffsbestimmung
3.1.1 Die Bedeutung des Konzepts im projektorientierten Unterricht
3.1.2 Der Begriff „Fair-Play“ im Kontext Sport
3.1.3 Warum Fußball in der Schule?
4. Projekterläuterung
4.1 Spielen in Regelstrukturen – Sportspiele (Inhaltsbereich 7)
4.2 Die pädagogische Perspektive (E) „Kooperieren, wettkämpfen und sich verständigen“
4.3 Methodische Umsetzung
4.3.1 Projektschritt 1: Die problemhaltige Sachlage
4.3.2 Projektschritt 2: Plan zur Problemlösung entwerfen
4.3.3 Projektschritt 3: Die handlungsorientierte Auseinandersetzung „Projektdurchführung“
4.3.4 Projektschritt 4: Überprüfung der Problemlösung an der Wirklichkeit
4.3.5 Etablierung des „Fair-Play-Cup“ am Gymnasium
5. Evaluation
5.1 Vorgehen und Methodik der Evaluation
5.2 Präsentation der Ergebnisse
5.3 Schlussfolgerungen und Perspektiven
5.4 Reflexion der Lehrerfunktionen
6. Schlusswort
Die Arbeit untersucht die Entwicklung und Erprobung eines Fair-Play-Cups als Fußballliga innerhalb der Jahrgangsstufe 6, um soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Kooperation und Fair-Play zu fördern. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, wie durch ein handlungsorientiertes Sportprojekt trotz widriger Rahmenbedingungen eine motivierende Alternative zu herkömmlichen Sportturnieren geschaffen werden kann, die ein verantwortungsbewusstes Miteinander in den Vordergrund stellt.
3.1.2 Der Begriff „Fair-Play“ im Kontext Sport
Bevor wir einen Blick auf den Begriff „Fair-Play“ im Fußball werfen, bedarf es zuerst einmal einer Annäherung an das Thema „Fairness“.
Im Lexikon der „Ethik des Sports“ wird der Begriff Fairness folgendermaßen definiert:
"Fairness zeigt sich im Rahmen sportlicher Wettkampfhandlungen im Bemühen der Sportler, die Regeln konsequent und bewusst (auch unter erschwerten Bedingungen) einzuhalten oder sie zumindest nur selten zu übertreten, im Interesse der Chancengleichheit im Wettkampf weder unangemessene Vorteile entgegenzunehmen noch unangemessene Nachteile des Gegners auszunutzen und den Gegner nicht als Feind zu sehen, sondern als Person und Partner zu achten."
Nach Robert Pohl beschreibt der Begriff „Fairness“ den Kernbegriff einer „Spezialethik des Sports“. Das Ziel dieser „Spezialethik des Sports“ besteht seiner Meinung nach darin, die besonderen normen- und werterelevanten Problemstellungen dieses Lebensbereiches aufzuschlüsseln.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Diskrepanz zwischen gefordertem Fair-Play und der sportlichen Realität und leitet die Notwendigkeit des Projekts ab.
2. „Der Fair-Play-Cup“ - Anlass und Kontext dieser Arbeit: Dieses Kapitel erläutert die Beweggründe für die Initiierung des Fair-Play-Cups im Referendariat und reflektiert die daraus resultierenden Lehrerfunktionen.
3. Wissenschaftspropädeutische: Es werden grundlegende Begriffe wie Konzept und Fair-Play definiert sowie die Bedeutung des Fußballs im Schulsport theoretisch untermauert.
4. Projekterläuterung: Das Kapitel beschreibt detailliert die methodische Umsetzung der vier Projektschritte von der Problemformulierung bis zur Etablierung des Fair-Play-Cups.
5. Evaluation: Die Arbeit wertet die schüler- und lehrerbezogenen Umfrageergebnisse aus und reflektiert die erzielten Effekte auf das soziale Miteinander.
6. Schlusswort: Das Schlusswort zieht ein Fazit über den Projekterfolg und die Übertragbarkeit des Konzepts auf andere Schulen und Zusammenhänge.
Fair-Play, Fußball, Schulsport, soziale Kompetenz, Teamfähigkeit, Kooperation, Projektdurchführung, Evaluation, Sportpädagogik, Schülerorientierung, Handlungsorientierung, Projektmethode, Fairness, Lehrerrolle, Schulentwicklung.
Es geht um die Planung, Durchführung und Reflexion eines Fair-Play-Fußballturniers in der Jahrgangsstufe 6 an einem Gymnasium zur Förderung sozialer Werte.
Die Themenfelder umfassen Sportpädagogik, handlungsorientierten Unterricht, Projektmanagement in der Schule sowie die Förderung von Fair-Play und Kooperation.
Ziel ist es, den Schülern durch ein selbstorganisiertes Fußballprojekt soziale Kompetenzen zu vermitteln und das Fair-Play-Verhalten in den Mittelpunkt des Wettkampfes zu stellen.
Der Autor nutzt die Projektmethode nach Gudjons/Bastian, kombiniert mit einer schulinternen Evaluation durch Fragebögen, um die Ergebnisse zu überprüfen.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begriffsbestimmung, die konkrete methodische Umsetzung der Projektschritte und die anschließende Auswertung der Umfrageergebnisse.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Fair-Play, soziale Kompetenz, Sportunterricht, Schülerorientierung und Evaluation definiert.
Durch ein Punktesystem, das neben dem rein sportlichen Ergebnis insbesondere das Verhalten, die Organisation und die Fairness in sechs Kategorien bewertete.
Laut den Umfrageergebnissen empfanden die Schüler das gemeinsame Training und die eigenverantwortliche Organisation der Spiele als sinnvoll und identitätsstiftend.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

