Magisterarbeit, 2010
101 Seiten, Note: 1
1) Einleitung
1.1 Themenstellung und Zielsetzung
1.2 Forschungsmethode
1.3 Literatur
1.4 Aufbau
1.5 Definitionen
1.5.1 Digitalisierung
1.5.2 Distribution
1.5.3 Klassische Musik
1.5.4 Mediamorphosen und Paradigmenwechsel
1.5.5 Physisches Gut / Digitales Gut
1.5.6 Label
1.5.7 Internet
1.5.8 Web 2.0
2) Theoretische Grundlagen
2.1 Das Konzept der Mediamorphosen
2.1.1 Die digitale Mediamorphose
2.2 Wirtschaftliche Grundlagen
2.2.1 Die Musikwirtschaft
2.2.2 Die Lebenszyklus-Analyse
2.2.3 Kulturgüter
2.2.4 Digitale Güter
3) Distribution
3.1 Major-Label, Independent-Label: Eine kurze Einführung
3.2 Bisherige Distributionszweige der Labels
3.2.1 Die Lebenszyklen der CD und der MP3
3.3 Kompressionsverfahren
3.3.1 Das MP3-Format
3.4 Tauschbörsen
3.4.1 Napster & Co.
3.5 Digitale Vertriebsmodelle der Labels
3.5.1 Der Abonnement-Dienst
3.5.2 Der Download-Shop
3.5.3 Profitabilität der digitalen Vertriebsmodelle
3.6 Digitale Distribution anderer Anbieter
3.6.1 Musicload
3.6.2 iTunes
3.6.3 Amazon MP3
3.6.4 Unabhängige Serviceanbieter
3.7 Web 2.0 als (potentieller) Distributor
3.7.1 MySpace
3.7.2 Facebook
3.7.3 Tamino
3.7.4 YouTube
3.7.5 SoundCloud
3.7.6 Musikempfehlungssysteme
3.7.6.1 Pandora
3.7.6.2 LastFM
3.7.6.3 Empfehlungssystem Preiser Records Vienna
3.8 Klassikportal aller Label
4) Die „Universal Music Group“ und „Preiser Records Vienna“
4.1 Das Major-Label „Universal Music Group“
4.1.1 Strategien der „Universal Music Group“
4.2 Das Independent-Label „Preiser Records Vienna“
4.2.1 Strategien von „Preiser Records Vienna“
4.3 Vergleich der Strategien beider Labels
5) Fazit
Diese Arbeit analysiert die Auswirkungen der digitalen Mediamorphose auf die Distribution klassischer Musik. Ziel ist es, die Chancen und Risiken der Digitalisierung für traditionsreiche Musiklabels aufzuzeigen, die durch das Internet und das MP3-Format vor einem fundamentalen Wandel ihrer Vertriebsstrukturen stehen.
1.1 Themenstellung und Zielsetzung
Das Internet ist spätestens seit der Jahrtausendwende ein einflussreicher Faktor im täglichen Leben des modernen Menschen. Mit Hilfe des Internets wird kommuniziert, gearbeitet, gekauft, verkauft, gespielt, sich gebildet, Musik gehört und vieles mehr. Wie hat sich im Gegensatz dazu die sehr traditionsreiche klassische Musik mit dem neuen Medium Internet arrangiert? Wie lassen sich diese beiden prägenden Kulturträger miteinander vereinen und welche Chancen bietet die Erfindung des Internets für die Distribution von klassischer Musik? Diese und viele weitere daraus resultierende Fragen bilden den Leitfaden der Magisterarbeit.
Derzeit befindet sich die moderne Gesellschaft in einer Zwischenstufe der digitalen Evolution, der Prozess des Wandels ist mitten im Gange. Der Wandel ist gekennzeichnet durch die zunehmende Digitalisierung der Welt und die zunehmende Vernetzung durch das Internet. Die Betrachtung klassischer Musik in dem Zusammenhang ist deshalb interessant, weil die Phänomene gegensätzlich zu sein scheinen: Klassische Musik impliziert einen mustergültigen, konservativ-wahrenden Charakter, während das Internet für das Neue, Moderne und Zukunftsorientierte steht. Doch diese scheinbar konträren Pole lassen sich symbiotisch miteinander vereinen. Wie das geschehen kann, wo Chancen und Problemfelder liegen, wie die geschichtliche Entwicklung verlief und welcher der aktuelle Status Quo der Mediamorphose ist, soll in dieser Magisterarbeit beleuchtet werden.
1) Einleitung: Diese Einleitung führt in die Forschungsfrage ein und erläutert die methodische Herangehensweise sowie den Aufbau der Arbeit.
2) Theoretische Grundlagen: Hier werden das Konzept der digitalen Mediamorphose von Blaukopf/Smudits sowie wirtschaftliche Basismodelle wie die Lebenszyklus-Analyse eingeführt.
3) Distribution: Dieses Kapitel untersucht die historische Entwicklung der Tonträgerdistribution bis hin zu modernen digitalen Vertriebsmodellen und Web 2.0-Anwendungen.
4) Die „Universal Music Group“ und „Preiser Records Vienna“: Es erfolgt eine detaillierte Fallstudie zur Strategieanpassung eines Major-Labels im Vergleich zu einem Independent-Label.
5) Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Bewertung der Chancen und Risiken der digitalen Distribution für die klassische Musik und einem Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.
Digitale Distribution, klassische Musik, Mediamorphose, Musikwirtschaft, MP3, Musik-Label, Internet, Web 2.0, Lebenszyklus-Analyse, Musik-Download, Streaming, Independent-Label, Major-Label, digitale Güter, Musikempfehlungssysteme.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Auswirkungen des Internets und der Digitalisierung auf den Vertrieb von klassischer Musik.
Im Fokus stehen die Transformation von Distributionswegen, der Wandel von Musik-Labels sowie die Rolle des Web 2.0 als Vermittler zwischen Künstlern und Hörern.
Die Forschungsfrage lautet, welche Chancen und Risiken sich für die klassische Musik durch die digitale Mediamorphose ergeben haben.
Es wird eine interdisziplinäre Herangehensweise gewählt, die wirtschaftswissenschaftliche Daten mit musiksoziologischen Theorien (Mediamorphose) verknüpft.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, eine Analyse der historischen und digitalen Distributionswege sowie eine vergleichende Fallstudie zweier konkreter Labels.
Wichtige Schlagworte sind Mediamorphose, digitale Distribution, klassische Musik, Musikwirtschaft und Geschäftsmodelle im Web 2.0.
Während die "Universal Music Group" als Major-Label auf Skaleneffekte und breite digitale Präsenz setzt, fokussiert sich "Preiser Records Vienna" als Independent-Label auf Nischenangebote und eine eigens entwickelte emotionale Musiksuche.
Sie dienen als Orientierungshilfe in einem unübersichtlichen digitalen Markt und sollen durch individuelle Profile die Bindung zwischen dem Musikfan und dem Repertoire stärken.
Für die Musikindustrie (insbesondere im Klassik-Bereich) stellt die CD noch immer die Haupteinnahmequelle dar, auch wenn die Wachstumsraten für digitale Formate deutlich zunehmen.
Die Arbeit thematisiert den Qualitätsverlust durch Datenreduktion und stellt das FLAC-Format als verlustfreie Alternative vor, die besonders im Klassik-Bereich an Relevanz gewinnt.
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