Magisterarbeit, 2008
144 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende Magisterarbeit befasst sich mit der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen und ihrer Umsetzung in Deutschland. Sie analysiert die Rahmenbedingungen und Maßnahmen zum Schutz von Minderheitensprachen auf europäischer und nationaler Ebene. Die Arbeit beleuchtet die Bedeutung des Sprachschutzes als Bestandteil einer inklusiven Gesellschaft und geht auf die Herausforderungen und Möglichkeiten der Sprachplanung ein.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die aktuelle Debatte um die Bedeutung von Mehrsprachigkeit im Kontext des interkulturellen Dialogs beleuchtet. Im zweiten Kapitel werden grundlegende Konzepte der Sprachpolitik erläutert, insbesondere die Rolle der Sprache als Menschenrecht und die Möglichkeiten und Grenzen von Sprachplanung. Das dritte Kapitel widmet sich der Sprachplanung auf europäischer Ebene und thematisiert die Definition von „Minderheit“ und das „Sprachenproblem“ der EU. Kapitel 4 stellt die Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen vor, analysiert ihre Struktur und diskutiert ihre Vor- und Nachteile. In Kapitel 5 werden die in Deutschland geschützten Sprachen Dänisch, Friesisch, Sorbisch, Romanes und Niederdeutsch vorgestellt. Kapitel 6 beschäftigt sich mit der Umsetzung der Charta in Deutschland, untersucht den sprachplanerischen Wert der Maßnahmen in den verschiedenen Gebrauchsdomänen und analysiert konkrete Maßnahmen zur Förderung der geschützten Sprachen. Die Arbeit endet mit einem Fazit, das die Ergebnisse der Untersuchung zusammenfasst.
Die Arbeit konzentriert sich auf die folgenden Schlüsselwörter: Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen, Sprachpolitik, Sprachplanung, Minderheitensprachen, Sprachenschutz, kulturelle Vielfalt, Integration, interkultureller Dialog, Deutschland.
Es ist ein völkerrechtlicher Vertrag zum Schutz und zur Förderung von Sprachen, die von traditionellen Minderheiten gesprochen werden.
In Deutschland sind Dänisch, Friesisch, Sorbisch, Romanes und Niederdeutsch als geschützte Sprachen anerkannt.
Mit jeder verschwindenden Sprache gehen spezifische Sichtweisen, kulturelle Ideen und ein Teil der europäischen Vielfalt unwiederbringlich verloren.
Die Arbeit thematisiert die Sonderrolle von Dialekten und stellt fest, dass Migrantensprachen in der Regel nicht durch diese spezifische Charta geschützt sind.
Die Arbeit analysiert Maßnahmen in verschiedenen Gebrauchsdomänen (z.B. Bildung, Verwaltung) und enthält Stellungnahmen von Minderheitenvertretern.
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