Examensarbeit, 2010
102 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende wissenschaftliche Hausarbeit untersucht die Funktion der Sprache im Roman "Feuchtgebiete" von Charlotte Roche. Sie setzt sich mit der kontroversen Diskussion über die Obszönität in Literatur auseinander und analysiert, wie die sprachliche Gestaltung des Romans zu einer tieferen Bedeutungsschicht beiträgt. Neben der Untersuchung der Sprache wird auch auf die Rolle der Erzählerin Helen eingegangen.
Die Einleitung präsentiert den Roman "Feuchtgebiete" im Kontext seiner Rezeption und stellt die zentrale Forschungsfrage nach der Funktion der Sprache im Roman. Kapitel 2 beleuchtet den Begriff "Obszönität" diachron und synchron, wobei die Abgrenzung des Begriffs im Fokus steht. Kapitel 3 untersucht die Romanfigur Helen und ihre sprachliche Gestaltung, wobei der Einfluss des Erzählerstils auf die Interpretation des Romans im Vordergrund steht. Abschließend werden in Kapitel 4 die Erkenntnisse der Arbeit zusammengefasst und ein Fazit gezogen.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Analyse des Romans "Feuchtgebiete" von Charlotte Roche und die Funktion der Sprache in diesem Kontext. Die zentralen Themen sind Obszönität in Literatur, Erzählperspektive, sprachliche Gestaltung, Fiktion und Realität, sowie gesellschaftliche Normen und Werte.
Die derbe und obszöne Sprache dient nicht nur dem Schockeffekt, sondern ist zentrales Mittel zur Charakterisierung der Protagonistin Helen und Ausdruck ihrer inneren Krisen.
Die Arbeit untersucht Widersprüche und Brüche in Helens Rede, die ihre Glaubwürdigkeit in Frage stellen und auf ein tiefsitzendes Kindheitstrauma hindeuten.
Aufgrund der expliziten Darstellung von Sexualität und Körperlichkeit, die gesellschaftliche Tabus bricht und heftige Diskussionen in den Medien auslöste.
Der Titel referenziert sowohl anatomische Bereiche als auch die psychischen Grenzbereiche der Protagonistin, die im Roman sprachlich erkundet werden.
Die Arbeit differenziert zwischen der Autorin Charlotte Roche, der fiktiven Erzählerin Helen und der fingierten Wirklichkeit des Romans, um die literarische Konstruktion zu verstehen.
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