Diplomarbeit, 2010
110 Seiten, Note: 1,1
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Aktualität des Verteidigungsfalls im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. Sie analysiert die historischen Entwicklungen des Notstandsrechts und untersucht, ob die derzeitigen Regelungen angesichts der veränderten Sicherheitslage noch zeitgemäß sind. Darüber hinaus werden mögliche Szenarien für den Eintritt eines Verteidigungsfalls in heutigen Zeiten beleuchtet und die Auswirkungen auf unterschiedliche Ebenen der Staatsorganisation und das öffentliche Leben diskutiert.
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Notstandsverfassung, Verteidigungsfall, Grundgesetz, Sicherheitslage, Terrorismus, Asymmetrische Kriege, Massenvernichtungswaffen, staatliche Kompetenzverschiebungen, Notstandsrecht, demokratische und rechtsstaatliche Prinzipien. Die Arbeit analysiert die historischen Entwicklungen des Notstandsrechts in Deutschland und beleuchtet die Regelungen des Grundgesetzes zum Verteidigungsfall. Sie untersucht die Auswirkungen des Verteidigungsfalls auf unterschiedliche Ebenen der Staatsorganisation und das öffentliche Leben sowie den Bedarf für zeitgemäße Anpassungen der bestehenden Regelungen.
Die Artikel 115a bis 115l GG regeln den Verteidigungsfall, also den Zustand, in dem das Bundesgebiet mit Waffengewalt angegriffen wird.
Seit dem Ende des Ost-West-Konflikts haben sich die Gefahren hin zu asymmetrischen Kriegen und internationalem Terrorismus verschoben, für die die klassischen Regelungen teils lückenhaft erscheinen.
Der Verteidigungsfall wird gemäß Grundgesetz durch den Bundestag mit Zustimmung des Bundesrates festgestellt.
Es kommt zu Kompetenzverschiebungen, wie dem Übergang der Befehls- und Kommandogewalt auf den Bundeskanzler und erweiterten Gesetzgebungsbefugnissen des Bundes.
Ja, die Stellung des Bundesverfassungsgerichts ist durch Art. 115g GG besonders geschützt, um die Rechtsstaatlichkeit auch im Notstand zu wahren.
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