Forschungsarbeit, 2009
17 Seiten, Note: 1,0
1. Einführung
2. Hypothese
3. Forschungsziel
4. Feldarbeit
5. Datenanalyse
5.1 Befragung zur weltweiten Wirtschaftskrise und Befinden der Einwohner
5.2 Befragung zu den Eingriffsmöglichkeiten des Staates
5.3 Befragung zu politischen Rettungsmaßnahmen und Sozialabgaben
5.4 Befragung zur Wirtschaftskrise in Neuenhagen
5.5 Befragung zur Gemeindepolitik
5.6 Befragung zu den Gemeindevertretern
5.7 Befragung zu den Vorschlägen der CDU
5.8 Befragung zur Mitbestimmung der Einwohner
5.9 Befragung zum Vertrauen in die Partein
5.10 Befragung zu Informationsbeziehung der Einwohner
6. Konklusion
7. Forschungsziel
Diese Arbeit untersucht die Wirksamkeit und Sinnhaftigkeit des Konjunkturpaketes II am Beispiel der Gemeinde Neuenhagen bei Berlin, mit besonderem Fokus auf die Wahrnehmung und Beteiligung der Bürger sowie die Kompetenz der kommunalen Entscheidungsträger.
Einführung
Besonders kleine und mittelständische Unternehmen werden von der aktuellen Wirtschaftskrise in Deutschland hart getroffen. Besonders vor Ort, in den Kommunen ist die Krise besonders stark zu spüren. Der Anfang der Krise, lag aber in dem Wertverlust des Dollars in den USA als Folge des Irak Krieges und die damit verbundene Investitionen der Anleger in inflationsresistente Immobilien. Durch die starke Nachfrage nach Immobilien stieg der Preis stark an, was folglich dazu führte das vermehrt Gebrauch von verbrieften Hypothekenkrediten gemacht wurde.
Durch die später aber wiederum stark fallenden Immobilienpreise in den USA entstand eine sogenannte Immobilienblase. Die Kreditnehmer konnten ihre Kreditraten nicht mehr bedienen, weil ihre Einkommen stark sanken und die Zinsen aber gleichzeitig stark anstiegen. Weil über den Weiterverkauf der Kredite diese in der ganzen Welt verstreut waren, weitete sich die Krise global aus. Folglich blieben auch in den deutschen Kommunen die Aufträge aus oder wurden verschoben.
Die Kommunen können aber mit Investitionen diesem Auftragsloch entgegenwirken. Mit 10 Milliarden Euro, unterstützt der Bundesregierung zusätzliche Investitionen der Kommunen in Bildung und in eine leistungsfähige Infrastruktur in Form des Konjunkturpaketes II.
Einführung: Darstellung der globalen Entstehung der Wirtschaftskrise und der Zielsetzung des Konjunkturpaketes II zur Stützung der Kommunen.
Hypothese: Aufstellung der Vermutung, dass Investitionsmittel ineffizient eingesetzt werden könnten und die ehrenamtlichen Gemeindevertreter mit der Entscheidungsfindung überfordert sein könnten.
Forschungsziel: Untersuchung, ob die Investitionsmittel in Neuenhagen sinnvoll eingesetzt werden und wie die Bürgerschaft dies bewertet.
Feldarbeit: Beschreibung der methodischen Durchführung einer schriftlichen Befragung unter 30 Einwohnern in Neuenhagen im Mai 2009.
Datenanalyse: Detaillierte Auswertung der Umfrageergebnisse zu den Themen Wirtschaftskrise, Gemeindepolitik, Vertrauen in Parteien und Investitionsschwerpunkte.
Konklusion: Zusammenfassende kritische Einschätzung, dass die lokale Politik Gefahr läuft, ineffiziente Projekte zu fördern, und ein Mangel an fachlicher Eignung bei den Entscheidungsträgern vermutet wird.
Forschungsziel: Erneute Reflexion über die langfristigen finanziellen Auswirkungen auf die Gemeinde durch sinkende Steuereinnahmen.
Konjunkturpaket II, Wirtschaftskrise, Neuenhagen, Kommunalpolitik, Investitionen, Gemeindevertreter, Bürgerbefragung, Mittelschicht, Finanzkrise, Infrastruktur, Partizipation, Sozialabgaben, Haushaltsplanung, Bildung, Krisenmanagement.
Die Arbeit analysiert die Umsetzung und Bewertung des Konjunkturpaketes II der Bundesregierung am spezifischen Beispiel der Gemeinde Neuenhagen bei Berlin.
Im Mittelpunkt stehen die Auswirkungen der Finanzkrise auf kommunaler Ebene, die Verteilung von Investitionsmitteln sowie die politische Kompetenz der lokalen Gemeindevertretung.
Das Ziel ist zu untersuchen, ob das Konjunkturpaket II eine sinnvolle Hilfe für Kommunen darstellt und ob die Mittel vor Ort effektiv eingesetzt werden.
Der Autor führt eine vollstandardisierte, schriftliche Befragung bei 30 Einwohnern der Gemeinde Neuenhagen durch, um Meinungen und Ansichten zu dokumentieren.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Datenanalyse, die verschiedene Aspekte von der allgemeinen Krisenwahrnehmung bis hin zu spezifischen lokalen Investitionsvorschlägen und der Bewertung politischer Parteien abdeckt.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Konjunkturpaket II, Kommunalpolitik, Bürgerbefragung, Investitionseffizienz und Krisenwahrnehmung.
Die Befragung deutet auf ein gewisses Misstrauen hin, da die Bürger die ehrenamtlichen Vertreter aufgrund ihrer beruflichen Herkunft teilweise als fachlich nicht hinreichend qualifiziert für millionenschwere Investitionsentscheidungen ansehen.
Es wird als Beispiel für ineffiziente Ressourcenverwendung angeführt, da zwar eine Solaranlage zur Wassererwärmung geplant ist, aber weiterhin grundlegende bauliche Mängel wie beheizte Umkleiden bestehen bleiben.
Die befragten Einwohner äußern mit absoluter Mehrheit (über 93%), dass es für sie sehr wichtig sei, bei der Verwendung der Investitionsmittel mitbestimmen zu dürfen.
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