Masterarbeit, 2010
142 Seiten, Note: 1,1
1. Einleitung
1.1. Der Arbeit zugrunde liegende Motivation
1.2. Zielsetzung
1.3. Aufbau der Arbeit
1.4. Der Status Quo deutscher Weiterbildungsanbieter
2. Grundlegende Begriffe
2.1. E-Learning
2.2. Blended Learning
2.3. Web 2.0
2.4. User Generated Content
2.5. Selbstorganisiertes Lernen und Selbstorganisiertes Lernen 2.0
2.6. Weiterbildung
2.7. Geschäftsmodell
3. Theoretische Vorüberlegungen
4. Marktstrukturerhebung deutscher Weiterbildungsanbieter
4.1. Geschäftsmodelle von Weiterbildungsanbietern
4.1.1. Das Partialmodell nach Wirtz
4.1.2. Das angepasste Partialmodell
4.1.3. Das Web 2.0 als Erweiterung zum bestehenden Geschäftsmodell
4.2. Erhebungsmethode der Daten
4.2.1. Wahl der Untersuchungsmethode
4.2.2. Auswahl der Interviewpartner
4.2.3. Das leitfadenbasierte Experteninterview
4.2.4. Konstruktion des Interviewleitfadens
4.2.5. Praktische Vorbereitungen des Interviews
4.2.6. Rahmendaten der Interviews
4.3. Auswertungsmethode der Interviewdaten
4.3.1. Die Konversationsanalyse
4.3.2. Die Diskursanalyse
4.3.3. Die zusammenfassende Inhaltsanalyse
4.4. Der Interviewleitfaden
4.4.1. Themengebiete des Interviewleitfadens
4.5. Auswertung und Interpretation des Interviews
4.5.1. Auswertung und Interpretation der Fragen zum Leistungsangebot
4.5.2. Auswertung und Interpretation der Fragen zur Leistungserstellung
4.5.3. Auswertung und Interpretation der Fragen zur Beschaffung von Content
4.5.4. Auswertung und Interpretation der Fragen zur Vermittlung der Lerninhalte
4.5.5. Auswertung und Interpretation der Fragen zur Marktsituation
4.5.6. Auswertung und Interpretation der Fragen zu finanziellen Aspekten
5. Diskussion der Ergebnisse
6. Ausblick
Das Hauptziel dieser Master-Thesis besteht darin, das Potenzial von Web 2.0-Anwendungen für die berufliche Weiterbildung zu evaluieren. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie der aktuelle Integrationsstand kollaborativer, webbasierter und selbstorganisierter Lernaspekte bei deutschen Weiterbildungsanbietern aussieht und wie diese in bestehende Geschäftsmodelle integriert werden können.
1.4. Der Status Quo deutscher Weiterbildungsanbieter
Dieses zwischengeschaltete Kapitel soll dazu dienen einen ersten groben Überblick über die Landschaft der Weiterbildungsanbieter in Deutschland zu ermöglichen. Der Leser erhält einen Eindruck von der Dimension des Markts der Weiterbildungsanbieter.
Betrachtet man den Weiterbildungsmarkt in Deutschland, so muss die Frage nach der Anzahl der Weiterbildungsanbieter gestellt werden. Eine geeignete Quelle um die Vielfalt der Anbieter zu quantifizieren stellt das Institut DIE dar. In der Projektstudie „Anbieterforschung“, welche vom DIE-Institut durchgeführt wurde, konnten insgesamt 17.000 Anbieter identifiziert werden. Diese Zahl wurde aus einem umfangreichen Abgleich verschiedener Datenbanken, Erhebungen, telefonischer Kontaktaufnahmen und Kurzbefragungen ermittelt. Zu den Strukturdaten befragte das Institut die Anbieter telefonisch und per E-Mail. Laut der Studie sind 46 Prozent also 7820 der untersuchten Weiterbildungseinrichtungen private Anbieter. Die große Anzahl verschiedener Weiterbildungsanbieter lässt die Vermutung zu, dass der Markt für Weiterbildungsanbieter als sehr fragmentiert betrachtet werden kann. Ein Ergebnis der Studie ist das Nord-Süd Gefälle innerhalb Deutschlands. Die Erhebung lässt erkennen, dass im Süden Deutschlands wesentlich mehr Weiterbildungsanbieter pro 100.000 Einwohner vorhanden sind als im Norden (siehe Abbildung 4 Dichte der Weiterbildungsanbieter).
1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die zunehmende Bedeutung von Wissen als zentrale Ressource und führt in die Thematik der selbstorganisierten Lernformen für Weiterbildungsanbieter ein.
2. Grundlegende Begriffe: Hier werden zentrale Definitionen wie E-Learning, Blended Learning, Web 2.0, User Generated Content, SOL 2.0, Weiterbildung und Geschäftsmodell präzisiert.
3. Theoretische Vorüberlegungen: Es werden fünf Hypothesen aufgestellt, die den Zusammenhang zwischen moderner Lerntechnologie und bestehenden Geschäftsmodellen kritisch hinterfragen.
4. Marktstrukturerhebung deutscher Weiterbildungsanbieter: Dieser Hauptteil analysiert Geschäftsmodelle mittels eines angepassten Partialmodells und dokumentiert die Ergebnisse einer qualitativen Expertenbefragung.
5. Diskussion der Ergebnisse: Die Untersuchungsergebnisse werden zusammengefasst und es werden Handlungsempfehlungen zur Integration von Web 2.0-Technologien ausgesprochen.
6. Ausblick: Der abschließende Abschnitt beleuchtet künftige Entwicklungen im Mediennutzungsverhalten der Lerner und deren Auswirkungen auf die Weiterbildungsbranche.
Weiterbildung, Web 2.0, E-Learning, Blended Learning, Selbstorganisiertes Lernen, SOL 2.0, User Generated Content, Geschäftsmodell, Wissensvermittlung, Experteninterview, Marktstrukturerhebung, Medienwirtschaft, Kompetenzentwicklung, Kollaboratives Lernen, Digitalisierung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Einsatz von Web 2.0-Technologien und neuen, kollaborativen Lernformen (SOL 2.0) im Kontext der deutschen beruflichen Weiterbildung.
Die Arbeit verknüpft betriebswirtschaftliche Geschäftsmodelle von Weiterbildungsanbietern mit didaktischen Ansätzen wie dem "Selbstorganisierten Lernen" und technologischen Web 2.0-Innovationen.
Ziel ist die Dokumentation des aktuellen Integrationsstands webbasierter Lernformen in deutschen Weiterbildungseinrichtungen und die Ableitung von Potenzialen für die künftige Geschäftsmodellgestaltung.
Es wurde ein qualitativer Forschungsansatz gewählt, der auf Experteninterviews mit Geschäftsführern und Fachbereichsleitern sowie einer anschließenden zusammenfassenden Inhaltsanalyse basiert.
Der Hauptteil widmet sich der Marktstrukturerhebung, der Anwendung des Partialmodells nach Wirtz auf Weiterbildungsanbieter sowie der detaillierten Auswertung und Interpretation der Experteninterviews.
Zu den zentralen Begriffen gehören unter anderem Weiterbildung, Web 2.0, E-Learning, SOL 2.0, User Generated Content und Geschäftsmodelle.
Die Studie zeigt, dass größere Weiterbildungsanbieter oft besser ausgeprägte IT-Infrastrukturen und eine stärker verwurzelte Lernkultur besitzen, was die Implementierung neuer Konzepte begünstigt.
Datenschutz und Qualitätssicherung werden von vielen Anbietern als kritische Hürden genannt, die eine verstärkte Nutzung von User Generated Content derzeit noch erschweren.
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