Wissenschaftliche Studie, 2010
26 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende Fallstudie untersucht die Anwendung des Brügger Modells in der Therapie einer Zwangsstörung. Der Fokus liegt auf der Analyse des Fallbeispiels eines 36-jährigen Mannes mit Zwangssymptomatik und der Erläuterung der therapeutischen Ansätze im Kontext des Brügger Modells.
Das erste Kapitel stellt das Fallbeispiel eines 36-jährigen Mannes mit Zwangsstörung vor, der mit seiner Lebensgefährtin in die Beratung kommt. Die Symptomatik wird detailliert geschildert und die diagnostischen Aspekte nach ICD 10, Kapitel V, erläutert. Das zweite Kapitel befasst sich mit der Epidemiologie, Ätiologie und Pathogenese der Zwangsstörung. Das dritte Kapitel gibt einen Überblick über das Brügger Modell, ein therapeutisches Modell, das sich auf die Wiederherstellung von Wahlfreiheit konzentriert. Das vierte Kapitel skizziert die therapeutische Praxis bei Zwangsstörungen nach dem Brügger Modell und erläutert den Abschluss der Therapie.
Zwangsstörung, Brügger Modell, Verhaltenswahl, Gewohnheiten, Wahlfreiheit, therapeutische Praxis, Fallstudie, ICD 10, Diagnostik.
Es ist ein kognitives Kurzzeittherapiemodell, das psychische Störungen als eine Einschränkung der Wahlfreiheit (semantisch und pragmatisch) betrachtet. Ziel ist die Wiederherstellung dieser Wahlmöglichkeiten.
Dies bezieht sich auf die Zuschreibung von Bedeutungen. In der Therapie lernen Patienten, Situationen neu zu bewerten, um ihr starres (pathologisches) Denkmuster aufzubrechen.
Durch Selbstbeobachtungsaufgaben werden Varianten in den Zwangsritualen gesucht. Diese kleinen Abweichungen dienen als Ansatzpunkt, um neue Gewohnheiten zu etablieren und die Symptome zu beherrschen.
Unsere Wahlmöglichkeiten werden durch Erfahrungen, Erziehung, genetische Faktoren und den aktuellen Kontext bestimmt, in dem wir uns befinden.
Das Ziel ist die Wiederherstellung oder Erweiterung der Wahlfreiheit, sodass der Patient nicht mehr durch sein Symptom (das pathologische Verhalten) in seinem Handeln eingeschränkt ist.
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