Bachelorarbeit, 2011
84 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Ziele der Arbeit
1.2 Der Aufbau der Arbeit
2 Definitionen und Methodik
2.1 Der Servicebegriff
2.1.1 Was ist Service?
2.1.2 Servicequalität
2.2 Die „Heinzelmännchen“ – eine Einrichtung des Studentenwerkes
2.2.1 Das Studentenwerk Berlin
2.2.2 Die Arbeitsvermittlung Heinzelmännchen
2.3 Methodik
2.3.1 Problemstellung und Ziele
2.3.2 Gesamtstichprobe
2.3.3 Onlinefragebogen
2.3.4 Durchführungsphase
2.3.5 Datenauswertung und aufbereitung
2.4 Demografische Daten und Repräsentativität
2.4.1 Mitgliederstatistik
2.4.1.1 Geschlecht
2.4.1.2 Alter
2.4.1.3 Herkunft
2.4.1.4 Interpretation
2.4.2 Stichprobenzusammensetzung und Repräsentativität
2.4.2.1 Chi2 – Test für Geschlecht
2.4.2.2 Chi2 – Test für Alter
2.4.2.3 Chi2 – Test für Herkunft
2.4.2.4 Interpretation
2.4.3 Weitere demografische Daten
2.4.3.1 Besuchte (Fach-) Hochschulen/Universitäten der Befragten
2.4.3.2 Hochschulsemester der Befragten
2.4.3.3 Interpretation
3 Ergebnisse der Onlinebefragung
3.1 Allgemeines
3.1.1 Erstkontakt
3.1.2 Notwendigkeit der Nebentätigkeit
3.1.3 Interpretation
3.2 Tätigkeitsarten und Vermittlungshäufigkeit
3.2.1 Überblick
3.2.2 Tätigkeitsarten und Herkunft
3.2.3 Tätigkeitsarten und Geschlecht
3.2.4 Vermittlungshäufigkeit
3.2.5 Vermittlungshäufigkeit nach Herkunft
3.2.6 Interpretation
3.3 Erreichbarkeit der „Heinzelmännchen“
3.3.1 Kontaktarten
3.3.2 Die Erreichbarkeit der Filialen
3.3.2.1 Filialenfrequenz
3.3.2.2 Herkunft der Kunden nach Filialen
3.3.2.3 Erreichbarkeit der Filiale Hardenbergstraße
3.3.2.4 Erreichbarkeit der Filiale Thielallee
3.3.3 Die Erreichbarkeit des „StudiFons“
3.3.4 Die Erreichbarkeit per E-Mail
3.3.5 Interpretation
3.4 Beurteilung der Vermittlungspraxis
3.4.1 Auswertung
3.4.2 Interpretation
3.5 Kundenerwartungen
3.5.1 Betreuungsangebote
3.5.2 Jobangebote
3.5.3 Internetauftritt
3.5.4 Sonstige Serviceangebote
3.5.5 Interpretation
3.6 Zufriedenheit
3.6.1 Zufriedenheit mit den Mitarbeitern
3.6.2 Zufriedenheit mit den Jobangeboten
3.6.3 Zufriedenheit mit dem Internetauftritt
3.6.4 Gesamtzufriedenheit
3.6.4.1 Allgemeine Gesamtzufriedenheit
3.6.4.2 Gesamtzufriedenheit nach Alter
3.5.4.3 Gesamtzufriedenheit nach Herkunft
3.6.5 Zufriedenheit mit anderen Arbeitsvermittlungen
3.6.5.1 Erfahrungen mit anderen Arbeitsvermittlungen
3.6.5.2 Zufriedenheitsvergleich
3.6.6 Interpretation
3.7 Beschwerdemanagement
3.7.1 Inanspruchnahme
3.7.2 Beurteilung des Beschwerdemanagements
3.7.3 Interpretation
3.8 Zusammenfassende Feststellungen
4 Schlussbetrachtungen und Vorschläge zur Serviceverbesserung
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die aktuelle Servicequalität der studentischen Arbeitsvermittlung „Heinzelmännchen“ in Berlin zu evaluieren und mit den Ergebnissen einer Befragung aus dem Jahr 2007 zu vergleichen. Basierend auf den Erkenntnissen soll ein Beitrag zur Qualitätssicherung und Serviceverbesserung geleistet werden.
2.1.1 Was ist Service?
Grundsätzlich wird in der einschlägigen Fachliteratur nicht zwischen Service und Dienstleistungen unterschieden. Die beiden Begrifflichkeiten werden analog verwendet. In der Betriebswirtschaftslehre unterscheidet man jedoch Sach- und Dienstleistungen, wenn eine institutionelle Betrachtungsweise, wie es in dieser Arbeit der Fall ist, erfolgt. Da Sachleistungen wie Konsum- und Investitionsgüter greifbar sind, lässt sich ihre Qualität leichter messen als die der Dienstleistungen.
Eine Möglichkeit Dienstleistungen zu definieren, ist eine Abgrenzung mithilfe von konstitutiven Merkmalen vorzunehmen. Dabei wird zwischen potentialorientierter, prozessorientierter sowie ergebnisorientierter Definition unterschieden.
Die potentialorientierte Betrachtung geht davon aus, dass seitens des Dienstleisters das Leistungsvermögen vorhanden ist, eine Vielzahl von Dienstleistungen auszuführen. Hierbei wird das gesamte Potential – die Mitarbeiter, die Aufbau- und Ablauforganisation – der „Heinzelmännchen“ betrachtet.
Bei der prozessorientierten Perspektive steht die Dienstleistung als Aktivität im Mittelpunkt, das bedeutet die Produktion und Konsumtion erfolgt gleichzeitig („Uno-Actu-Prinzip“). Bei den „Heinzelmännchen“ ist dies bspw. die Beratung der Kunden durch die Mitarbeiter.
Der ergebnisorientierte Ansatz bezieht sich schließlich auf das „tatsächlich produzierte immaterielle Gut“ und damit auf den unmittelbaren Prozess der Dienstleistungserbringung. Im Fall der Arbeitsvermittlung kommen hier als Beispiele die Vermittlung und Abrechnung von Tätigkeiten in Betracht.
1 Einleitung: Vorstellung der studentischen Arbeitsvermittlung Heinzelmännchen und Definition der Zielsetzung einer vergleichenden Servicequalitätsanalyse zur Identifizierung von Optimierungspotenzialen.
2 Definitionen und Methodik: Theoretische Abgrenzung der Servicebegriffe sowie detaillierte Darlegung des methodischen Vorgehens bei der quantitativen Onlinebefragung und der demografischen Auswertung.
3 Ergebnisse der Onlinebefragung: Ausführliche Analyse der Befragungsdaten zu Kundenverhalten, Erreichbarkeit, Vermittlungspraxis, Kundenerwartungen, Zufriedenheit und Beschwerdemanagement.
4 Schlussbetrachtungen und Vorschläge zur Serviceverbesserung: Zusammenführung der Ergebnisse und Ableitung strategischer Handlungsempfehlungen für das Management der Arbeitsvermittlung Heinzelmännchen.
Servicequalität, Arbeitsvermittlung, studentische Hilfskräfte, Kundenzufriedenheit, Onlinebefragung, Heinzelmännchen, Studentenwerk Berlin, Prozessorientierung, Beschwerdemanagement, Dienstleistungen, Kundenverhalten, Vermittlungspraxis, Studienalltag, Nebenjob, Qualitätssicherung.
Die Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Analyse der Servicequalität der studentischen Arbeitsvermittlung „Heinzelmännchen“ unter dem Dach des Studentenwerks Berlin im Wintersemester 2010/11.
Die Arbeit fokussiert auf die Merkmale Erreichbarkeit, Vermittlungspraxis, Kundenerwartungen, Zufriedenheit und Beschwerdemanagement sowie das generelle Kundenverhalten der Studierenden.
Ziel ist es, Erkenntnisse zur aktuellen Dienstleistungsqualität zu gewinnen, diese mit den Ergebnissen der Serviceumfrage von 2007 zu vergleichen und konkrete Verbesserungsvorschläge abzuleiten.
Der Autor führt eine quantitative Untersuchung mittels einer Onlinebefragung unter den Mitgliedern der Arbeitsvermittlung durch, deren Daten anschließend mit SPSS 19 ausgewertet und mittels Excel aufbereitet wurden.
Im Hauptteil werden die demografischen Daten der Stichprobe sowie die spezifischen Ergebnisse der Onlinebefragung, gegliedert nach den Schwerpunkten des Serviceangebots und der studentischen Wahrnehmung, detailliert dargestellt und interpretiert.
Zentrale Begriffe sind Servicequalität, studentische Arbeitsvermittlung, Kundenzufriedenheit, Prozessoptimierung und Dienstleistungsmanagement.
Die Repräsentativität wurde durch den Vergleich der Stichprobendaten mit der Mitgliederstatistik hinsichtlich Geschlecht, Alter und Herkunft mittels Chi2-Tests überprüft.
Der Autor stellt einen dringenden Verbesserungsbedarf fest, da das Beschwerdemanagement kaum in Anspruch genommen wird und überwiegend negativ beurteilt wird, was eine Neugestaltung des Prozesses notwendig macht.
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