Diplomarbeit, 2009
123 Seiten, Note: 2
1. Einleitung
1.1. Themenabgrenzung
1.2. Begriffsabgrenzung
1.2.1. Rating
1.2.2. Immobiliengesellschaften
1.2.3. Subprimekrise
1.2.4. Merger
1.2.5. Intercompany
1.3. Ziel der Diplomarbeit
2. IST - ANALYSE DER IMMOBILIENBRANCHE
2.1. Die Subprimekrise
2.1.1. Wirtschaftliche Auswirkungen der Subprimekrise auf die Immobilienbranche
2.1.2. Die Abgeltungssteuer und ihre Auswirkungen in der Subprimekrise
2.1.3. Auswirkungen der Subprimekrise auf die bestehenden Rechtsnormen
2.2. Rating von Immobiliengesellschaften
2.2.1. Bedeutung des Ratings für Immobiliengesellschaften
2.2.2. Grundsätze des Ratingverfahrens
2.2.3. Rating von Immobiliengesellschaften
2.3. Rating von Spezialgesellschaften der Immobilienbranche
2.3.1. Grundzüge der Spezialgesellschaften – die SPV
2.3.2. Rating von SPVs
3. INTERCOMPANY MERGER – WIE FUSIONIERE ICH MIT MIR SELBER?
3.1. Rechtliche Grundlagen einer Umwandlung
3.1.1. Zivilrechtliche Prämissen
3.1.2. Steuerrechtliche Prämissen
3.1.3. Prämissen der Rückwirkung
3.2. Durchführung der Umwandlung
3.2.1. Zivilrechtliche Verlauf der Umwandlung
3.2.1.1. Verlauf der Verschmelzung
3.2.1.2. Verlauf der Spaltung
3.2.1.3. Verlauf des Formwechsels
3.2.1.4. Zusammenfassung
3.2.1.5. Vereinfachungen bei einem intercompany Merger
3.2.2. Steuerrechtlicher Verlauf der Umwandlung
3.2.2.1. Besonderheiten bei der Verschmelzung
3.2.2.2. Besonderheiten bei der Spaltung
3.2.2.3. Besonderheiten des Formwechsels
3.2.2.4. Zusammenfassung
3.3. Folgen der Umwandlung
3.3.1. Zivilrechtliche Folgen der Umwandlung
3.3.2. Steuerliche Folgen der Umwandlung
3.3.2.1. Steuerliche Folgen beim Buchwertansatz
3.3.2.2. Steuerliche Folgen beim Zwischenwertansatz
3.3.2.3. Steuerliche Folgen beim Ansatz des gemeinen Wertes
3.3.2.4. Besonderheiten im Bereich der Spaltung
4. Praxisbeispiele
4.1. Verschmelzung einer SPV auf eine andere SPV
4.1.1. Verschmelzung zum Buchwert
4.1.2. Verschmelzung zum Zwischenwert
4.1.3. Verschmelzung zum gemeinen Wert
4.2. Verschmelzung zweier SPVs in die Muttergesellschaft
5. Kritische Würdigung
6. Handlungsempfehlungen
Die Diplomarbeit untersucht die Auswirkungen der Subprimekrise auf die deutsche Immobilienwirtschaft, insbesondere auf das Rating von Immobiliengesellschaften. Ziel ist es zu analysieren, ob der sogenannte Intercompany Merger – eine innerbetriebliche Umwandlung durch Verschmelzung oder Spaltung – als Lösungsansatz zur Verbesserung der Bonität und Ratingkennzahlen fungieren kann.
1.1. Themenabgrenzung
Die Subprimekrise und die daraus entstandene Finanzkrise hält auch zurzeit noch die weltweiten Finanzmärkte in Atem. Die Auswirkungen dieser Finanzkrise versucht man immer noch durch Schätzungen, die viel mehr Spekulationen gleichen, zu beziffern. Eins ist jedoch unübersehbar: Banken die im hochspekulativen Kreditbereich Kredite an die so genannten Subprime ausgegeben haben sind durch die Finanzkrise am Stärksten getroffen worden. Subprime bezeichnet hierbei die Kreditnehmer in den USA, welche selbst für Konsumentenkredite zu risikobehaftet sind. Im deutschen Bankensektor ragen besonders negativ die Hypo Real Estate AG und die IKB heraus. Im amerikanischen Bankensektor ist die Liste der durch die Subprime- und Finanzkrise betroffenen Banken erheblich länger, gleichzeitig jedoch auffallend prominent. Hier sind die „Big Player“, wie Lehmann Brothers, Fannie Mae, Freddie Mac und Merrill Lynch, in Schieflage geraten oder insolvent.
Die hier vorliegende Diplomarbeit soll weder vollumfänglich die Subprimekrise und die daraus resultierenden Folgen, noch das Rating einer Bank erläutern. Ebenso wenig soll nur die Umwandlung von Immobiliengesellschaften beleuchtet werden. Vielmehr sollen die Folgen der Subprimekrise auf das Rating von Immobiliengesellschaften dargestellt werden und wie diese Folgen durch die Wechselwirkungen zwischen einer Umwandlung und dem Rating einer Immobiliengesellschaft ausgeglichen werden können.
Damit die Folgen bzw. Auswirkungen der Subprimekrise auf das Rating eines Immobilienunternehmens gemildert bzw. verhindert werden können, wird als Lösungsansatz die innerbetriebliche Umwandlung, der so genannte Intercompany Merger, der Immobiliengesellschaft vorgeschlagen. Eine solche Umwandlung kann durch Verschmelzungen von Immobiliengesellschaften oder durch Spaltung einer Immobiliengesellschaft herbeigeführt werden.
1. Einleitung: Definiert das Thema, grenzt den Untersuchungsbereich ein und beschreibt das Ziel der Arbeit, die Auswirkungen der Subprimekrise durch Umwandlungsmaßnahmen zu mildern.
2. IST - ANALYSE DER IMMOBILIENBRANCHE: Analysiert die Ursachen der Subprimekrise, die Ratingmethodiken für Immobilienunternehmen und die spezifische Bedeutung von Spezialgesellschaften (SPVs).
3. INTERCOMPANY MERGER – WIE FUSIONIERE ICH MIT MIR SELBER?: Erläutert die zivil- und steuerrechtlichen Rahmenbedingungen sowie die Durchführung von Umwandlungen und zeigt Vereinfachungen für Konzernstrukturen auf.
4. Praxisbeispiele: Demonstriert anhand von fiktiven Szenarien die Auswirkungen verschiedener Umwandlungsvarianten (Buchwert-, Zwischenwert-, gemeiner Wert-Ansatz) auf die Ratingkennzahlen.
5. Kritische Würdigung: Hinterfragt die Effizienz von Umwandlungsmaßnahmen unter Berücksichtigung von Kosten, steuerlicher Belastung und der Liquiditätssituation.
6. Handlungsempfehlungen: Gibt strategische Empfehlungen für das Management von Immobilienunternehmen, um auf die Krise zu reagieren, wenn eine Umwandlung nicht die alleinige Lösung darstellt.
Subprimekrise, Finanzkrise, Immobilienwirtschaft, Rating, Immobiliengesellschaft, Intercompany Merger, Umwandlungsgesetz, SPV, Bonität, Eigenkapitalquote, Steuerbilanz, Buchwertansatz, Unternehmensstrategie, Liquidität, Finanzierung.
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der Subprimekrise auf deutsche Immobilienunternehmen und prüft, ob innerbetriebliche Umwandlungen (Intercompany Mergers) zur Optimierung des Ratings und der Bonität beitragen können.
Die zentralen Themen umfassen die Finanzmarktkrise, die Ratingkriterien für Immobilienkonzerne, rechtliche Grundlagen der Unternehmensumwandlung sowie betriebswirtschaftliche Bilanzkennzahlen.
Das Ziel ist die Klärung, ob und inwieweit Umwandlungsmaßnahmen helfen können, durch die Subprimekrise verursachte Ratingprobleme auszugleichen oder zu neutralisieren.
Der Autor nutzt eine Kombination aus Literaturanalyse zu rechtlichen und ökonomischen Rahmenbedingungen sowie eine methodische Anwendung dieser Erkenntnisse auf fiktive Praxisbeispiele zur Kennzahlen-Simulation.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme der Immobilienbranche, die detaillierte rechtliche und steuerliche Erläuterung von Umwandlungsverfahren sowie deren praktische Anwendung anhand von Fallbeispielen.
Die Arbeit lässt sich primär durch die Begriffe Subprimekrise, Rating, Immobiliengesellschaft, Umwandlungsgesetz (UmwG) und Intercompany Merger charakterisieren.
SPVs (Special Property Vehicles) dienen der strukturierten Bündelung von Immobilienvermögen, was sowohl die steuerliche Handhabung optimiert als auch die gezielte Veräußerung von Teilportfolios ermöglicht.
Obwohl eine Umwandlung zum gemeinen Wert die Ratingkennzahlen am stärksten verbessern kann, warnt der Autor vor den hohen steuerlichen Belastungen, die die Liquidität des Unternehmens stark belasten können.
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