Bachelorarbeit, 2009
41 Seiten, Note: 1,0
Die Arbeit befasst sich mit der Schweizer Nationalidentität in der Gegenwart und analysiert die Faktoren, die diese Identität prägen. Ziel ist es, die aktuelle Situation der schweizerischen Nationalidentität im Kontext der konstruktivistischen Nationalismustheorie Benedict Andersons zu betrachten und zu untersuchen, wie sich die Schweizer Gesellschaft mit ihrer heterogenen Struktur einigende Traditionen, Werte und Mythen geschaffen hat.
Das erste Kapitel stellt die Problemstellung dar und beleuchtet die Debatte über die Schweizer Nationalidentität in der gegenwärtigen Gesellschaft. Es werden Argumente für die Existenz einer Identitätskrise in der Schweiz aufgezeigt und die Bedeutung einer Neuorientierung der Identitätsfaktoren diskutiert. Das zweite Kapitel widmet sich der konstruktivistischen Nationalismustheorie von Benedict Anderson und stellt die theoretischen Grundlagen der Arbeit dar. Es wird die Bedeutung der Konstruktion von Nation und Nationalität anhand der Theorie Andersons erläutert.
Das dritte Kapitel analysiert die wesentlichen Faktoren der Schweizer Nationalidentität im Detail. Es beleuchtet die Rolle von Mehrsprachigkeit, Geschichtsbewusstsein, Mythen und Symbolen, kollektiven Werten und Neutralität für die Schweizer Identität und untersucht die aktuelle Relevanz dieser Elemente.
Schweizer Nationalidentität, konstruktivistische Nationalismustheorie, Benedict Anderson, Mehrsprachigkeit, Geschichtsbewusstsein, Mythen und Symbole, kollektive Werte, Neutralität, Sonderfall Schweiz, heterogene Gesellschaft, Identitätskrise, Modernisierung, internationale Beziehungen.
Zu den bedeutendsten Faktoren gehören die Mehrsprachigkeit, ein ausgeprägtes Geschichtsbewusstsein mit Mythen und Symbolen, kollektive Werte wie Demokratie und Freiheit sowie die politische Neutralität.
Die Mehrsprachigkeit ist ein wesentlicher Bestandteil der heterogenen Struktur der Schweiz. Sie zeigt, dass ein friedliches Zusammenleben unabhängig von einer gemeinsamen Sprache funktionieren kann, erfordert jedoch einigende Traditionen als Bindemittel.
Anderson betrachtet die Nation als eine „vorgestellte Gemeinschaft“. Die Arbeit nutzt diesen Ansatz, um zu erklären, wie die schweizerische Nationalidentität aktiv konstruiert und durch Symbole aufrechterhalten wird.
In wissenschaftlichen und medialen Debatten wird oft von einer Krise gesprochen, die durch eine Diskrepanz zwischen dem traditionellen Selbstbild und der modernen Realität sowie internationalen Anforderungen entsteht.
Die Sonderfallmentalität beschreibt das schweizerische Selbstverständnis einer einzigartigen politischen und sozialen Struktur, die sich oft durch Abgrenzung gegenüber dem internationalen Umfeld definiert.
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