Masterarbeit, 2010
94 Seiten, Note: 1,3
Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Phänomen des Flashmobs und untersucht dessen Rolle in der Produktion von Sichtbarkeit und Evidenz. Ziel ist es, die Funktion sowohl der Live-Aufführung des Flashmobs als auch dessen Medialisierung zu ergründen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die das Forschungsfeld des Flashmobs und die Relevanz der Thematik beleuchtet. Anschließend werden in Kapitel 2 die theoretischen Grundlagen für die Untersuchung des Flashmobs gelegt. Hierbei werden Definitionen, ästhetische und historische Einordnungen sowie verschiedene Diskurse rund um das Phänomen des Flashmobs präsentiert. In Kapitel 3 wird die Untersuchung des Flashmobs anhand der Dimensionen Raum, Zeit und Körper durchgeführt. Dabei werden die Materialisierung des Flashmobs in der Live-Aufführung und die Entmaterialisierung durch dessen Medialisierung analysiert.
Flashmob, Sichtbarkeit, Evidenz, Materialisierung, Entmaterialisierung, Live-Performance, Medialisierung, virtueller Raum, urbaner öffentlicher Raum, performative Beweisführung, Gemeinschaft, Raum, Zeit, Körper.
Ein Flashmob ist eine scheinbar spontane, über das Internet organisierte Menschenansammlung im öffentlichen Raum, bei der die Teilnehmer ungewöhnliche Dinge tun und sich schnell wieder auflösen.
Die Medialisierung (z. B. Videos auf YouTube) dient der Dokumentation und Rückführung der Aktion in den virtuellen Raum, wodurch die Existenz der Gemeinschaft bewiesen und verstetigt wird.
Materialisierung beschreibt den Übergang der virtuellen Gemeinschaft aus dem Internet in den physischen, urbanen Raum der Stadt während der Live-Aufführung.
Durch die physische Präsenz im öffentlichen Raum wird die virtuelle Gemeinschaft sichtbar; die mediale Aufzeichnung dient als Beweis (Evidenz) für ihr Bestehen.
Damit ist gemeint, dass der Flashmob durch das bloße Ausführen der Handlung den Beweis erbringt, dass eine koordinierte Gruppe hinter der Aktion steht.
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