Diplomarbeit, 2003
102 Seiten, Note: 1,5
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1 Theoretische Grundlagen
1.1 Begriffsdefinition Trend allgemein
1.2 Trends im Trendbüro Hamburg
1.2.1 Das Trendbüro
1.2.2 Definition Trend vom Trendbüro Hamburg
1.3 Allgemeine Eigenschaften von Trends
1.3.1 Die zeitliche Dimension von Trends
1.3.2 Trendebenen
1.3.3 Qualität von Trends
1.3.4 Entwicklungsrichtungen von Trends
1.3.5 Trendkommunikation
1.3.6 Trendbewusstsein
1.4 Zusammenfassung
2 Entwicklung der Trendforschung
2.1 Begriffsdefinition
2.2 Zur Geschichte der Trendforschung
2.3 Trendforschung aus der Sicht des Trendbüro Hamburg
2.4 Trendforschung nach Norbert Bolz
2.5 Kritik an der Trendforschung
2.6 Zusammenfassung
3 Begriffsklärung Kulturmarketing
3.1 Begriff Kultur
3.2 Begriff Marketing
3.3 Kulturmarketing
3.4 Kulturprodukte
3.5 Zusammenfassung
4 Ansatzmöglichkeiten der Trendforschung
4.1 Einführung
4.2 Trendforschung in den drei Ebenen des Kulturmarketings
4.3 Forschungsansätze in der Marketingstrategie
4.4 Ansatzmöglichkeiten innerhalb der Marketinginstrumente
4.4.1 Trendforschung in Angebots- und Produktpolitik
4.4.2 Trendforschung in Preis- und Konditionenpolitik
4.4.3 Distributionspolitik mit Trendforschung
4.4.4 Trendforschung in der Kommunikationspolitik
4.4.5 Servicepolitik mit Trendforschung
4.5 Zusammenfassung
5 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Notwendigkeit und Anwendungsmöglichkeiten einer konsequenten Trendforschung für das marktorientierte Handeln von Kultureinrichtungen. Ziel ist es, kulturellen Einrichtungen Wege zur wirtschaftlichen Stabilisierung durch die bewusste Nutzung von Trends aufzuzeigen, um Kürzungen öffentlicher Gelder besser zu kompensieren und die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.
1.3.5 Trendkommunikation
Anliegen der Trendforschung ist es, in der Bevölkerung ein Bewusstsein für Trends zu schaffen. Um dies zu erreichen, müssen Trendforscher die Ergebnisse ihrer Arbeit an große Gruppen kommunizieren können. Für diesen Schritt bedienen sich die Trendforscher aller möglichen Formen der Medienarbeit als Informationskanäle für die sogenannte Trendkommunikation.
Was folgt ist ein ganz logischer Prozess. Je mehr Informationen über einen neuen Trend bekannt gemacht werden, desto mehr Menschen finden Anhaltspunkte für diese ins Bewusstsein geratenen Phänomene. Sogenannte Folgeberichterstatter sorgen für eine anwachsende Popularität der gefundenen Trendelemente. Laut Kotler verläuft dieser Prozess ähnlich wie bei einem Werbespot für ein neues Produkt. Erhöhe sich der Aufmerksamkeits- bzw. Bekanntheitsgrad für einen bestimmten Trend, werde dieser somit im Selbstlauf verstärkt. Je öfter und stärker ein Trend also kommuniziert wird, desto besser seien seine Chancen für eine längere Lebensdauer.
Im Prozess der Trendkommunikation wird der Namensgebung, dem sogenannten „Naming“ besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Die Namensprägung ist für die Entwicklung eines Trends sehr entscheidend. Dies gilt besonders für längerfristige, und große Teile der Bevölkerung betreffende Trends.
Ein gelungenes Naming kann ein bis dato nicht vorhandenes Bewusstsein für einen bestimmten Trend beim Publikum initiieren. Das sorgt dafür, dass nach Indizien für die einmal erkannte Tendenz regelrecht gesucht wird. Macht sich eine kulturelle Einrichtung diesen Prozess zu nutze, so werden auch Nicht-Kunden angesprochen und folglich entsprechende Angebote nutzen.
1 Theoretische Grundlagen: Vermittlung des Basiswissens über den Begriff Trend, dessen Entstehung und die Rolle des Trendbüro Hamburg bei der Trendanalyse.
2 Entwicklung der Trendforschung: Erläuterung der Dienstleistung Trendforschung als Instrument zur Früherkennung von Wertewandeln, inklusive methodischer Ansätze und kritischer Auseinandersetzung.
3 Begriffsklärung Kulturmarketing: Definition der Begriffe Kultur und Marketing sowie Darstellung der drei Stufen des Kulturmarketings nach Britta Lenders im Kontext von Kulturprodukten.
4 Ansatzmöglichkeiten der Trendforschung: Konkrete Anwendung der Trendforschung auf die Ebenen des Kulturmanagements und die einzelnen Marketinginstrumente unter Einbeziehung von Praxisbeispielen.
5 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Relevanz von Trendforschung für die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit von Kultureinrichtungen.
Trendforschung, Kulturmarketing, Kultureinrichtungen, Trends, Trendkommunikation, Marketinginstrumente, Besucherorientierung, Markt, Wirtschaftlichkeit, Naming, Trendsetter, Trendfollower, Echtzeitanalyse, Kulturprodukte, Zielgruppen.
Die Arbeit befasst sich mit dem Nutzen und der Implementierung von Trendforschung im Marketingmanagement von Kultureinrichtungen, um deren wirtschaftliche Selbstständigkeit zu fördern.
Thematisiert werden die theoretischen Grundlagen von Trends, die Entwicklung und Methodik der Trendforschung sowie die Übertragung dieser Konzepte auf die fünf Instrumente des Kulturmarketings.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Trendforschung dazu beitragen kann, den Markt besser zu verstehen, Kundenbedürfnisse präziser zu bedienen und so die Wirtschaftlichkeit von Kulturbetrieben langfristig zu stabilisieren.
Die Arbeit stützt sich primär auf eine Literaturanalyse sowie die deskriptive Auswertung von Arbeitsweisen renommierter Trendforschungsagenturen wie dem Trendbüro Hamburg und vergleicht diese mit der praktischen Umsetzung anhand von Fallbeispielen.
Im Hauptteil werden methodische Ansätze der Trendforschung (Scanning, Monitoring, Desk-Research) in den fünf Bereichen Produkt-, Preis-, Distributions-, Kommunikations- und Servicepolitik detailliert analysiert.
Zentrale Begriffe sind Trendforschung, Kulturmarketing, Markt, Kundenbindung, Wirtschaftlichkeit und Trendkommunikation.
Laut den Ausführungen in der Arbeit ist klassische Marktforschung für die schnelllebigen Prozesse des Trendsettings oft zu langsam; Trendforschung hingegen ist flexibler, intuitiver und stärker auf die Erfassung emotionaler Wandlungsprozesse ausgerichtet.
Das ZAZIE dient als konkretes Praxisbeispiel, an dem aufgezeigt wird, wie ein kulturelles Unternehmen Trends erkennt, aufgreift und erfolgreich in sein Programm sowie seinen Service integriert.
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