Masterarbeit, 2010
91 Seiten, Note: 2.0
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Zielsetzung
1.3. Vorgehensweise
2. Theoretische Grundlagen
2.1. Integrierte Kommunikation
2.2. Kommunikationsinstrumente und Werbeträger
2.3. Instrumentenauswahl und Mediaselektion
2.4. Funktionen der Kommunikationsinstrumente
2.5. Beziehungen zwischen den Instrumenten
3. Klassifizierung der Kommunikationsinstrumente
3.1. Strategische und taktische Bedeutung
3.2. Beeinflussbarkeit und Einflussnahme
3.3. Persönliche und Massenkommunikation
3.4. Zielbezug und Involvement
3.5. Push- und Pull-Kommunikation
4. Situationsanalyse
4.1. Der Instrumentenmix im Überblick
4.2. Betrachtung der Mediennutzer
4.2.1. Verbreitung der Medien und ihre Nutzungsintensität
4.2.2. Soziodemographische Aspekte
4.2.3. Nutzungsverhalten
4.2.4. Einstellung
4.3. Betrachtung der Werbeträger
4.3.1. Umsätze der Werbeträger
4.3.2. Medienanzahl und Werbeanteile
4.3.3. Reichweiten der Medien
4.3.4. Branchenunterschiede
4.3.5. Kosten der Schaltungen
5. Die Rolle des Internet im Kommunikationsmix
5.1. Die Rolle der Instrumente im Überblick
5.2. Ergebnisse der Mediennutzerbetrachtung
5.3. Ergebnisse der Werbeträgerbetrachtung
5.4. Internetspezifischer Reichweitenaufbau
5.5. Betrachtung der Eigenschaften
5.6. Betrachtung der Funktionen
5.7. Integration mit anderen Instrumenten
5.8. Praxisbeispiel
5.9. Meinungen aus der Praxis
5.10 Auswirkungen auf die Kategorisierung
6. Schlussbetrachtung und Ausblick
Diese Arbeit analysiert den zukünftigen Stellenwert des Internets innerhalb des Kommunikationsmix. Ziel ist es zu untersuchen, ob das Internet über eine Nebenrolle hinaus zum Leitinstrument der Unternehmenskommunikation aufsteigen kann und welche Rahmenbedingungen diesen Wandel forcieren.
3.1. Strategische und taktische Bedeutung
Eine allgemeine Untergliederung der Instrumente kann nach dem Anteil von strategischen und taktischen Komponenten erfolgen (Abb. 1). Dabei wird die strategische Bedeutung daran gemessen, inwieweit die Instrumente die Fähigkeit besitzen, die „strategischen Marketingziele bei den Zielpersonen bzw. im Markt“ zu erreichen. Ferner kann überlegt werden, inwieweit die Wirkung der Kommunikation lang- oder kurzfristig sein soll. Typische Instrumente von strategischer Bedeutung sind beispielsweise die interne Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. Direct Marketing und Verkaufsförderung sind im Gegensatz dazu von großer taktischer Bedeutung.
Die Multimedia-Kommunikation wurde bei dieser Einteilung nach strategischen und taktischen Kommunikationsinstrumenten (Abb. 1) nicht berücksichtigt. Allerdings ist nach einer Studie von Bruhn (2005) (Anlage 3) das Instrument Multimedia-Kommunikation bereits zu diesem Zeitpunkt von der Bedeutung her zwischen den Messen und dem Sponsoring einzuordnen.
Auch wenn die Bedeutung der Instrumente von der jeweiligen Situation abhängt, so gibt es in der Praxis doch Tendenzen zur Bevorzugung gewisser Instrumente. So kommt in Massenmärkten wie dem Konsumgüterbereich meist die Mediawerbung zum Einsatz, aber auch Öffentlichkeitsarbeit hat nicht selten eine konstitutive Bedeutung in der Kommunikation. Im Gegensatz dazu übernehmen im Investitionsgüterbereich der persönliche Verkauf und Messen diese Aufgaben.
Die hier angesprochene Untergliederung in die zwei Kategorien von Instrumenten sollte jedoch – zumindest in Bezug auf die Praxisrelevanz – kritisch betrachtet werden. Abb. 1 zufolge sollte die strategische Bedeutung der internen Kommunikation am größten sein. Dementsprechend kann diesem Instrument eine leitende Funktion bzw. vorgelagerte, taktgebende Bedeutung zugemessen werden. Jedoch ist in der Praxis oft die einwärts gerichtete Kommunikation der nach außen gerichteten scheinbar untergeordnet. So werden Mitarbeiter oft nicht rechtzeitig über externe Kommunikationsmaßnahmen informiert, sondern erfahren hierüber erst über externe Medien.
1. Einleitung: Beschreibt die Ausgangslage, in der sich Unternehmen durch technologischen Wandel und verändertes Konsumentenverhalten in einem sich wandelnden Kommunikationsmix neu orientieren müssen.
2. Theoretische Grundlagen: Definiert die zentralen Begriffe wie Integrierte Kommunikation, Kommunikationsinstrumente und Werbeträger und erläutert deren Zusammenwirken im Marketing.
3. Klassifizierung der Kommunikationsinstrumente: Kategorisiert Instrumente nach verschiedenen Merkmalen wie strategischer Bedeutung, Beeinflussbarkeit, Kommunikationsrichtung sowie Push- und Pull-Ansätzen.
4. Situationsanalyse: Analysiert den Umbruch der Mediennutzung, das Nutzerverhalten und die wirtschaftliche Entwicklung der verschiedenen Werbeträgergattungen in Deutschland.
5. Die Rolle des Internet im Kommunikationsmix: Untersucht intensiv das Internet als Instrument, dessen Eigenschaften, Funktionen und Integrationsmöglichkeiten im Vergleich zu klassischen Medien.
6. Schlussbetrachtung und Ausblick: Fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Wahrscheinlichkeit, dass das Internet künftig als zentrales Leitinstrument fungieren wird.
Internet, Kommunikationsmix, Mediawerbung, Leitinstrument, Integrierte Kommunikation, Mediennutzung, Werbeträger, Reichweite, Multimedia-Kommunikation, Kundenbindung, Dialogkommunikation, Strategie, Taktik, Online-Marketing, Marketing-Kommunikation.
Die Arbeit untersucht, welchen Stellenwert das Internet in der zukünftigen Unternehmenskommunikation einnimmt und ob es sich von einem ergänzenden Instrument zu einem zentralen Leitinstrument entwickelt.
Zentrale Themen sind die theoretische Klassifizierung von Kommunikationsinstrumenten, die Analyse der veränderten Mediennutzung durch Konsumenten sowie die Bewertung der Werbeträger im Hinblick auf deren strategische Relevanz.
Die zentrale Frage lautet, inwieweit das Internet zukünftig nicht mehr nur eine Nebenrolle im Kommunikationsmix einnimmt, sondern als kommunikationspolitisches Leitinstrument Einsatz finden kann.
Die Arbeit nutzt eine fundierte Literaturanalyse, kombiniert mit einer Situationsanalyse aktueller Marktdaten, Branchenvergleichen und der Auswertung von Studien zu Werbeträgern und Nutzerverhalten.
Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Herleitung von Kommunikationsstrukturen, einer detaillierten Analyse der Medienlandschaft sowie der Untersuchung des Internet als Instrument bezüglich seiner Eigenschaften, Funktionen und Integrationsfähigkeit.
Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe Internet-Marketing, Integrierte Kommunikation, Kommunikationsmix und Mediennutzung definieren.
Da Konsumenten sich bei Automobilkäufen intensiv online informieren, fungiert das Internet zunehmend als entscheidende Plattform im Kaufentscheidungsprozess, was Unternehmen zu einer stärkeren digitalen Präsenz zwingt.
Das Internet ermöglicht eine zweiseitige, interaktive Kommunikation, bietet zielgenaueres Targeting und erlaubt einen Dialog zwischen Unternehmen und Kunden, der so von klassischen Einweg-Medien nicht geleistet werden kann.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

