Diplomarbeit, 2000
117 Seiten, Note: 1,0
1.0 Einführung
1.1 Einleitung
1.2 Vorstellung des Praxissemesterplatzes
1.3 Vorstellung des Projektes D1 Boden hinten
1.4 Zielsetzung der Diplomarbeit
1.5 Problemstellung
2.0 Grundlagenbildung
2.1 Festlegen der Fertigungsart und der Arbeitsfolgen für die Boden hinten- Fertigung
2.1.1 Fertigungsverfahren in Preßwerken
2.1.2 Fertigungsverfahren bei der Boden hinten- Fertigung
2.2 Kostengegenüberstellung: Beschneiden der Kontur des Blechformteils durch Beschneidewerkzeug/ beschneiden durch Laser
3.0 Ergebnisbildung
3.1 Planen der Boden hinten- Fertigung
3.1.1 Beschicken der Maschine
3.1.2 Ermitteln der Ausbringung
3.1.3 Planen des Personalbedarfs für die Fertigung
3.1.4 Ermitteln der Rüstzeit
3.1.5 Festlegen der Losgröße
3.1.6 Ermitteln der Engpaßmaschine
3.2 Planen des Materialflusses in der Fertigung
3.2.1 Festlegen der Materialflußwege
3.2.2 Festlegen des Materialflußsystems
3.2.3 Festlegen des Materialflusses in der Fertigung
3.2.4 Festlegen des Materialflusses vor den Maschinen
3.2.5 Planen des Personalbedarfs für den Materialfluß
3.3 Planen der Behälter für das Projekt Boden hinten
3.3.1 Planen der Behälter für die Platine
3.3.2 Planen der Behälter für die Halbzeuge
3.3.3 Planen der Behälter für die Fertigteile
3.4 Planen der Lagerhaltung für die Boden hinten- Fertigung
3.4.1 Planung der Zwischenlagerung in der Fertigung
3.4.2 Planung der Lagerhaltung der Fertigteile und der Platinen
4.0 Ergebnis und Ausblick
4.1 Konzept der Boden hinten- Fertigung
4.2 Ausblick
5.0 Quellenverzeichnis
5.1 Schrifttum
Ziel dieser Diplomarbeit ist die Entwicklung eines effizienten Fertigungskonzepts für das Bauteil "Boden hinten" des Projekts D1. Dabei steht die Herausforderung im Fokus, die hohen Anforderungen an die Blechbearbeitung mit den begrenzten Kapazitäten und Gegebenheiten des Karosseriewerks in Dresden in Einklang zu bringen, wobei insbesondere wirtschaftliche Fertigungsabläufe, Materialflussoptimierung und logistische Behälterkonzepte untersucht werden.
1.1 Einleitung
In der blechverarbeitenden Industrie zählen Preßwerke zu den kapitalintensivsten Fertigungsstätten. Das hohe Investitionsvolumen und die langfristige Bindung an ausgewählte Fertigungstechniken, erfordern eine sorgfältige Fertigungs- und Investitionsplanung. Preßwerke bestehen in der Regel aus verschiedenen blechverarbeitenden Anlagen, von denen jede ein bestimmtes Preßteilelektrum herstellt. Ziel der Preßwerkplanung ist eine möglichst wirtschaftliche Fertigung, mit der auf dem Weltmarkt eine global sourceing Möglichkeit nur bestanden werden kann.
Im Rahmen dieser Diplomarbeit soll untersucht werden wie Pressenanlagen, die ansich als Transferpressen genutzt werden, im Einzelbetrieb für ein überaus Preßteil im Verbund genutzt werden können. Der Grund für die Fragestellung entstand bei den Bietergesprächen für diesen gesamten Hinterboden des neuen Projektes D 1. Um den Gesamtauftrag für dieses Projekt zu erhalten mußte ein Preßteil, welches die Einzelpressen hinsichtlich Pressentischgröße und -kraft überfordert auf vorhandene Transferpressen artfremd umgewidmet werden. Diese artfremde Nutzung machte gesonderte Untersuchungen hinsichtlich Benutzungszeitraum der Pressen, Logistik im Preßwerk und Handlingsysteme notwendig, welche in dieser Diplomarbeit aufgezeigt werden sollen.
1.0 Einführung: Die Einleitung erläutert die wirtschaftliche Bedeutung der Preßwerkplanung und beschreibt die spezifische Aufgabenstellung für das Bauteil "Boden hinten".
2.0 Grundlagenbildung: Dieses Kapitel behandelt die theoretischen Grundlagen der Fertigungsverfahren in Preßwerken sowie eine detaillierte Kostengegenüberstellung von Werkzeug- und Laserbeschnitt.
3.0 Ergebnisbildung: Hier wird das konkrete Fertigungskonzept entwickelt, inklusive Arbeitsfolgen, Materialflussplanung, Behältermanagement und Lagerlogistik.
4.0 Ergebnis und Ausblick: Diese Sektion fasst das erarbeitete Fertigungskonzept zusammen und gibt einen Ausblick auf die weitere Entwicklung der Werkzeugplanung.
5.0 Quellenverzeichnis: Auflistung der verwendeten Literatur und Anhang-Dokumente zur Unterstützung der Arbeit.
Preßwerk, Boden hinten, Fertigungsplanung, Blechbearbeitung, Transferpressen, Materialfluss, Behälterplanung, Rüstzeit, Wirtschaftlichkeitsanalyse, Laserbeschnitt, Fertigungskonzept, Logistik, Prozessoptimierung, Stückkosten, Investitionsrechnung
Die Arbeit befasst sich mit der Fertigungsplanung für das Bauteil "Boden hinten" im Kontext des Automobilprojekts D1, mit besonderem Fokus auf die wirtschaftliche Umsetzbarkeit in einem bestehenden Preßwerk.
Die Schwerpunkte liegen auf der Auswahl der Fertigungsverfahren, der Kostenanalyse, der Gestaltung des Materialflusses sowie der logistischen Behälterplanung.
Ziel ist die Entwicklung eines Konzepts, mit dem der Boden hinten trotz technischer Herausforderungen und begrenzter Pressenressourcen wirtschaftlich im Karosseriewerk gefertigt werden kann.
Es werden klassische Methoden der Fabrik- und Fertigungsplanung angewandt, ergänzt durch eine dynamische Investitionsrechnung und eine Break-Even-Analyse für den Kostenvergleich der Beschnittverfahren.
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Ableitung der Fertigungsschritte, die Dimensionierung des Materialflusses zwischen den Arbeitsfolgen und die Konstruktion spezifischer Behälter für die unterschiedlichen Produktionsstadien.
Wichtige Begriffe sind Preßwerk, Boden hinten, Materialfluss, Transferpresse, Wirtschaftlichkeitsanalyse und Behälterlogistik.
Die Analyse wird genutzt, um objektiv zu ermitteln, ab welcher Stückzahl das Beschneiden mit Werkzeugen gegenüber dem Laser-Beschneideverfahren wirtschaftlich vorteilhafter ist.
Aufgrund der großen Abmessungen des Bauteils ist ein optimierter Materialfluss entscheidend, um Engpässe zu vermeiden und die ergonomische Arbeitsplatzgestaltung der Mitarbeiter zu gewährleisten.
Die Behälterplanung ist essenziell, um eine einheitliche logistische Einheit zu schaffen, die sowohl den Transport per Gabelstapler ermöglicht als auch die Bauteile vor Verformung schützt.
Das Bauteil "Boden hinten" ist zu groß für die vorhandenen Standardprozesse des Werks, was eine artfremde Umwidmung von Transferpressen und innovative Handlingslösungen erforderlich macht.
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