Bachelorarbeit, 2010
45 Seiten, Note: 2,7
Die Bachelorarbeit befasst sich mit der Deliberativen Demokratie und der Frage, ob diese ein Modell mit Zukunftspotential ist und einen Weg aus der Politikverdrossenheit darstellen kann. Die Arbeit analysiert die Theorie der Deliberativen Demokratie, insbesondere die Rolle des Diskurses und der Zivilgesellschaft, und untersucht die Möglichkeiten und Hürden ihrer Implementierung in der Bundesrepublik Deutschland. Zudem werden die Ursachen und Folgen der Politikverdrossenheit in der BRD beleuchtet sowie aktuelle Protestbewegungen und die aktuelle Situation am Beispiel Stuttgart 21 betrachtet. Abschließend werden Lösungsvorschläge für eine stärkere Beteiligung der Bürger an politischen Entscheidungen erörtert.
Das zweite Kapitel der Arbeit befasst sich mit der Deliberativen Demokratie. Nach einer kurzen Vorstellung von Jürgen Habermas wird die Theorie der Deliberativen Demokratie erläutert und ihr Hauptelement des Diskurses ausführlich beschrieben. Die Rolle der Zivilgesellschaft und die Legitimation durch die Theorie werden ebenfalls beleuchtet.
Das dritte Kapitel widmet sich den Möglichkeiten und Hürden einer Deliberativen Demokratie in der Bundesrepublik Deutschland. Die Rolle der Neuen Medien im Hinblick auf politische Diskurse wird untersucht.
Das vierte Kapitel beschreibt die Politikverdrossenheit in Deutschland anhand von empirischen Daten und betrachtet sie an aktuellen Beispielen, wie dem Bahnhofsprojekt Stuttgart 21.
Die wichtigsten Schlüsselwörter der Arbeit sind Deliberative Demokratie, Diskurs, Zivilgesellschaft, Politikverdrossenheit, Bürgerbeteiligung, Protestbewegungen, Stuttgart 21, Jürgen Habermas, Medien und Legitimation.
Es ist ein Demokratiemodell, das auf der Idee des öffentlichen Diskurses basiert. Politische Entscheidungen sollen durch rationale Diskussion und Argumentation zwischen Bürgern und Regierenden legitimiert werden.
Jürgen Habermas ist der zentrale Theoretiker der deliberativen Demokratie. Sein Konzept des herrschaftsfreien Diskurses bildet die Grundlage für eine legitime politische Willensbildung.
Die Arbeit untersucht, ob eine stärkere Bürgerbeteiligung und echte Diskurse das Gefühl der Entfremdung von der Politik mindern und die Legitimität des Systems stärken können.
Stuttgart 21 gilt als Musterbeispiel für mangelnde Kommunikation zwischen Politik und Volk, was zu massiven Protesten und zivilem Ungehorsam führte.
Hürden sind die Größe des Staates (über 60 Mio. Wähler), die Komplexität politischer Themen und die Dominanz etablierter repräsentativer Strukturen.
Neue Medien bieten Chancen für eine breitere Vernetzung und direkten Austausch, bergen aber auch Risiken durch Desinformation oder aggressive Diskussionskulturen.
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