Bachelorarbeit, 2010
64 Seiten, Note: 1,0
1. Der BP Konzern und die Deepwater Horizon
1.1 Der BP Konzern international und in Deutschland
1.2 Entstehung und Förderung von Erdöl
1.3 Deepwater Horizon
1.3.1 Technologie und Einsatz
1.3.2 Der Untergang
1.3.3 Die mittelbaren ökologischen und politischen Folgen
2. Die Krisenkommunikation
2.1 Allgemeine Grundlagen
2.1.1 Die Krise
2.1.2 Die Kommunikation
2.1.3 Die Krisenkommunikation
2.1.4 Die Rolle der Medien
2.1.5 Die Unternehmenskrise
2.2 Grundregeln der Krisenkommunikation
2.2.1 Ablauf einer Krise
2.2.2 Beispiel eines Krisenverlaufs
2.3 Handlungsmöglichkeiten in der Krisenkommunikation
3. Die Methoden zur Untersuchung
3.1 Begründung der Methoden
3.2 Die wissenschaftlichen Methoden im Allgemeinen
3.2.1 Inhaltsanalyse
3.2.2 Vergleich
3.3 Untersuchungsablauf
3.4 These und Forschungsfragen
4. Beobachtung der Krisenkommunikation von BP
4.1 Die Krisenkommunikation von BP
4.1.1 Wie reagiert BP auf den Unfall
4.1.2 Wie wird die Kommunikationsstrategie von BP kommuniziert
4.2 Die Diskussion der Gesellschaft über BP
4.2.1 Wie reagieren die Menschen auf das Unglück
4.3 Die Kommunikation über BP
4.3.1 Wie wird die Krisenkommunikation aufgenommen
5. Bewertung der Beobachtungsdaten
5.1 Die Krisenkommunikation von BP
5.1.1 Wie reagiert BP auf den Unfall?
5.1.2 Wie wird die Kommunikationsstrategie von BP kommuniziert
5.2 Die Diskussion der Gesellschaft über BP
5.2.1 Wie reagieren die Menschen auf das Unglück
5.3 Die Kommunikation über BP
5.3.1 Wie wird die Krisenkommunikation aufgenommen
6. Beantwortung der Forschungsfragen
7. Untersuchung der These
8. Zusammenfassung
Diese Bachelorarbeit untersucht die externe Krisenkommunikation des Energiekonzerns BP nach dem Untergang der Bohrinsel „Deepwater Horizon“ bis Juli 2010. Ziel der Arbeit ist es, Mängel in der Kommunikationsstrategie zu identifizieren und den signifikanten Einfluss der Krisenkommunikationsleistung auf den Imageverlust des Konzerns zu beweisen.
Tony Hayward in den Medien
Der Vorstandsvorsitzende übernimmt die kommunikative Führung in Personalunion. Als Krisenkommunikator wird er zum „Gesicht der Krise“. Bei öffentlichen Auftritten ist er ebenso im Anzug wie auch mit zerstreuten Haaren, dreckigen Händen und geöffnetem Hemd zu sehen.
Durch zahlreiche Äußerungen im US-amerikanischen Fernsehen und in Zeitungsinterviews gerät Hayward zunehmend in den Blickpunkt der Öffentlichkeit: Hayward leugnet in einer Aussage am 20. April, unmittelbar nach dem Untergang der Bohrinsel das Auslaufen von Öl. Später spricht er von einer schnellen Lösung des Problems und redet die Folgen der Katastrophe klein. Darüber hinaus gerät er durch Aussagen über seine schlechte, derzeitig stressige Lebenssituation in die Kritik (Driessen 2010).
Die technischen Probleme der BP-Ingenieure und die Kommunikationspannen des Vorstandsvorsitzenden werden in den Medien gebündelt.
1. Der BP Konzern und die Deepwater Horizon: Dieses Kapitel liefert den Kontext über den BP-Konzern, die Erdölförderung und die spezifischen Rahmenbedingungen des Untergangs der Bohrinsel Deepwater Horizon.
2. Die Krisenkommunikation: Hier werden theoretische Grundlagen der Krisenkommunikation sowie Handlungs- und Verhaltensmöglichkeiten in Unternehmen dargelegt.
3. Die Methoden zur Untersuchung: Die Autorin begründet die Wahl der Inhaltsanalyse und des Vergleichs als wissenschaftliche Instrumente zur Untersuchung der Kommunikationsleistung von BP.
4. Beobachtung der Krisenkommunikation von BP: In diesem Kapitel werden die tatsächlichen Kommunikationsmaßnahmen von BP sowie die gesellschaftlichen und medialen Reaktionen empirisch dokumentiert.
5. Bewertung der Beobachtungsdaten: Hier erfolgt die kritische Bewertung der beobachteten Daten, wobei die Kommunikationsleistung von BP mit den theoretischen Soll-Werten abgeglichen wird.
6. Beantwortung der Forschungsfragen: Die in der Einleitung aufgeworfenen Fragen zur Krisenkommunikation und Reaktion des Konzerns werden basierend auf der Analyse beantwortet.
7. Untersuchung der These: Die Arbeit überprüft, ob das kommunikative Krisenmanagement den Imageschaden bei einem globalen Großkonzern existenziell verstärken kann.
8. Zusammenfassung: Die Kernaussagen der Arbeit werden gebündelt und die Relevanz einer professionellen Kommunikation für den Fortbestand eines Unternehmens in der Krise hervorgehoben.
BP, Deepwater Horizon, Krisenkommunikation, Öffentlichkeitsarbeit, Imageverlust, Tony Hayward, Inhaltsanalyse, Medienwirkung, Umweltkatastrophe, Web 2.0, Krisenmanagement, Unternehmenskrise, Perseveranzeffekt, Erdölindustrie, Online-PR
Die Arbeit analysiert kritisch, wie der Energiekonzern BP nach der Ölkatastrophe der Bohrinsel Deepwater Horizon mit der Öffentlichkeit kommuniziert hat und welche Auswirkungen dies auf sein Image hatte.
Die zentralen Themen sind Krisenkommunikation, Unternehmensmanagement in Ausnahmesituationen, mediale Wahrnehmung von Katastrophen und die Macht des Internet bei der Meinungsbildung.
Das Ziel ist es, Mängel in der Krisenkommunikation von BP aufzudecken und zu zeigen, dass die Art und Weise der Kommunikation maßgeblich für den Imageverlust des Unternehmens verantwortlich war.
Der Autor nutzt die qualitative Inhaltsanalyse sowie eine Vergleichsmethode, bei der die tatsächliche Kommunikationsleistung (Ist-Wert) mit theoretischen Leitlinien (Soll-Wert) abgeglichen wird.
Im Hauptteil werden sowohl die theoretischen Grundlagen der Krisenkommunikation als auch die konkrete Fallstudie zu BP, inklusive der Rolle des Vorstandsvorsitzenden Tony Hayward, detailliert untersucht.
Krisenkommunikation, BP, Deepwater Horizon, Imageverlust, Medienwirkung, Online-PR und Unternehmenskrise sind die prägenden Begriffe.
Hayward wurde zum „Gesicht der Krise“, verstrickte sich jedoch durch persönliche, teils widersprüchliche Aussagen und unbedachte öffentliche Auftritte in Kommunikationspannen, die das Vertrauen in den Konzern nachhaltig schädigten.
Während BP moderne Web-Instrumente wie eine „Darksite“ oder Social Media nutzte, wirkten die Inhalte oft wenig glaubwürdig, da positive Bildkampagnen mit der katastrophalen Realität kollidierten und Kritiker Manipulationen an Fotos nachwiesen.
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