Diplomarbeit, 2010
50 Seiten, Note: 1,0
- Vorwort des Autors -
A. Vom Beginn der Währungsunion und dessen Entwicklung
B. Fortschritte und Rückschläge - eine Bilanz
I. Die Europäische Zentralbank als federführendes Organ
1. die Strategie der EZB
2. Ergebnis nach zehn Jahren Euro
a) Inflationsrate
b) Geldmengenwachstum
II. Wirtschaftliche Entwicklung des Euroraumes
1. Die Struktur der Wirtschaft
2. Wirtschaftswachstum und Beschäftigung
3. Auswirkungen des Euro auf die Fiskal- und Lohnpolitik
III. Der Euro als internationale Währung
1. Der Euro als Anker- und Referenzwährung
2. Der Euro als Reserve-, Anlage-, Transaktions- und Fakturierungswährung
3. Der Euro als Parallelwährung in Drittländern
4. Der Wechselkurs zum US-Dollar
5. Eine zu starke Währung?
IV. Der Euroraum in der (Finanz-)Krise?
1. Auswirkungen der Finanzkrise
2. Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht kritisch die wirtschaftliche Entwicklung des Euroraums nach den ersten zehn Jahren seines Bestehens und analysiert, inwieweit die gemeinsamen währungspolitischen Rahmenbedingungen zu Erfolg oder Instabilität geführt haben.
Die Beweggründe
Was waren die Triebfedern für diese ungewöhnliche staatenübergreifende Aktion? Was erhofften sich die Beteiligten? Der Wirtschaftsraum, den die Mitgliedstaaten bilden, ist alles andere als ein sog. „optimaler Währungsraum“, der die Stabilität der gemeinsamen Währung garantieren würde. In ihm ist eine geringe Flexibilität der Märkte bei den Löhnen und Preisen gegeben, die Wanderung von Arbeitskräften wird, anders als in den USA, durch kulturelle, sprachliche und rechtliche Barrieren erschwert, und die ökonomischen Verflechtungen innerhalb des Euroraumes sind nicht ausreichend homogen und tiefgehend. Ebenso existieren keine Ausgleichsmechanismen, die im Falle externer Schocks die betroffenen Staaten z.B. durch öffentliche Transferleistungen unterstützen. (3)
Die Währungsgeschichte der Welt bzw. in Europa erlaubt hier einen hilfreichen Einblick in die Komplexität von Währungsfragen und die Motive, die für den Euro maßgebend waren.
A. Vom Beginn der Währungsunion und deren Entwicklung: Das Kapitel erläutert die historische Entstehung der Währungsunion und die Beweggründe für die Einführung des Euro sowie die anfänglichen ökonomischen Rahmenbedingungen.
B. Fortschritte und Rückschläge - eine Bilanz: Hier erfolgt eine detaillierte Analyse der EZB-Strategie, der Inflationsentwicklung, des Geldmengenwachstums, der wirtschaftlichen Struktur des Euroraums sowie der Fiskal- und Lohnpolitik unter dem Euro.
I. Die Europäische Zentralbank als federführendes Organ: Dieses Kapitel betrachtet die geldpolitische Ausrichtung der EZB und bewertet ihre Preisstabilitätsziele sowie deren empirische Ergebnisse nach einer Dekade.
II. Wirtschaftliche Entwicklung des Euroraumes: Dieses Kapitel untersucht, wie der Euro den Handel und die wirtschaftliche Integration zwischen den Mitgliedstaaten sowie das Wirtschaftswachstum und die Beschäftigung beeinflusst hat.
III. Der Euro als internationale Währung: Der Fokus liegt hier auf der Etablierung des Euro als Anker-, Reserve- und Fakturierungswährung auf globaler Ebene sowie seinem Status als Parallelwährung in Drittländern.
IV. Der Euroraum in der (Finanz-)Krise?: Das abschließende Kapitel analysiert den Einfluss der globalen Finanzkrise auf den Euro, die damit verbundenen Herausforderungen für die Mitgliedstaaten und gibt einen Ausblick auf notwendige politische Integrationen.
Euroraum, Euro, EZB, Geldpolitik, Inflation, Finanzkrise, Währungsunion, Fiskalpolitik, Lohnpolitik, Stabilität, Wirtschaftswachstum, Beschäftigung, Wechselkurs, Euroisierung, Leistungsbilanz.
Die Arbeit liefert eine ökonomische Erfolgsbilanz der ersten zehn Jahre der Europäischen Währungsunion unter Berücksichtigung der Geldpolitik und der Auswirkungen der Finanzkrise.
Zentrale Themen sind die EZB-Geldpolitik, die wirtschaftliche Konvergenz oder Divergenz der Mitgliedstaaten, die internationale Rolle des Euro sowie die Bewährung der Eurozone in der Finanzkrise.
Das Ziel ist es, den Nutzen und die Herausforderungen der Gemeinschaftswährung nach einer Dekade wissenschaftlich zu beleuchten und zu hinterfragen, ob die gesetzten wirtschaftlichen Erwartungen erfüllt wurden.
Der Autor stützt sich auf eine Literaturanalyse ökonomischer Daten, den Vergleich historischer Wachstums- und Inflationsraten sowie die Auswertung von Statistiken zu Handelsvolumina und Leistungsbilanzen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Bewertung der EZB-Geldpolitik, die Analyse der wirtschaftlichen Integration der Mitgliedstaaten und die Untersuchung des Euro als internationale Währung.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Euro, EZB, Stabilität, Währungsunion und Konvergenz geprägt.
Der Autor sieht die Krise als Bewährungsprobe, die Schwachstellen in der Fiskalpolitik der Mitgliedstaaten offenbart hat, betont jedoch gleichzeitig die stabilisierende Wirkung der einheitlichen Währung gegenüber nationalen Währungskrisen.
Der "Perception Gap" beschreibt die Diskrepanz zwischen der von Bürgern subjektiv empfundenen Inflation und der statistisch belegten, tatsächlich moderaten Preisentwicklung nach Einführung des Euro-Bargeldes.
Deutschland wird aufgrund seiner moderaten Lohnpolitik, die als Basis für den exportorientierten Erfolg und die Wettbewerbsfähigkeit innerhalb des Euroraums gesehen wird, als Fallbeispiel angeführt.
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