Bachelorarbeit, 2009
64 Seiten, Note: 2,0
Die Bachelor-Thesis „Sexualstraftäter und ihre Anamnese“ von Agnes Tluczikont befasst sich mit der Analyse von Sexualstraftätern und den Faktoren, die zu ihren Taten führen können. Die Arbeit untersucht die Bedeutung von familiären Bindungen, die Folgen sexuellen Missbrauchs und die Rolle psychologischer Theorien im Verständnis der Tätermotivation. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Komplexität des Themas zu schaffen und Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen.
Die Einleitung führt das Thema Sexualstraftäter ein und hebt die Bedeutung eines ganzheitlichen Blickwinkels auf die Problematik hervor. Das erste Kapitel befasst sich mit der empirischen Sozialforschung und den Methoden zur Datenerhebung. Es erläutert die verschiedenen Aspekte des Forschungsablaufs und die Wichtigkeit der Einordnung der Daten in den Gesamtkontext.
Das zweite Kapitel analysiert den Problemkomplex, wobei die Bedeutung des familiären Systems und der Bindung an eine Bezugsperson im Zentrum stehen. Des Weiteren werden verschiedene Definitionen und die Ausmaße sexueller Misshandlungen sowie deren Folgen beleuchtet.
Kapitel drei widmet sich der psychologischen Sichtweise auf Sexualstraftäter. Es werden psychoanalytische Konzepte, das bio-psycho-soziale Modell und das Belastungs-Bewältigungsparadigma vorgestellt, um die Tätermotivation und die zugrundeliegenden psychischen Prozesse zu erklären.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den zentralen Themen Sexualstraftäter, empirische Sozialforschung, Datenerhebung, Familiensystem, Bindung, Sexualkriminalität, Folgen sexuellen Missbrauchs, psychoanalytisches Persönlichkeitsmodell, bio-psycho-soziales Modell, Belastungs-Bewältigungsparadigma. Die Arbeit befasst sich insbesondere mit §176 und §176a StGB.
Die Untersuchung konzentriert sich auf Sexualstraftäter, die insbesondere nach den Paragraphen 176 und 176a StGB (sexueller Missbrauch von Kindern) verurteilt wurden.
Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Wichtigkeit der frühen Bindung zu Mutter und Vater für die psychische Entwicklung und deren Fehlen als Risikofaktor.
Damit ist das Phänomen gemeint, bei dem Opfer von sexuellem Missbrauch in ihrer eigenen Kindheit später im Erwachsenenalter selbst zu Tätern werden können.
Die Arbeit nutzt die Psychoanalyse (Libido-Entwicklung), das bio-psycho-soziale Modell und das Belastungs-Bewältigungsparadigma.
Die Daten wurden im Rahmen eines Praktikums im ASD durch die Auswertung von Akten und Gutachten über Sexualstraftäter erhoben.
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