Bachelorarbeit, 2010
50 Seiten, Note: 1,1
Diese Arbeit befasst sich mit dem Wandel des Heldentums im Laufe der Geschichte und analysiert dessen Entwicklung von der Antike bis in die Moderne. Dabei wird insbesondere die Frage aufgeworfen, ob es sich bei der Entwicklung des Heldentums um eine demokratisierung des Begriffs handelt, wie Ute Frevert es beschreibt. Die Arbeit untersucht, wie sich diese Veränderung auf die Herologie, die wissenschaftliche Erforschung des Heldentums, ausgewirkt hat.
Das erste Kapitel befasst sich mit der Definition des Heldentums und nähert sich dem Begriff durch verschiedene Definitionsversuche. Das zweite Kapitel gibt einen Überblick über den Forschungsstand der Herologie. Das dritte Kapitel beleuchtet die Heldengenese von der Antike bis zur Moderne, indem es die Entwicklung des Heldenbildes in verschiedenen Epochen beleuchtet. Das vierte Kapitel untersucht die Rolle des Kriegshelden und die Demontage des Heldentums im Zuge des Ersten und Zweiten Weltkrieges. Das fünfte Kapitel befasst sich mit den Helden des Medienzeitalters, insbesondere mit Comichelden und Hollywood-Filmen.
Herologie, Heldentum, Krieg, Medien, Kultur, Gesellschaft, Antike, Mittelalter, Moderne, Demokratisierung, Heldenbild, Kriegsheld, Hollywood, Comichelden, Idole.
Herologie ist die wissenschaftliche Erforschung des Heldentums, seiner Definitionen, Funktionen und seines Wandels in der Gesellschaft.
Dieser von Ute Frevert geprägte Begriff beschreibt den Wandel vom aristokratischen oder übermenschlichen Helden hin zu "Helden des Alltags", bei denen jeder zum Helden werden kann.
Antike Helden waren oft Halbgötter, während der mittelalterliche Held primär durch Ritterlichkeit, christliche Tugenden und Treue zum Lehnsherrn definiert war.
Medien wie Comics und Hollywood fungieren als "Heldenfabriken" und haben neue Typen wie Superhelden oder Idole geschaffen, die globale Bekanntheit erreichen.
Die industrielle Vernichtung von Menschenleben in den Weltkriegen entzauberte das Ideal des glorreichen Kriegshelden und führte zu einer kritischen Distanz zum Heldentum.
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