Diplomarbeit, 2010
289 Seiten, Note: 1,0
Die Diplomarbeit zielt darauf ab, ein leistungsdiagnostisches Verfahren zur biomechanisch orientierten Technikanalyse der ersten Beschleunigungsphase im leichtathletischen Sprint zu entwickeln und zu erproben. Dabei werden aus verschiedenen Quellen Erkenntnisse zum Technikleitbild des Sprints zusammengetragen und ein geeignetes Mess- und Auswerteverfahren für die Analyse der Bewegungskinematik erstellt.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Hintergrund und die Relevanz des Themas erläutert. Anschließend wird die Problemstellung dargelegt, die sich mit der Notwendigkeit eines umfassenden Technikleitbildes und eines geeigneten Messverfahrens für die Analyse der Sprinttechnik in der Beschleunigungsphase beschäftigt. Im Theorieteil werden verschiedene Ansätze zur Phasenstruktur des Sprintschrittes vorgestellt und das Technikleitbild für die Startbeschleunigung entwickelt. Im Methodenkapitel wird die Durchführung der Untersuchung mit den verwendeten Messgeräten und -verfahren detailliert beschrieben. Daraufhin werden die Ergebnisse der kinematischen Analyse von zehn jungen Leichtathleten dargestellt und bewertet. Die Diskussion der Ergebnisse umfasst eine kritische Bewertung der verwendeten Methoden und eine Interpretation der gewonnenen Daten. Abschließend werden Schlussfolgerungen gezogen, welche die Zusammenhänge der einzelnen Bewegungsparameter und die entscheidenden Merkmale für eine gute Sprinttechnik aufzeigen. Der Ausblick skizziert die Weiterentwicklung des Verfahrens und die zukünftige Anwendung in der Praxis.
Sprinttechnik, Startbeschleunigung, Pick-Up-Phase, Biomechanik, Kinematik, Leistungsdiagnostik, Technikleitbild, Bewegungskinematik, Motion Analysis, Cortex, SIMI Motion, 3D-Analyse, Impulsvektoren, Körperschwerpunkt, Schrittlänge, Schrittfrequenz, Fußaufsatz, Kniehub, Hüftwinkel, Hüftwinkelgeschwindigkeit, Oberkörpervorlage.
Es ist die erste Beschleunigungsphase unmittelbar nach dem Start, in der der Athlet versucht, seine Geschwindigkeit maximal zu steigern.
Durch Verfahren wie 3D-Bewegungsanalyse (z.B. SIMI Motion), bei denen Marker am Körper die Kinematik des Laufs (Winkel, Geschwindigkeiten) erfassen.
Die horizontale Geschwindigkeit des KSP und dessen Schwankungen sind entscheidende Indikatoren für die Effizienz der Lauftechnik.
Ein theoretisches Ideal der Bewegungsabläufe, das als Orientierung für Trainer und Athleten dient, um Fehler zu identifizieren und Leistungen zu optimieren.
Um Talente frühzeitig biomechanisch korrekt zu schulen und individuelle Defizite in der Beschleunigungsphase gezielt zu trainieren.
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