Examensarbeit, 2010
121 Seiten, Note: 1,5
Die Zulassungsarbeit befasst sich mit der Subversivität in der kubanischen Literatur seit 1960. Sie untersucht, wie Schriftsteller mit den Einschränkungen der politischen Kontrolle umgehen und die künstlerische Freiheit bewahren.
Die Einleitung beleuchtet das Spannungsverhältnis zwischen künstlerischer Freiheit und politischer Kontrolle in Kuba seit der Revolution. Sie definiert den Begriff der Subversion und erläutert seine Relevanz für die Literatur im kubanischen Kontext.
Das Kapitel über Guillermo Cabrera Infante und Tres tristes tigres analysiert die literarischen Strategien der Subversion in diesem Werk. Es untersucht die Sprachspiele des Autors und seine Kritik an der Kanonisierung von Literatur unter dem sozialistischen Regime.
Das Kapitel über Reinaldo Arenas und Antes que anochezca untersucht die Subversivität in einem Werk, das als Testimonial-Literatur betrachtet werden kann. Es analysiert die Demaskierung der Unfreiheit und den Einsatz von Sex als politischem Protest.
Das Kapitel über Zoé Valdés und Café Nostalgia betrachtet die literarischen Strategien der Subversion in einem zeitgenössischen Werk. Es untersucht die Sprache, die Frauenrolle und die politischen Diskurse im Roman.
Kubanische Literatur, Subversion, künstlerische Freiheit, politische Kontrolle, sozialistische Ideologie, Sprachspiele, Testimonial-Literatur, Frauenrolle, politische Diskurse, Guillermo Cabrera Infante, Reinaldo Arenas, Zoé Valdés, Tres tristes tigres, Antes que anochezca, Café Nostalgia.
Mit dem Satz „Innerhalb der Revolution alles, gegen die Revolution nichts“ wurde die literarische Freiheit der Politik untergeordnet und die Literatur in den Dienst des Staates gestellt.
Autoren nutzen Sprachspiele, die Schaffung von Parallelwelten, die Darstellung von Sexualität als Protest oder die Dokumentation von Unfreiheit (Testimonio), um die Zensur zu umgehen.
Zu den wichtigsten Autoren zählen Guillermo Cabrera Infante, Reinaldo Arenas und Zoé Valdés, die für eine von der Ideologie unabhängige Literatur eintraten.
Das Werk nutzt komplexe Sprachspiele, um die ästhetische Funktion der Sprache zu betonen und sich so der politischen Kanonisierung zu widersetzen.
In seinem Werk „Antes que anochezca“ wird Sexualität als eine Form des politischen Protests und als Ausdruck individueller Freiheit gegen ein repressives System dargestellt.
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