Masterarbeit, 2010
35 Seiten
Chapter 1 Introduction
A. The Global Warming and its Causes
B. Effects and Consequences
C. Copenhagen’s 2 Degree Goal
Chapter 2 Climate Change as a Legal Matter
A. Human Rights Implications of Climate Change
B. Human Rights
I. The Human Rights System
II. Specific International Human Rights in the Context of Climate Change
1. The Right to Life
2. The Right to Food
3. The Right to Water
4. The Right to Adequate Housing
5. The Right to Health
6. The Right to Self-Determination, and Indigenous Rights
7. The Right to Information, Participation, and Access to Decision Making
III. Human Rights-based Cases on Environmental Issues
1. Lopez Ostra v Spain
2. Oneryildiz v Turkey
3. Budayeva v Russia
4. Hungary v Slovakia
Chapter 3 Systematic Analysis of the Human Rights Approach
A. Criticism and Evaluation on the International Human Rights Approach
I. Legally Protected Goods and Legal Norms
II. Violating Actions
III. Causation and Accountability
IV. Compensation, Sentences, and Remedies
V. General Criticism on the International Human Rights Approach
B. Alternative or Additional Approach: The 1951 United Nations Convention Relating to the Status of Refugees
Chapter 4 Conclusion
A. Conclusion on the International Human Rights Approach - Synopsis of the Summarized Criticisms and Potentials
B. Mutual Measures of Equalization and Non-Claim-Based Remedies
Diese Arbeit untersucht die Verknüpfung von internationalem Menschenrechtsschutz und den Folgen des Klimawandels mit dem Ziel, das Potenzial menschenrechtlicher Ansätze zur rechtlichen Einforderung von Kompensationen und konkreten Anpassungsmaßnahmen zu bewerten.
A. Human Rights Implications of Climate Change
As previously mentioned, the linkage between climate change and human rights is a rather recent development in the general field of climate change debate. Traditionally, climate change discussions have focused on scientific, environmental and economic aspects. As scientific understanding of the causes and effects of climate change has evolved and impacts on human lives and living conditions become more evident, the focus of debates has progressively broadened with increasing attention being given to the humanitarian and social dimensions.
Even more recent is the acceptance of that implication by governmental and legislative authorities. In 2007, it was, for the first time, explicitly stated in an official United Nations resolution that climate change "poses an immediate and far-reaching threat to people and communities around the world and has implications for the full enjoyment of human rights”. The Human Rights Council Resolution 7/23 on human rights and climate change exemplifies this broadening of the debate. Furthermore, a report has been submitted pursuant to Human Rights Council Resolution 7/23 in which a detailed analytical study of the relationship between climate change and human rights has been provided. This report seeks to outline main aspects of the relationship between climate change and human rights.
Chapter 1 Introduction: Gibt einen Überblick über die ökologischen und sozialen Folgen des Klimawandels und stellt das wachsende internationale Interesse an der Verknüpfung von Klimaschutz und Menschenrechten dar.
Chapter 2 Climate Change as a Legal Matter: Untersucht die rechtliche Relevanz des Klimawandels und analysiert, wie spezifische Menschenrechte, wie das Recht auf Leben oder Gesundheit, durch Klimafolgen beeinträchtigt werden.
Chapter 3 Systematic Analysis of the Human Rights Approach: Setzt sich kritisch mit den Hindernissen des menschenrechtlichen Ansatzes auseinander, insbesondere bezüglich der Kausalität, der Zurechnung von Verantwortung und der Durchsetzbarkeit von Ansprüchen.
Chapter 4 Conclusion: Fasst die Ergebnisse zusammen und argumentiert, dass Menschenrechte zwar als moralisches und politisches Instrument dienen können, jedoch eine Weiterentwicklung hin zu verbindlicheren rechtlichen Rahmenbedingungen für Klimafolgen und Umweltflüchtlinge notwendig ist.
Klimawandel, Menschenrechte, Völkerrecht, Klimafolgen, Menschenrechtsverletzungen, Kausalität, Zurechnung, Anpassungsmaßnahmen, Umweltflüchtlinge, Genfer Flüchtlingskonvention, Copenhagen Accord, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit, Menschenrechtsrat, internationale Verantwortung.
Die Arbeit untersucht, inwieweit das internationale Menschenrechtssystem als rechtliches Instrument genutzt werden kann, um Staaten für die negativen Folgen des Klimawandels verantwortlich zu machen und Ausgleichs- oder Schutzmaßnahmen einzufordern.
Die Arbeit fokussiert sich auf die Schnittstelle zwischen Klimawissenschaft und internationalem Recht, die Analyse von Menschenrechtsimplikationen bei Umweltveränderungen und die Bewertung politischer Ausgleichsmechanismen.
Das Hauptziel ist es zu ergründen, ob internationale Menschenrechte ausreichen, um rechtlich bindende Ansprüche auf Kompensation und Unterstützung für durch den Klimawandel geschädigte Gruppen zu begründen.
Die Autorin nutzt eine rechtswissenschaftliche Analyse, indem sie existierende internationale Menschenrechtsverträge, UN-Resolutionen und Präzedenzfälle des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte auswertet und auf den Kontext des Klimawandels anwendet.
Der Hauptteil gliedert sich in die Identifikation betroffener Grundrechte, eine systematische Analyse der Hindernisse bei der rechtlichen Durchsetzung sowie eine Evaluierung alternativer Ansätze, wie etwa der Anwendung der Genfer Flüchtlingskonvention.
Die Arbeit ist maßgeblich durch Begriffe wie "Menschenrechtsansatz", "Kausalität", "Zurechenbarkeit", "Klimagerechtigkeit" und "internationale Verantwortung" geprägt.
Sie kommt zu dem Schluss, dass der Ansatz derzeit vor allem als moralisches und politisches Instrument taugt, jedoch als alleinige rechtliche Basis für Schadensersatzansprüche aufgrund der komplexen Kausalitätsfragen nur begrenzt funktionsfähig ist.
Der Copenhagen Accord wird als Beispiel für einen konsensualen, politikbasierten Ansatz aufgeführt, der finanzielle und technologische Unterstützung ermöglicht, ohne jedoch die rechtliche Verbindlichkeit aufzuweisen, die für eine effektive Menschenrechtsdurchsetzung nötig wäre.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

