Bachelorarbeit, 2010
57 Seiten, Note: 1,7
Diese Arbeit untersucht das elementare Bruchzahlverständnis von Schülern der dritten und vierten Klasse. Ziel ist es, die vorhandenen Grundvorstellungen und Bruchzahlaspekte bei jüngeren Schülern zu analysieren und zu verstehen, welche Bedeutung diese für das Lernen der Bruchrechnung haben.
Kapitel 2 beleuchtet die verschiedenen Bruchzahlaspekte nach Padberg und Wartha und vergleicht diese miteinander. Kapitel 3 stellt Studien zum Bruchzahlverständnis vor, die nach den Grundvorstellungen Warthas und den untergeordneten Bruchzahlaspekten gegliedert sind. Kapitel 4 befasst sich mit der Behandlung von Brüchen in der Grundschule, mit Fokus auf den Lehrplan und eine Schulbuchanalyse. Kapitel 5 zieht Schlussfolgerungen aus den vorherigen Kapiteln und leitet zur empirischen Studie über. Kapitel 6 beschreibt das Design der empirischen Studie, die Interviews mit Schülern der dritten und vierten Klasse umfasst. Kapitel 7 analysiert die Ergebnisse der Interviews. Das letzte Kapitel fasst die Auswertung zusammen, beantwortet die Forschungsfragen und diskutiert mögliche Konsequenzen für den Grundschulunterricht.
Bruchzahlverständnis, Grundvorstellungen, Bruchzahlaspekte, Padberg, Wartha, Alltagsbrüche, Stammbrüche, Grundschulunterricht, empirische Studie, Interviews
Bereits in der 3. und 4. Klasse entwickeln Schüler durch Alltagserfahrungen (z. B. eine halbe Pizza) elementare Vorstellungen, noch bevor die Bruchrechnung formal eingeführt wird.
Dazu gehören „Teil vom Ganzen“, „Bruch als Anteil“, „Bruch als Operator“ (z.B. das Doppelte/Halbe) und der „Bruch als Maßzahl“.
Dies liegt an ihrer hohen Relevanz im täglichen Leben (Alltagsbrüche). Diese Brüche sind sprachlich und visuell präsenter als Brüche wie 1/7 oder 3/8.
Der Wechsel von Zeichnungen (ikonisch) zu Zahlen (symbolisch) ist für Grundschüler schwierig. Ein fundiertes Verständnis erfordert den sicheren Umgang mit beiden Ebenen.
In der Grundschule liegt der Fokus meist auf propädeutischen Übungen, dem Erkennen von Anteilen und einfachen Größenvergleichen, um die Basis für die Sekundarstufe zu legen.
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