Diplomarbeit, 2010
214 Seiten, Note: 1,0
Diese Diplomarbeit analysiert die zwischenbetrieblichen Kooperationsbeziehungen im internationalen Linienluftverkehr. Aufbauend auf wissenschaftlichen Grundlagen zur Kooperationstheorie werden die historische Entwicklung und das rechtlich-institutionelle Umfeld des Luftverkehrs beleuchtet, um Kooperationsstrategien einordnen und das Potential interorganisationaler Zusammenarbeit zu würdigen. Die Arbeit untersucht anschließend die Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftskrise ab 2007 auf den Luftverkehr, um die Theorie kooperativer Arrangements durch ihre praktische Anwendung in Krisenzeiten zu legitimieren und ihre Nachhaltigkeit zu belegen.
Kapitel 1 führt in die Thematik der Diplomarbeit ein und erläutert die Ziele, Herausforderungen und Aktualität der Arbeit. Es wird der Aufbau der Arbeit und die Vorgehensweise beschrieben.
Kapitel 2 stellt den Gegenstand der Arbeit vor und beschreibt die Luftverkehrsbranche, Fluggesellschaften, ihre Geschäftsmodelle und das Produkt im Linienluftverkehr. Weiterhin wird die Weltwirtschaftskrise ab 2007 beleuchtet und die Themenabgrenzung der Arbeit definiert.
Kapitel 3 befasst sich mit den theoretischen Grundlagen der Arbeit. Es werden der Strategiebegriff und die strategische Ausgangslage erläutert. Die Koordinationstheorie wird vorgestellt, um Kooperationen zwischen Markt und Hierarchie einzuordnen. Die Transaktionskostentheorie und Koordinationsformen werden analysiert, und hybride Koordinationsformen sowie Netzwerktypen werden vorgestellt. Die Kritik an der Transaktionskostentheorie wird diskutiert. Der Kooperationsbegriff wird geklärt, und die Bedeutung der Kooperationsstrategie im Zielsystem eines Unternehmens wird untersucht.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Themen Luftverkehr, Strategie, Kooperation und Wirtschaftskrise. Sie untersucht die Bedeutung von Kooperationsstrategien für die Fluggesellschaften in Zeiten globaler Rezession und analysiert die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise ab 2007 auf die Branche. Die Arbeit beleuchtet die verschiedenen Formen der Kooperation im Luftverkehr, die Motive und Risiken von Kooperationen sowie die Rolle von Transaktionskosten und Koordinationsformen.
Kooperationen ermöglichen es Airlines, Kosten zu senken, Streckennetze zu erweitern und ihre Marktposition durch interorganisatonalen Wissensaustausch und Ressourcenteilung zu stärken.
Die Krise führte zu sinkender Nachfrage und finanziellem Druck, was viele Fluggesellschaften dazu zwang, verstärkt auf kooperative Arrangements zur Krisenbewältigung zu setzen.
Co-opetition beschreibt den Zustand, in dem konkurrierende Fluggesellschaften (Rivalen) gleichzeitig als Partner in Allianzen oder Codeshare-Abkommen zusammenarbeiten.
Diese Theorie hilft zu entscheiden, ob eine Leistung intern erbracht (Hierarchie) oder am Markt eingekauft werden sollte. Kooperationen stellen hierbei eine hybride Koordinationsform dar.
Es wird primär zwischen Full-Service-Network-Carriern (Universalbank-Modell im Luftverkehr) und Low-Cost-Carriern unterschieden, die jeweils andere Kooperationsstrategien verfolgen.
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