Magisterarbeit, 2009
110 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Zielstellung
1.2 Inhalt
1.3 Methode
2. Begriffserklärung und Schichtung der Fachsprache Wirtschaft
2.1 Fachsprachen
2.1.1 Fachkommunikation
2.1.2 Fachtext
2.2 Fachsprache Wirtschaft
2.2.1 Wirtschaftsdeutsch als Komplex von Fachsprachen
2.2.2 Fachsprachenschichtung der Wirtschaft
2.2.2.1 Textsorten des Wirtschaftsbereiches
2.2.2.2 Textsorten der Fachsprache Wirtschaft in didaktischer Auswahl
2.3 Zusammenfassung
3. Theoretische Erkenntnisse der Fachsprachenforschung und die Ausgangslage der Fachsprachendidaktik sowie des fachkommunikativen Unterrichts
3.1 Interdisziplinarität der Fachsprachenforschung
3.2 Fachsprachendidaktik
3.2.1 Aufgaben der Fachsprachendidaktik
3.2.2 Teilkompetenzen und fachsprachendidaktische Erkenntnisse
3.3 Zur Situation des fachkommunikativen Fremdsprachenunterrichts
3.3.1 Anforderungen an den Lehrer des fachkommunikativen Unterrichts
3.3.2 Lernvoraussetzungen des Lerners im fachkommunikativen Unterricht
3.3.3 Materiallage im Fachsprachenunterricht
3.4 Zusammenfassung
4. Interkulturalität und Wirtschaftstexte
4.1 „Kultur“ als ein problematischer Begriff
4.1.1 Der Kulturbegriff nach Claus Altmayer
4.1.2 Kultur und Wirtschaft nach Jürgen Bolten
4.2 Interkulturelle Kommunikation und Wirtschaftskommunikation
4.2.1 Interkulturelles Lernen und interkulturelle Kompetenz
4.2.2 Interkulturelle Missverständnisse und Metakommunikation
4.3 Interkulturelle Aspekte in den Wirtschaftstexten
4.4 Methoden und Kritik der Kulturanalysen nach Bolten
4.5 Verfahren der kulturwissenschaftlichen Textanalyse nach Altmayer
4.6 Zusammenfassung
5. Interkulturelle Aspekte verschiedener Textsorten anhand der Textanalyse im studienvorbereitenden Deutschkurs für Wirtschaftswissenschaftler
5.1 Wirtschaftsdeutsch im Projekt ‚PROFIS’
5.2 Interkulturelles Verfahren nach C. Altmayer und J. Bolten
5.2.1 Interkulturelles Verfahren für den Wirtschaftstext „Deutsche Wirtschaft schrumpft“
5.2.2 Interkulturelles Verfahren für den Wirtschaftstext „Die Grenze des Wachstums“
5.2.3 Interkulturelles Verfahren für den Wirtschaftstext „Plan B in der Brusttasche“
5.3 Ergebnisse des Interviews am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik
5.4 Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse
6. Schlussfolgerung und Ausblick
Die Arbeit untersucht die Relevanz interkultureller Kompetenz im Studium von Wirtschaftswissenschaftlern. Dabei liegt der Fokus darauf, wie interkulturelle Aspekte in wirtschaftssprachlichen Texten identifiziert und im fachbezogenen Deutschunterricht (DaF) methodisch integriert werden können, um Studierende optimal auf die internationale Berufspraxis vorzubereiten.
Die Fachsprache Wirtschaft
Der Begriff „Fachsprache Wirtschaft“ ist mindestens genauso schwierig zu erfassen, wie der der Fachsprachen selbst, die Gründe dafür sind bereits in der Fachsprachenbegriffserklärung zu sehen. Die Diskussion um die Abgrenzung der Fachsprache Wirtschaft wird durch die Komplexität und Vielschichtigkeit der Benennung begründet, die sich auch in der horizontalen und der vertikalen Gliederung zeigt. (vgl. Ohnacker 1992, 35)
Buhlmann und Fearns machen aufmerksam auf die Komplexität der Fachsprachen und auf die einzelnen Wirtschaftsbereiche wie Betriebswirtschaft, Volkswirtschaft oder Währungspolitik und auch auf die sprachlichen Merkmale, die durch verschiedene Sprachsituationen entstehen, demzufolge sprechen sie von der Wirtschaftssprache (vgl. Buhlmann/Fearns 1987,306 f.).
Ohnacker ist der Meinung, dass die unterschiedlichen Sprachverwendungssituationen der Fachsprache Wirtschaft berechtigt sind, allerdings lässt sich diese Fachsprache trotz alledem abgrenzen, auch wenn sie ein breites Spektrum hat (vgl. Ohnacker 1992, 36).
Die Fachsprache Wirtschaft basiert demzufolge auf den Inhalten des Wirtschaftsfaches und auf den sprachlichen Mitteln mit deren Hilfe sie realisiert wird. Die Fachsprache Wirtschaft ist wie ein Verbund, der sich aus verschiedenen Bereichen zusammenstellt, deshalb kommt keine Frage, ob es sie überhaupt gibt oder ob es sinnvoller wäre, sich mit den „Subsprachen“ wie beispielsweise der Volkswirtschaft, der Betriebswirtschaft bzw. der Finanzwissenschaften auseinanderzusetzen. (vgl. Ohnacker 1992, 36).
1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Notwendigkeit interkulturellen Kontextwissens im Studium der Wirtschaftswissenschaften und definiert die Ziele sowie das methodische Vorgehen.
2. Begriffserklärung und Schichtung der Fachsprache Wirtschaft: Dieses Kapitel erläutert die komplexe Struktur der Wirtschaftssprache und differenziert verschiedene Fachsprachenschichten und Textsorten.
3. Theoretische Erkenntnisse der Fachsprachenforschung und die Ausgangslage der Fachsprachendidaktik sowie des fachkommunikativen Unterrichts: Es werden die interdisziplinären Grundlagen der Fachsprachenforschung sowie Anforderungen an Lehrende und Lernende im DaF-Kontext dargelegt.
4. Interkulturalität und Wirtschaftstexte: Dieser Abschnitt erörtert problematische Kulturbegriffe und Methoden zur Analyse von Wirtschaftstexten unter interkulturellen Aspekten.
5. Interkulturelle Aspekte verschiedener Textsorten anhand der Textanalyse im studienvorbereitenden Deutschkurs für Wirtschaftswissenschaftler: Der empirische Teil analysiert konkrete Wirtschaftstexte mit Hilfe der vorgestellten kulturwissenschaftlichen Verfahren und präsentiert Interviewergebnisse.
6. Schlussfolgerung und Ausblick: Die Ergebnisse werden zusammengefasst und die Bedeutung der interkulturellen Kompetenz für den beruflichen Erfolg in einem globalisierten Wirtschaftsumfeld betont.
Fachsprache Wirtschaft, Interkulturelle Kommunikation, Wirtschaftsdeutsch, Fachsprachendidaktik, Textanalyse, Kulturbegriff, DaF-Unterricht, Fachkommunikation, Wirtschaftswissenschaften, interkulturelle Kompetenz, Textsorten, Kulturstandards, Globalisierung, Lehrmaterialanalyse, Sprachbarrieren.
Die Arbeit untersucht die Schnittstelle zwischen der Fachsprache Wirtschaft und interkultureller Kommunikation. Sie beleuchtet, wie Studierende der Wirtschaftswissenschaften mit fachsprachlichen Texten umgehen und welche Rolle kulturelles Kontextwissen dabei spielt.
Die zentralen Themen umfassen die Definition von Fachsprachen, die Analyse von Wirtschaftstextsorten, die interkulturelle Didaktik im Fachunterricht sowie theoretische Ansätze zur Kulturanalyse von Bolten und Altmayer.
Das Ziel ist aufzuzeigen, wie wichtig die Aufmerksamkeit für interkulturelle Aspekte im Fachsprachenunterricht ist und wie diese durch Methoden der kulturwissenschaftlichen Textanalyse bei ausländischen Studierenden gefördert werden kann.
Die Arbeit nutzt die Auswertung der Fachliteratur sowie kulturwissenschaftliche Textanalyseverfahren nach C. Altmayer und J. Bolten. Ergänzend wird ein empirischer Ansatz durch Interviews mit einem Professor gewählt.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen (Fachsprachen, Didaktik, Interkulturalität) und einen praktischen Teil, in dem konkrete Texte wie Geschäftsberichte oder Ratgebertexte linguistisch und interkulturell untersucht werden.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Wirtschaftskommunikation, interkulturelle Kompetenz, Fachsprachendidaktik und Textmusteranalyse charakterisiert.
Diese Textsorten sind essenziell für die berufliche Kommunikation. Die Arbeit zeigt auf, dass ihre sprachliche Gestaltung stark von kulturellen Konventionen abhängt, deren Missachtung zu Missverständnissen in der internationalen Geschäftswelt führen kann.
Das Interview liefert praktische Einblicke in die Herausforderungen ausländischer Studierender an der TU Dresden und verdeutlicht die Notwendigkeit, interkulturelle Kommunikation als integralen Bestandteil der akademischen Lehre zu etablieren.
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