Doktorarbeit / Dissertation, 2003
56 Seiten, Note: 2,0
Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen des „Wingpaddels“ auf das Kraftprofil und die Beschwerdesymptomatik von Kajaksportlern. Ziel ist es, die sportartspezifischen Veränderungen im Kraftniveau und in der Häufigkeit von subjektiven Beschwerden des Bewegungsapparates bei Kajaksportlern im Vergleich zu einer Vergleichsgruppe von Nicht- und Breitensportlern anderer Sportarten zu beleuchten.
Die Einleitung und Fragestellung erläutert die Bedeutung des Krafttrainings im Kajaksport, die Veränderungen im Muskelkinematogramm durch das „Wingpaddel“ und die bisherige Forschungslücke in Bezug auf sportartspezifische Beschwerden.
Das Kapitel „Geräte und Methoden“ beschreibt die verwendeten Messinstrumente, die Probandengruppen, den Trainingsumfang der Gruppen, den Versuchsaufbau, das Versuchsprotokoll, die Datenerfassung, die Datenauswertung und die verwendeten statistischen Verfahren.
Das Kapitel „Ergebnisse“ präsentiert die Ergebnisse der Kraftmessungen, den Vergleich der Kraftwerte zwischen den Gruppen, die Analyse der Seitendifferenzen der Kraftwerte, die Untersuchung des Verhältnisses der agonistischen und antagonistischen Muskelgruppen, die Häufigkeit von Beschwerden, den Anteil von Verletzungen als Ursache für Beschwerden, den Zusammenhang von Beschwerden mit dem Trainingsumfang, den Kraftwerten, den Seitendifferenzen und dem Muskelverhältnis.
Kajaksport, Wingpaddel, Maximalkraft, Kraftprofil, Beschwerdesymptomatik, Bewegungsapparat, Trainingsgestaltung, Muskelkinematogramm, Leistungsdiagnostik, EMG-Ableitungen.
Die Einführung des Wingpaddels im Jahr 1985 führte zu einem höheren Wasserwiderstand und damit zu einem höheren spezifischen Krafteinsatz. Dies veränderte den Bewegungsablauf und die intermuskuläre Koordination der Sportler.
Entscheidend sind die rückwärtige Schultermuskulatur, die Armbeuger und -strecker, die vordere Schultergürtelmuskulatur sowie die gerade Bauch- und Rückenmuskulatur.
Ja, die Arbeit untersucht, ob muskuläre Dysbalancen (Seitendifferenzen oder ein ungünstiges Verhältnis von Agonisten zu Antagonisten) Ursachen für Beschwerden am Bewegungsapparat sind.
Oft wird das Krafttraining der Arme bevorzugt, während stabilisierende Rumpf- und Schultermuskeln vernachlässigt werden, was zu Verletzungen führen kann.
Die Studie vergleicht männliche und weibliche Kajaksportler (Erwachsene und Jugendliche unter 18 Jahren) mit entsprechenden Vergleichsgruppen aus dem Nicht- oder Breitensport.
Die Ergebnisse dienen als Grundlage für eine kritische Betrachtung des Trainingsplans, um durch gezieltes Ausgleichstraining Beschwerden des Bewegungsapparates vorzubeugen.
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