Examensarbeit, 2010
123 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem interreligiösen Lernen im katholischen Religionsunterricht an Gymnasien. Sie untersucht den Nutzen und die Chancen dieses Lernprozesses vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Entwicklungen, der Pluralisierung und der Herausforderungen des interreligiösen Dialogs. Dabei wird die theologische Position der katholischen Kirche zum interreligiösen Lernen beleuchtet und ein Vergleich mit der evangelischen Kirche vorgenommen. Im Fokus stehen zudem die Möglichkeiten und Grenzen des interreligiösen Lernens in der Unterrichtspraxis.
Das erste Kapitel führt in das Thema interreligiöses Lernen ein und stellt den gesellschaftlichen Kontext dar. In den folgenden Kapiteln werden die Entwicklungen im Bildungswesen und die Bedeutung der interkulturellen Pädagogik für das interreligiöse Lernen erläutert. Es wird ein Überblick über die Ziele und Kompetenzen des interreligiösen Lernens gegeben sowie die theologischen Grundlagen der katholischen Kirche und der evangelischen Kirche zum interreligiösen Dialog beleuchtet. Die Analyse von Lehrplänen und Schulbüchern im Bereich des katholischen Religionsunterrichts zeigt, wie das interreligiöse Lernen in der Unterrichtspraxis gelebt werden kann. Ein Beispiel für eine Unterrichtseinheit zum interreligiösen Lernen zwischen Christentum und Islam wird präsentiert. Schließlich werden Chancen und Grenzen des interreligiösen Lernens im schulischen Religionsunterricht diskutiert.
Interreligiöses Lernen, katholischer Religionsunterricht, interkulturelle Pädagogik, Gesellschaftliche Entwicklungen, Pluralisierung, theologische Grundlagen, Schulbuchvergleich, Unterrichtseinheit, Christentum, Islam, Chancen, Grenzen.
Interreligiöses Lernen bezeichnet Bildungsprozesse, in denen Schüler Kompetenzen im Umgang mit religiöser Pluralität erwerben und den Dialog zwischen verschiedenen Glaubensrichtungen üben.
Die Arbeit untersucht, ob der katholische Unterricht ein geeigneter Ort für diesen Dialog ist und wie er den Nutzen und die Chancen dieser Begegnungen reflektiert.
Es werden Dokumente des Zweiten Vatikanischen Konzils (wie Nostra Aetate) sowie Erklärungen der Deutschen Bischofskonferenz und der EKD analysiert.
Die Arbeit präsentiert eine beispielhafte Unterrichtseinheit, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede am Beispiel der Josefsgeschichte in Bibel und Koran aufzeigt.
Die Untersuchung diskutiert neben den Chancen auch Herausforderungen wie die Gefahr der Synkretismusbildung oder institutionelle Beschränkungen.
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