Diplomarbeit, 2010
122 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation und Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Vorgehen
2 Theoretische Grundlagen der Untersuchung
2.1 Einführung in die Thematik des Outsourcings
2.2 Outsourcing- Dimensionen
2.3 Business Process Outsourcing – eine spezielle Form des Outsourcings
2.3.1 Definition Business Process Outsourcing
2.3.2 Entwicklung und aktuelle Marktsituation
2.4 Theoretische Erklärungsansätze für ein BPO
2.4.1 Transaktionskostentheorie
2.4.2 Resource Based View
2.5 Personalwesen - Human Resources
3 Business Process Outsourcing im Personalwesen
3.1 Chancen einer Business Process Outsourcing Entscheidung
3.1.1 Grundüberlegungen
3.1.2 Kostenmotive
3.1.3 Strategische Motive
3.1.4 Leistungsverbesserung
3.2 Risiken einer Business Process Outsourcing Entscheidung
3.2.1 Grundüberlegungen
3.2.2 Kostenrisiken
3.2.3 Strategische Risiken
3.2.4 Leistungsrisiko
3.3 Gegenüberstellung und Fazit der Chancen und Risiken
3.4 Klassiker: Payroll - Lohn- und Gehaltsabrechnung
3.5 Auslagerung von HR- Aufgaben über das Payroll hinaus
4 Arbeitsrechtliche Aspekte beim BPO
4.1 Problemstellung des Betriebsübergangs
4.2 Betriebsübergang nach § 613 a BGB
4.2.1 Ziele des § 613 a BGB
4.2.2 Tatbestandsvoraussetzungen
4.2.3 Rechtsfolgen eines Betriebsübergangs
4.3 Beteiligung des Betriebsrats
5 Durchführung von BPO-Projekten
5.1 Planungsphase
5.1.1 Strategie
5.1.2 Business Case
5.1.3 Vorbereitung eines BPO
5.2 Realisierungsphase
5.2.1 Auswahl des richtigen BPO-Partners
5.2.2 Vertragsgestaltung – Vertragsbestandteile
5.2.3 Migration und Implementierung
5.2.4 Kontrolle
5.3 Kommunikation und Change
5.4 Checkliste für ein BPO
6 Schlussbetrachtung
Die vorliegende Arbeit untersucht das Business Process Outsourcing (BPO) im Bereich des Personalwesens als Strategie zur Effizienzsteigerung und Kostensenkung. Dabei wird die Forschungsfrage adressiert, wie Unternehmen durch die Auslagerung von HR-Prozessen Wettbewerbsvorteile erzielen können, welche Chancen und Risiken damit verbunden sind und wie ein solches Projekt arbeitsrechtlich und prozessual optimal umgesetzt werden kann.
2.1 Einführung in die Thematik des Outsourcings
Das Outsourcing wird in den deutschen Unternehmen kontrovers diskutiert. Während die Führungskräfte damit strategische Ziele verfolgen, wie z.B. die Senkung der Kosten des Unternehmens oder die Leistungsverbesserung, haben die Arbeitnehmer Angst um ihre Arbeitsplätze. Woher kommt dieser Begriff eigentlich? Und was bedeutet er?
Über den Ursprung des Outsourcing- Begriffs herrscht in der Fachliteratur weitgehend Einigkeit. Das Outsourcing ist ein aus der amerikanischen Managementpraxis stammendes Kunstwort. Diese Wortschöpfung tauchte in den 1980er Jahren auf. Es setzt sich aus den Begriffen Outside, Resource und Using zusammen. Der Begriff umschreibt die Inanspruchnahme von externen Ressourcen. In der Fachliteratur lässt sich häufig noch der Anhang 'nach vorheriger Selbsterstellung' finden. Dem ist hier soweit zuzustimmen, weil die Unternehmen, die vorher diese Leistungen nicht selbst erbracht haben, diese auch nicht an externe Dienstleister auslagern können.
Anfang der 1990er Jahre fanden sowohl der Begriff als auch das Konzept des Outsourcings endgültig den Weg nach Europa. Seit dem prognostizieren Marktforschungsinstitute für Europa eine zunehmende Bedeutung.
Seit 1996 ist der Outsourcing Begriff ein fester Bestandteil der deutschen Sprache. Noch im selben Jahr der Aufnahme in den Duden wurde der Begriff von der Gesellschaft für deutsche Sprache zum „Unwort des Jahres“ gekürt.
1 Einleitung: Dieses Kapitel legt die Ausgangssituation, die Problemstellung sowie die Zielsetzung und Vorgehensweise der Arbeit dar.
2 Theoretische Grundlagen der Untersuchung: Hier werden die theoretischen Begriffsdefinitionen des Outsourcings und des BPO sowie die theoretischen Erklärungsansätze (Transaktionskostentheorie, Resource Based View) erarbeitet.
3 Business Process Outsourcing im Personalwesen: Dieses Kapitel analysiert die Motive, Chancen und Risiken des HR-BPO und identifiziert relevante Personalaufgabenfelder für eine Auslagerung.
4 Arbeitsrechtliche Aspekte beim BPO: Hier stehen der Betriebsübergang gemäß § 613a BGB und die damit verbundenen Pflichten sowie die Beteiligungsrechte des Betriebsrats im Fokus.
5 Durchführung von BPO-Projekten: Dieses Kapitel beschreibt den praktischen Ablauf von BPO-Projekten von der Planungs- bis zur Kontrollphase inklusive einer Checkliste für Anwender.
6 Schlussbetrachtung: Das letzte Kapitel fasst die wesentlichen Ergebnisse zusammen und wagt einen Ausblick auf die zukünftigen Entwicklungsmöglichkeiten des Business Process Outsourcings.
Business Process Outsourcing, BPO, HR-BPO, Personalwesen, Outsourcing, Transaktionskostentheorie, Resource Based View, Betriebsübergang, § 613a BGB, Prozessoptimierung, Kostenmanagement, Dienstleisterwahl, Service Level Agreement, Change Management, Personalarbeit
Die Arbeit befasst sich mit dem Business Process Outsourcing (BPO) im Personalwesen als strategischem Instrument für Unternehmen zur Optimierung ihrer HR-Prozesse.
Die zentralen Felder sind die theoretische Einordnung von Outsourcing, die Abwägung von Chancen und Risiken, die arbeitsrechtliche Komponente (Betriebsübergang) sowie die praktische Projektumsetzung.
Das primäre Ziel ist es, das bestehende Wissensdefizit in deutschen Unternehmen bezüglich HR-BPO zu verringern und eine Handlungshilfe für die strategische Umsetzung zu bieten.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse theoretischer Ansätze (z.B. Transaktionskostentheorie) und der Auswertung praxisorientierter Studien zur Marktentwicklung und Anwendung von BPO.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen, die Analyse der Vor- und Nachteile von HR-BPO, die arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen sowie einen detaillierten Leitfaden zur Durchführung von BPO-Projekten.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie HR-BPO, Outsourcing-Strategie, Transaktionskostentheorie, § 613a BGB, Prozessstandardisierung und Dienstleistersteuerung charakterisiert.
Dies stellt den Klassiker unter den HR-BPO-Prozessen dar und dient als primäres Beispiel für die Standardisierbarkeit und Auslagerungsfähigkeit von Personalprozessen.
Laut der Arbeit sind insbesondere die komplexe Umsetzung, rechtliche Bedenken (Betriebsübergang) und die Angst vor Kontrollverlust oder Intransparenz wesentliche Gründe für das Zögern.
Durch eine sorgfältige Vorbereitung, ein professionelles Management, klare Vertragsgestaltungen mittels Service Level Agreements (SLA) und eine frühzeitige Kommunikation mit der Belegschaft.
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