Diplomarbeit, 2010
107 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Zielsetzung
1.3. Aufbau
2. Grundlagen der Kommunikationspolitik
2.1. Bedeutung und Aufgaben der Kommunikationspolitik
2.2. Funktionen der Kommunikationspolitik
2.3. Ziele der Kommunikationspolitik
2.4. Instrumente der Kommunikationspolitik
2.4.1. Mediawerbung
2.4.2. Verkaufsförderung
2.4.3. Public Relations
2.5. Corporate Identity
2.6. Erfolgskontrolle in der Kommunikationspolitik
2.6.1. Erfolgskontrolle auf Basis von Wirkungsmodellen
2.6.1.1. Modelle der Kommunikationswirkung
2.7. Messmethoden zur Analyse der Kommunikationswirkung
2.7.1. Methoden der Kontrolle kognitiver Erfolgsgrößen
2.7.2. Methoden der Kontrolle affektiver Erfolgsgrößen
2.7.3. Methoden der Kontrolle konativer Erfolgsgrößen
2.8. Zusammenfassung
3. Die Malocherkampagne des SC Rot-Weiß Oberhausen-Rheinland e.V.
3.1. Der SC Rot-Weiß Oberhausen-Rhld. e.V.
3.2. Die Malocherkampagne aus kommunikationspolitischer Sicht
3.2.1. „Malocherschicht die I. – 11 Kumpel müsst ihr sein“
3.2.2. „Malocherschicht die II. – Wir haben alles außer Kohle“
3.2.3. „Malocherschicht die III. – Echte Kumpel“
3.3. Zusammenfassung
4. Empirische Untersuchung
4.1. Zielsetzung
4.2. Hypothesen
4.3. Methodik
4.3.1. Durchführung
4.3.2. Fragebogengestaltung
4.3.3. Untersuchungsobjekte
4.3.4. Pretest
4.3.5. Aufbereitung der Daten
5. Präsentation der Ergebnisse
5.1. Demografie
5.2. Verhältnis zwischen Fan und Verein
5.2.1. Emotionale Bindung zum Verein
5.2.2. Bewertung des Vereins
5.2.3. Bewertung von Aspekten eines Vereins
5.3. Verhältnis zwischen Fan und Malocherkampagne
5.3.1. Bekanntheit der Malocherkampagne
5.3.2. Einstellung zu der Malocherkampagne
5.3.3. Verbindung zwischen Verein und Malocherkampagne
5.3.4. Merkmale der Malocherkampagne
5.3.5. Bewertung von Vereinsfaktoren und Maßnahmen der Malocherkampagne
5.3.6. Saison 2010/2011
5.4. Hypothesenüberprüfung
6. Fazit /Ausblick
Die Arbeit untersucht, inwiefern die Kommunikationspolitik des SC Rot-Weiß Oberhausen-Rheinland e.V. die Fans anspricht, wie das Vereinsimage wahrgenommen wird und ob die spezifische „Malocherkampagne“ ihre strategischen Ziele zur Imageverbesserung und Zuschauerbindung erfüllen konnte.
1.1. Problemstellung
In der Saison 2003/2004 verpasst Rot-Weiß Oberhausen nur knapp den Aufstieg in die 1. Fußball-Bundesliga. In der darauffolgenden Saison steigt der Verein aus der 2. Bundesliga ab, worauf das Präsidium im Oktober 2005 geschlossen zurücktritt. Zu dieser Zeit belasten den Verein 40 Arbeitsgerichtsprozesse, ein Liquiditätsloch von 1,4 Millionen Euro und Schulden in Höhe von 3,6 Millionen Euro. Zudem unterstützen den Verein zu dieser Zeit lediglich 30 Sponsoren. Am Ende der Saison 2005/2006 steigt RWO von der Regionalliga-West (damals 3. Liga) in die Oberliga (damals 4.Liga) ab und der Verein steht kurz vor der Insolvenz. Daraufhin übernimmt ein Notvorstand den Vorsitz des Vereins und beauftragt die Kommunikations-Firma CONTACT GmbH mit der Entwicklung eines Marketing-Konzeptes, um dem Verein ein neues Image zu verleihen, neue Anhänger zu generieren und um die Professionalisierung der Sponsorenaquise voranzutreiben.
Im Bereich der Sponsorenaquise besteht die Zielgruppe in erster Linie aus klein und mittelständischen Betrieben aus Oberhausen und der Region, welche eine hohe Affinität zum Fußball und insbesondere zu RWO haben. Die CONTACT GmbH und der SC Rot-Weiß Oberhausen entwickelt im Jahre 2007 die sogenannte „Malocherkampagne“, welche sich zu den Tugenden des Ruhrgebietes bekennt und durch „ehrliche und harte Arbeit, junge, hungrige Talente aus der eigenen Jugend und der Region unterstützt“ (Lamb, 2009). Um Authentizität zu bewahren, konzentriert sich der Verein auf Spieler aus Oberhausen und Umgebung. In der Kommunikation werden die Merkmale der Terminologie des Bergbaus und der Montan-Industrie, welche die wichtigsten Wirtschaftszweige des Ruhrgebiets waren, genutzt. Die fußballinteressierte Oberhausener Bevölkerung sollte durch die Imagekampagne begeistert werden. Dazu gehören unter anderem die junge Bevölkerungsgruppe sowie ehemalige Zuschauer, welche sich aufgrund mangelnder Fanbetreuung in den letzten Jahren zurückgezogen hatten.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des Vereins RWO ein und definiert das Ziel der Arbeit, die Wahrnehmung der Imagekampagne empirisch zu erfassen.
2. Grundlagen der Kommunikationspolitik: In diesem Kapitel werden theoretische Grundlagen des Marketings und der Kommunikationspolitik erörtert, inklusive der verschiedenen Messmethoden zur Erfolgskontrolle.
3. Die Malocherkampagne des SC Rot-Weiß Oberhausen-Rheinland e.V.: Hier wird die praktische Umsetzung der „Malocherkampagne“ und deren Slogans über die verschiedenen Spielzeiten hinweg analysiert.
4. Empirische Untersuchung: Dieses Kapitel erläutert das Forschungsdesign, die Hypothesenbildung sowie die Methodik der durchgeführten Fan-Befragung.
5. Präsentation der Ergebnisse: Die erhobenen Daten werden hier detailliert dargestellt, statistisch ausgewertet und die aufgestellten Hypothesen überprüft.
6. Fazit /Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die Erkenntnisse zusammen und gibt Handlungsempfehlungen für die künftige Ausrichtung der Kommunikationspolitik.
Sportmarketing, Kommunikationspolitik, Malocherkampagne, Imagebildung, Erfolgskontrolle, Fußballunternehmen, Fanbefragung, Ruhrgebiet, Markenführung, Sponsoring, Zuschauerbindung, Vereinsimage, Marketing-Mix, empirische Forschung, Unternehmenskommunikation.
Die Arbeit untersucht die Erfolgskontrolle einer spezifischen Imagekampagne ("Malocherkampagne") des Fußballvereins SC Rot-Weiß Oberhausen und deren Wirkung auf die Fans.
Die Arbeit verknüpft theoretische Grundlagen des Sportmarketings und der Kommunikationspolitik mit der praktischen Analyse eines konkreten Vereinskampagnen-Konzepts.
Ziel ist es zu belegen, inwiefern die durchgeführten Maßnahmen das Image des Vereins verbessert und die Bindung zur Zielgruppe gestärkt haben.
Es wird eine empirische Primärforschung in Form einer standardisierten, quantitativen Face-to-Face-Befragung von Stadionbesuchern durchgeführt.
Der Hauptteil analysiert die theoretischen Grundlagen, beschreibt die Details der Malocherkampagne, erläutert die Methodik der Datenerhebung und präsentiert die Ergebnisse der Befragung.
Zentrale Begriffe sind Sportmarketing, Imagekampagne, Erfolgskontrolle, Fanbindung, Markenführung und das spezifische Konzept der "Malocherkampagne".
Untersuchungsobjekt sind die Stadionbesucher des SC Rot-Weiß Oberhausen, die am Tag eines Heimspiels im Niederrheinstadion persönlich befragt wurden.
Der Begriff steht für "harte Arbeit" und wird als zentrales Element genutzt, um die Verbundenheit zum Ruhrgebiet und dessen bergbaulichen Traditionen auszudrücken.
Die Autorin bewertet die Kampagne als vollen Erfolg, der dem Verein ein klares Alleinstellungsmerkmal verschafft und eine positive emotionale Verbindung bei den Fans erzeugt hat.
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