Fachbuch, 2011
166 Seiten
Einleitung
1. Kindheitssicht im Wandel
2. Krisenpädagogik
3. Förderung durch Perspektivwechsel
4. Förderung Hochbegabter und das Konzept der Multiplen Intelligenzen
5. Soziale Erziehung durch Anti-Mobbing-Pädagogik
6. Erziehung zur Konfliktlösung durch Mediation
7. Erziehung zum Genuss anstatt Drogenmissbrauch
8. Gesundheitserziehung
9. Gleichstellung der Geschlechter
10. Sexualpädagogik
11. Soziale Erziehung zur Gewaltlosigkeit und Rechtschaffenheit
12. Erziehung zur Menschlichkeit
13. Werte-Erziehung
14. Positive Erziehung
15. Friedenspädagogik
16. Bildung für die Zukunft
17. Menschenrechtserziehung
18. Erziehung zum globalen Bewusstsein
19. Erziehung zur Kreativität
20. Erziehung als Entbarbarisierung
Das Buch analysiert postmoderne Herausforderungen an Erziehung, Pädagogik und Bildung unter besonderer Berücksichtigung globaler Entwicklungen, individueller Kindheitskonzepte und der Suche nach humanen Orientierungspunkten in einer komplexen Welt. Es zielt darauf ab, als Anregung für eine Neuausrichtung erzieherischer Prioritäten zu dienen.
3. Förderung durch Perspektivwechsel
Was bedeutet und ist ADS? ADS ist die Abkürzung für Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom, angblich eine Entwicklungsstörung, die sich beim heranwachsenden Kind vor allem in einer Verzögerung der folgenden zwei Bereichen zeigt:
Mangelnde Aufmerksamkeit: das Kind wird leicht abgelenkt, hat Mühe Aufgaben zu beenden.
Mangelnde Kontrolle der Impulsivität und motorischen Aktivität: das Kind handelt impulsiv, häufig der Situation nicht angepasst, bewegt sich übermäßig (ADHS), wobei der Buchstabe H Hyperaktivität bedeutet.
Einleitung: Diese Einleitung skizziert die Transformation des Wissens in der Postmoderne, charakterisiert durch den Verlust alter Ideale, Konsumorientierung und globale Vernetzung, und stellt die Frage nach moralischen Orientierungspunkten für die Erziehung.
1. Kindheitssicht im Wandel: Das Kapitel diskutiert den historischen Wandel vom Kind als unvollkommenem Wesen hin zur Anerkennung der Kindheit als eigenwertige Lebensphase mit großem Entfaltungspotenzial.
2. Krisenpädagogik: Es werden Ursachen und Formen von Schulangst sowie Wege zur Prävention durch wertschätzendes Lehrerverhalten und positive Leistungsbeurteilung thematisiert, ergänzt durch Überlegungen zum Schülerselbstmord.
3. Förderung durch Perspektivwechsel: Das Kapitel beleuchtet ADHS als moderne Herausforderung, diskutiert kritisch die medikamentöse Therapie und stellt alternative Konzepte wie das der Indigo-Kinder zur Diskussion.
4. Förderung Hochbegabter und das Konzept der Multiplen Intelligenzen: Hier werden Fallbeispiele zur Förderung Hochbegabter sowie Howard Gardners Theorie der multiplen Intelligenzen zur differenzierten Begabungsförderung vorgestellt.
5. Soziale Erziehung durch Anti-Mobbing-Pädagogik: Es wird die Mobbing-Forschung im Schulkontext erörtert und präventive Maßnahmen wie Mediatoren-Projekte zur Förderung einer Konfliktkultur aufgezeigt.
6. Erziehung zur Konfliktlösung durch Mediation: Dieses Kapitel erläutert Mediation als Verfahren der konstruktiven Konfliktbearbeitung in fünf Phasen zur Förderung eines friedlichen Miteinanders.
7. Erziehung zum Genuss anstatt Drogenmissbrauch: Es werden Drogen, Suchtursachen und Suchtphasen definiert, gefolgt von einem Plädoyer für Genussfähigkeit als präventiven Ansatz in der Schule.
8. Gesundheitserziehung: Das Kapitel stellt die Ottawa-Charta der WHO und das Salutogenese-Modell nach Antonovsky als Basis für eine ganzheitliche Gesundheitsförderung in der Schule dar.
9. Gleichstellung der Geschlechter: Hier werden geschlechtsspezifische Sozialisation, Essstörungen bei Mädchen und die Notwendigkeit der Reflexion von Rollenstereotypen thematisiert.
10. Sexualpädagogik: Basierend auf James W. Prescotts Thesen wird die Verbindung zwischen körperlicher Lust, Zuwendung und der Entstehung von Gewalt analysiert.
11. Soziale Erziehung zur Gewaltlosigkeit und Rechtschaffenheit: Das Kapitel reflektiert wissenschaftliche Erklärungsansätze für deviantes Verhalten und fordert eine Pädagogik der Gewaltfreiheit.
12. Erziehung zur Menschlichkeit: Es werden Merkmale rechtsextremer Einstellungen bei Jugendlichen analysiert und pädagogische Interventionen zur Stärkung demokratischer Werte vorgeschlagen.
13. Werte-Erziehung: Diese philosophische Grundlegung diskutiert Ethik, Moral und Werte im Kontext der pluralistischen Gesellschaft und stellt das Modell der moralischen Entwicklung nach Kohlberg vor.
14. Positive Erziehung: Das Kapitel erläutert die Ursprünge und Methoden Positiven Denkens als pädagogisches Instrument zur Förderung von Resilienz und Lebensfreude.
15. Friedenspädagogik: Es wird die Kritik am Sozialdarwinismus geübt und Kropotkins Ansatz der gegenseitigen Hilfe als Alternative zur Rechtfertigung von Kriegen propagiert.
16. Bildung für die Zukunft: Hier wird der kritische Bildungsbegriff Adornos und der Bedarf an einer Bildung zur Mündigkeit sowie zur Bewältigung globaler Zukunftsrisiken diskutiert.
17. Menschenrechtserziehung: Dieses Kapitel definiert Menschenrechte als universelle Grundlage und plädiert für deren zentrale Bedeutung in Erziehungsprozessen.
18. Erziehung zum globalen Bewusstsein: Es wird der Einfluss multinationaler Unternehmen analysiert und die Notwendigkeit für eine Erziehung zu globaler Verantwortung verdeutlicht.
19. Erziehung zur Kreativität: Das Kapitel reflektiert die Kunsterziehungsbewegung und moderne Ansätze zur Kreativitätsförderung als Schlüsselqualifikation für das 21. Jahrhundert.
20. Erziehung als Entbarbarisierung: Abschließend werden die totalitären Gefahren des autoritären Charakters gegen die Notwendigkeit einer mündigen, reflektierten Pädagogik gestellt.
Postmoderne Pädagogik, Erziehung, Bildung, Menschenrechte, Friedenspädagogik, Suchtprävention, Gesundheitserziehung, Kreativitätsförderung, Multiple Intelligenzen, Sozialisation, Ethik, Werteerziehung, Globalisierung, Konfliktlösung, Mündigkeit.
Es geht um eine Analyse moderner Erziehungs- und Bildungsaufgaben in einer postmodernen Gesellschaft, die von Globalisierung, Wertewandel und neuen Herausforderungen geprägt ist.
Zentrale Felder umfassen die Friedens-, Gesundheits-, Werte- und Menschenrechtserziehung, die Förderung von Hochbegabten und Kreativität sowie die Auseinandersetzung mit Gewalt und Suchtprävention.
Der Autor möchte als Anregung für eine Neuorientierung der Pädagogik dienen, die sich an humanistischen Werten orientiert und Kinder und Jugendliche für die Herausforderungen der Zukunft stärkt.
Das Buch stützt sich auf Erkenntnisse aus der Psychoanalyse, Soziologie, Kulturanthropologie und der erziehungswissenschaftlichen Forschung, etwa zu Theorien von Adorno, Freud, Rogers oder Gardner.
Der Hauptteil analysiert spezifische Problemlagen wie Schulangst, Mobbing, Essstörungen, Rechtsextremismus und die Auswirkungen der Globalisierung, jeweils verbunden mit praktischen pädagogischen Interventionsmöglichkeiten.
Begriffe wie Postmoderne Pädagogik, Entbarbarisierung, Mündigkeit, kreatives Potenzial und ganzheitliche Bildung sind leitend für die Argumentation des Autors.
Das Konzept dient hier als Impuls für einen Paradigmenwechsel, um verhaltensauffällige Kinder nicht nur defizitär, sondern als Individuen mit besonderen Potenzialen zu begreifen.
Der Autor plädiert für ein Lehrerbild, das sich vom reinen Verwalter zum "multitalentierten Künstler" und beziehungsorientierten Erzieher wandelt, der Empathie und Ganzheitlichkeit fördert.
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