Bachelorarbeit, 2003
65 Seiten, Note: 2,0
1 EINLEITUNG
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und forschungsleitende Frage
1.3 Aufbau der Arbeit
2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN
2.1 Der Wissensbegriff
2.1.1 Abgrenzung Daten – Information – Wissen
2.1.2 Wissensformen
2.1.3 Der Wissensarbeiter
2.1.4 Die lernende Organisation
2.2 Demografischer Wandel
2.2.1 Definition Demografie
2.2.2 Geburtenentwicklung, Sterblichkeit und Wanderungen
2.2.3 Bevölkerungsbilanz, Bevölkerungszahl und Altersstruktur
3 WISSENSMANAGEMENT
3.1 Definition und Ziele des Wissensmanagements
3.2 Modelle und Strategien des Wissensmanagements
3.2.1 Bausteine des Wissensmanagements nach Probst/Raub/Romhardt
3.2.2 Die Wissensspirale nach Nonaka und Takeuchi
3.2.3 Strategien zum Wissenstransfer
3.3 Umsetzung von Wissensmanagement
3.3.1 Erfolgsfaktoren der Umsetzung
3.3.2 Barrieren der Umsetzung
3.3.3 Anreize und Anreizsysteme
4 DEMOGRAFISCHER WANDEL IN UNTERNEHMEN
4.1 Entwicklung der Erwerbsbevölkerung
4.2 Entstehende neue Herausforderungen für Unternehmen
4.2.1 Unternehmenskultur
4.2.2 Personalrekrutierung und Gewinnung
4.2.3 Umgang mit älteren Mitarbeitern
4.2.4 Wissensverlust
5 PRAXISBEISPIEL: WISSENSTRANSFER IN FORM VON EXPERTISE TRANSFER
5.1 Entstehung und Ziel der Methode
5.2 Der Expertise Transfer – Prozess
5.2.1 Identifikation des Wissensträgers
5.2.2 Kick-Off-Meeting
5.2.3 Analyse und Maßnahmenplan
5.2.4 Umsetzung der Wissenstransfermaßnahmen
5.2.5 Evaluierung
5.3 Die Erfolgsfaktoren von Expertise Transfer
6 SCHLUSSBETRACHTUNG
6.1 Nötige Rahmenbedingungen zum Wissenstransfer
6.2 Beantwortung der Hypothesen
6.2.1 Hypothese 1
6.2.2 Hypothese 2
6.2.3 Hypothese 3
6.3 Fazit
Ziel der Arbeit ist es, auf Basis theoretischer Grundlagen des Wissensmanagements und der demografischen Entwicklung aufzuzeigen, wie Unternehmen Wissenstransfer erfolgreich gestalten können, um dem drohenden Wissensverlust durch alternde Belegschaften entgegenzuwirken. Die Forschungsfrage fokussiert dabei darauf, welche Rahmenbedingungen hierfür im Unternehmen geschaffen werden müssen.
3.2.1 Bausteine des Wissensmanagements nach Probst/Raub/Romhardt
Mit den „Bausteinen des Wissensmanagements“ haben Probst/Raub/Romhardt einen praxisorientierten Bezugsrahmen für das Wissensmanagement entwickelt. Sie sehen es als eine pragmatische Weiterentwicklung der Theorien und Perspektiven des organisationalen Lernens. Der Ansatz integriert die verschiedenen Elemente des Wissensmanagements sowie die Ebenen der Ziele.50
Das Modell stellt die Ressource Wissen als Gliederungsprinzip in den Mittelpunkt der Überlegungen. Es umfasst im inneren Kreislauf folgende operative Kernprozesse (Vgl. Abbildung 5): Wissenstransparenz, Wissenserwerb, Wissensentwicklung, Wissens(ver)teilung, Wissensbewahrung und Wissensnutzung. Ergänzt werden sie durch Wissensziele und Wissensbewertung, die die Verbindung zum strategischen Wissensmanagement in Form von strategischem und operativem Wissenscontrolling herstellen.51 Gleichzeitig verdeutlichen sie die Bedeutung konkreter und eindeutiger Zielsetzungen.52
1 EINLEITUNG: Darstellung der demografischen Problematik, der daraus resultierenden Herausforderungen für Unternehmen und Definition der Forschungsfragen.
2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Definition der Begriffe Wissen, Wissensmanagement und Demografie sowie Erläuterung der Bedeutung des Wissensarbeiters.
3 WISSENSMANAGEMENT: Erläuterung der Ziele, Modelle (Probst/Raub/Romhardt, Nonaka/Takeuchi) und Strategien des Wissensmanagements.
4 DEMOGRAFISCHER WANDEL IN UNTERNEHMEN: Analyse der Folgen des demografischen Wandels auf die Arbeitswelt, insbesondere hinsichtlich Personalrekrutierung und Wissenstransfer.
5 PRAXISBEISPIEL: WISSENSTRANSFER IN FORM VON EXPERTISE TRANSFER: Detaillierte Vorstellung des ExTra-Ansatzes bei Airbus zur Sicherung von Erfahrungswissen.
6 SCHLUSSBETRACHTUNG: Zusammenfassung der Erkenntnisse, Beantwortung der Hypothesen und Fazit zur Notwendigkeit proaktiven Wissensmanagements.
Wissensmanagement, Demografischer Wandel, Wissenstransfer, Expertise Transfer, Unternehmenskultur, Wissensarbeiter, Personalmanagement, Erfahrungswissen, Wissensbewahrung, Organisationales Lernen, Airbus, Wissensspirale, Wissensnutzung, Wettbewerbsvorteil, Demografie.
Die Bachelorarbeit untersucht, wie Unternehmen der demografischen Herausforderung durch eine alternde Belegschaft und dem damit verbundenen Risiko des Wissensabflusses mit modernen Wissensmanagementmethoden begegnen können.
Die Schwerpunkte liegen auf der Verknüpfung von demografischer Entwicklung, Wissensmanagement-Modellen, Strategien für den Wissenstransfer sowie der Bedeutung einer entsprechenden Unternehmenskultur.
Das Ziel ist es, die Rahmenbedingungen zu identifizieren, die Unternehmen erfüllen müssen, um Wissensmanagement und notwendigen Wissenstransfer erfolgreich zu implementieren.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der detaillierten Fallstudie einer spezifischen Methode (Expertise Transfer) in der Praxis am Beispiel der Firma Airbus.
Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen (Wissen, Demografie, Managementmodelle) mit der konkreten Situation in Unternehmen (Demografischer Wandel, Personalrekrutierung) verknüpft und durch das Praxisbeispiel "Expertise Transfer" illustriert.
Zentrale Begriffe sind Wissensmanagement, Demografischer Wandel, Wissenstransfer, Expertise Transfer, Unternehmenskultur und Erfahrungswissen.
Es handelt sich um einen flexiblen, vierstufigen Prozess, der Wissensträger und Wissensempfänger systematisch zusammenbringt, um implizites Erfahrungswissen durch Mentoring, Gespräche oder Workshops zu konservieren.
Die Kultur wird als kritischer Erfolgsfaktor eingestuft. Sie muss "wissensbewusst" sein und Vertrauen, Fehlertoleranz sowie Wertschätzung fördern, da ohne diese Basis kein effektiver Wissenstransfer stattfinden kann.
Die erste Hypothese zur Verankerung in der Kultur und die zweite zur Wissenskonservierung wurden bestätigt; die dritte Hypothese ("je mehr Methoden, desto besser") wurde falsifiziert, da gezielte Methodenwahl wichtiger ist als Quantität.
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