Diplomarbeit, 2008
114 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Der Begriff des Humankapitals
1.2 Der individuelle und gesellschaftliche Ertrag des Humankapitals
1.4 Die volkswirtschaftliche Bedeutung des Humankapitals
1.5 Die Herausforderungen an Deutschland
2. Der Mikrozensus 2003
2.1 Art der Befragung
2.2 Schwerpunkt 2003 „Lebenslanges Lernen“
2.3 Das Scientific Use File
2.4 Genutzte Themenbereiche des Mikrozensus
3. Die Einkommensfunktion nach Jacob Mincer
3.1 Obsoleszenz von Wissen
3.2 Erweiterte Mincer-Gleichung mit Weiterbildungsteilnahme
3.3 Schwächen der Mincer-Gleichung
3.4 OLS-Schätzung und EM-Schätzung
3.5 Binär logistische Schätzung
4. Analyse der Daten für Deutschland
4.1 Begrenzung des Datensatzes
4.2 Fakten zum Einkommen und der Weiterbildung
4.2.1 Höhe des Einkommens
4.2.2 Erwerbsverhalten
4.2.3 Bildung
4.2.4 Weiterbildungsbeteiligung
4.2.5 Abhängigkeit der Weiterbildung von Branche und Vorbildung
4.2.6 Nachgefragte Weiterbildungsinhalte
4.2.7 Medien beruflicher Weiterbildung
4.3 Empirische Prüfung der Determinanten der Weiterbildung
4.4 Weiterbildungsteilnahme und Einkommen
4.5 Übergang aus einer Erwerbstätigkeit in die Erwerbslosigkeit
4.5.1 Begrenzung des Datensatzes
4.5.2 Schätzung der Sicherungseffekte
4.6 Übergang aus der Erwerbslosigkeit in eine Erwerbstätigkeit
4.6.1 Begrenzung des Datensatzes
4.6.2 Schätzung der Wiederbeschäftigungseffekte
5. Abschließende Bemerkungen
Die Arbeit untersucht den Beitrag beruflicher Weiterbildungsmaßnahmen zur Sicherung des Humankapitalbestands, des Einkommens und der Erwerbstätigkeit in Deutschland anhand der Daten des Mikrozensus 2003. Dabei steht die ökonomische Analyse von Einkommenseffekten und die Stabilität von Beschäftigungsverhältnissen durch lebenslanges Lernen im Vordergrund.
1. Einleitung
Diese Arbeit untersucht den Beitrag beruflicher Weiterbildungsmaßnahmen zur Sicherung des Humankapitalbestands, des Einkommens und der Erwerbstätigkeit anhand der Daten des Mikrozensus des Jahres 2003. Im ersten Kapitel wird der Begriff des Humankapitals, seine Bedeutung für das Wirtschaftswachstum und die individuelle Einkommenssicherung, sowie die daraus erwachsenden Herausforderungen für die berufliche Weiterbildung skizziert. Hieraus erwachsen Fragen nach der Einkommens- und Beschäftigungswirksamkeit lebenslangen Lernens und dem Hauptinstrument, der beruflichen Weiterbildung.
Im zweiten Kapitel wird die Datenbasis der Untersuchung, der Mikrozensus, vorgestellt. Ein, im Berichtsjahr 2002/2003 neu eingefügter, Teilschwerpunkt dieser Querschnittserhebung ist die Schul-, Aus- und Weiterbildungsaktivität der deutschen Bevölkerung. Das dritte Kapitel beschreibt die Einkommensgleichung nach Jacob Mincer und die grundlegenden Determinanten von Einkommensverläufen. Daraus werden Schätzgleichungen zur Erfassung von Weiterbildungswirkungen konstruiert, welche die Schätzung von Einkommensdifferenzen im Zusammenhang mit beruflicher Weiterbildungsaktivität erlauben.
Um den technologischen Wandel und die Entwertung von Schulwissen zu berücksichtigen, wird an dieser Stelle ein zusätzlicher Interaktionsterm eingeführt. Zur Erfassung der Effekte beruflicher und sozial-privater Weiterbildungsmaßnahmen werden vier verschiedene Arten von Weiterbildungsindikatoren untersucht. Kapitel vier beschreibt die Analyse der Einkommens- und Erwerbsangaben der befragten Bevölkerung. Diese Analyse gliedert sich in einen strengen Selektionsprozess, in eine deskriptive Erfassung erkennbarer Muster in Erwerbs- und Einkommensdaten und in eine ökonometrische Schätzung der in Kapitel drei entwickelten Schätzgleichungen. Für die Schätzung der Weiterbildungseffekte werden die Methode der kleinsten Quadrate (OLS-Methode) und die Maximum-Likelihood-Methode (ML-Methode) verwendet. Nach der Prüfung der Hypothesen werden in Kapitel fünf die Ergebnisse zusammengefasst und kritisch diskutiert.
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik des Humankapitals sowie dessen Bedeutung für Wirtschaftswachstum und Einkommenssicherung ein und erläutert den Aufbau der Untersuchung.
2. Der Mikrozensus 2003: Hier wird die Datenquelle vorgestellt, insbesondere der Schwerpunkt zum lebenslangen Lernen, und die methodische Aufbereitung der Daten für die Analyse beschrieben.
3. Die Einkommensfunktion nach Jacob Mincer: Dieses Kapitel theoretisiert die Mincer-Einkommensgleichung, erweitert sie um Weiterbildungseffekte und erläutert die ökonometrischen Schätzmethoden (OLS, ML, Logit).
4. Analyse der Daten für Deutschland: Der Hauptteil, der die Daten begrenzt, deskriptiv auswertet und mittels ökonometrischer Modelle die Weiterbildungseffekte auf Einkommen, Beschäftigungssicherung und Wiedereintritt in den Arbeitsmarkt untersucht.
5. Abschließende Bemerkungen: Zusammenfassung der Forschungsergebnisse, kritische Diskussion der Datenlage sowie Ausblick auf weiterführende Analysen.
Humankapital, Weiterbildung, Einkommen, Mikrozensus, Mincer-Gleichung, Beschäftigungssicherung, Arbeitsmarkt, Lebenslanges Lernen, Qualifikation, Erwerbslosigkeit, Lohnentwicklung, OLS-Schätzung, Maximum-Likelihood, Deutschland, Arbeitsmarktpolitik.
Die Diplomarbeit analysiert, inwiefern berufliche Weiterbildungsmaßnahmen dazu beitragen, den Humankapitalbestand, das Einkommensniveau und die Beschäftigungssicherheit in Deutschland zu sichern.
Die zentralen Themenfelder umfassen die Humankapitaltheorie, die ökonomische Einkommensfunktion nach Jacob Mincer, die Wirksamkeit von Weiterbildung im Lebensverlauf sowie die Arbeitsmarktintegration.
Die zentrale Frage ist, ob Weiterbildung Risikogruppen hilft, ihr Einkommen zu halten oder zu steigern, Beschäftigungsverhältnisse zu stabilisieren und den Wiedereintritt in den Arbeitsmarkt nach Phasen der Erwerbslosigkeit zu fördern.
Es werden ökonometrische Schätzverfahren angewendet, insbesondere die lineare Mincer-Einkommensgleichung unter Verwendung der Methode der kleinsten Quadrate (OLS) sowie binär logistische Regressionen (LOGIT-Modell) zur Bestimmung von Erfolgswahrscheinlichkeiten.
Der Hauptteil befasst sich mit der detaillierten Analyse der Daten des Mikrozensus 2003, der deskriptiven Darstellung von Weiterbildungs- und Erwerbsmustern sowie der ökonometrischen Untersuchung von Einkommens- und Sicherungseffekten.
Humankapital, Weiterbildung, Mikrozensus, Mincer-Gleichung, Einkommenssicherung und Arbeitsmarkt sind die prägenden Begriffe der Untersuchung.
Die Analyse zeigt, dass kurze Weiterbildungsmaßnahmen oft effektiver sind und höhere Erträge liefern, während lange Ausbildungsmaßnahmen teilweise in ihrer Wirksamkeit unter Druck geraten.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Wirksamkeit von Weiterbildung im höheren Alter abnimmt, da der Zeitraum für die Amortisation der Bildungsinvestition schrumpft, was sich insbesondere bei älteren Erwerbslosen zeigt.
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