Diplomarbeit, 2008
70 Seiten, Note: 1,3
1. Grundlagen
1.1 Einleitung
1.1.1 Motivation
1.1.2 Zielsetzung
1.1.3 Vorgehensweise
1.2 Einordnung
1.2.1 Definition e-HRM
1.2.2 E-HRM-Bezugsrahmen
1.2.2.1 E-HRM Kontext
1.2.2.1.1 Anwender
1.2.2.1.2 Strategien
1.2.2.1.3 Aktivitäten
1.2.2.1.4 Web-basierte Dienste
1.2.2.2 E-HRM Einsatzpotenzial
1.3 Ebenen-Modell Web-basierter Dienste
1.3.1 Begriff des Ebenen-Modells
1.3.2 Erweitertes Ebenen-Modell in der Personalbeschaffung
2. Definition und Einsatzpotenziale
2.1 RSS-Feeds
2.1.1 Definition
2.1.1.1 Web-basierter Dienst
2.1.1.2 Mash-Up
2.1.2 RSS-Feeds in der Personalbeschaffung
2.1.2.1 Modellanwendung
2.1.2.2 Diskussion: Fokus Informationsbezug
2.1.2.3 Diskussion: Fokus Mash-Up
2.1.2.3.1 Podcast
2.1.2.3.2 Recruiting-Blog
2.1.2.3.3 Mobile-RSS-Reader
2.1.2.4 Zusammenfassung
2.2 Tagging
2.2.1 Definition
2.2.1.1 Web-basierter Dienst
2.2.1.2 Mash-Up
2.2.2 Tagging in der Personalbeschaffung
2.2.2.1 Modellanwendung
2.2.2.2 Diskussion: Fokus Kontaktverwaltung
2.2.2.3 Diskussion: Fokus Personalmarketing
2.2.2.4 Zusammenfassung
2.3 Social Tagging
2.3.1 Definition
2.3.1.1 Web-basierter Dienst
2.3.1.2 Mash-Up
2.3.2 Anwendungsbeispiel: Del.icio.us
2.3.3 Social Tagging in der Personalbeschaffung
2.3.3.1 Modellanwendung
2.3.3.2 Social Bookmarking
2.3.3.3 Social Employee-Tagging
2.3.3.3.1 Diskussion: Fokus Profilanreicherung
2.3.3.3.2 Diskussion: Fokus Mash-Up
2.3.3.4 Zusammenfassung
2.4 Mobiler Dienst
2.4.1 Definition
2.4.1.1 Web-basierter (mobiler) Dienst
2.4.1.2 Mash-Up
2.4.2 Mobile e-Recruiting
2.4.2.1 Modellanwendung
2.4.2.2 Diskussion
2.4.2.3 Zusammenfassung
3. Fazit und Ausblick
3.1 Zusammenfassung der Erkenntnisse
3.2 Handlungsempfehlungen
3.3 Forschungsimplikationen
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die mangelnde Transparenz im Bereich Web-basierter Dienste für die Personalbeschaffung zu überwinden, indem ein Ebenen-Modell zur Kategorisierung und Potenzialbewertung entwickelt wird. Zudem analysiert die Arbeit spezifische Einsatzmöglichkeiten von RSS-Feeds, (Social) Tagging und mobilen Diensten, um Personalverantwortlichen fundierte Entscheidungshilfen für deren Rekrutierungsstrategien an die Hand zu geben.
2.1.2.3.2 Recruiting-Blog
Als Fallbeispiel für ein erfolgreiches Personalmarketing wurde der weltweit agierende Managementberatungs-, Technologie-, und Outsourcing-Dienstleister Accenture zur Veranschaulichung der Integration von RSS-Feed und Recruiting-Blog gewählt.
Im Accenture Recruiters Blog (vgl. Abb. 17, S. 27) publiziert eine Gruppe von Personalverantwortlichen ihre Meinungen, Erfahrungen und Gedanken. Diese Blog-Einträge können per RSS-Feed von Interessenten abonniert werden und ermöglichen dadurch den Aufbau von Beziehungen zwischen Accenture-Mitarbeitern und (potenziellen und faktischen) Bewerbern. Die Recruiter gewähren gelegentlich Einblicke in ihr privates Leben sowie den Arbeitsalltag bei Accenture. Somit werden über das RSS-Feed auch emotionale Inhalte transportiert und analog zu Podcasts die Identifikation der Bewerber mit Accenture gefördert. Diese Insider-Informationen vergrößern die Entscheidungsgrundlage für den Interessensabgleich des Bewerbers und können daher eine passive Vorselektion bewirken. Somit kann die Zahl passender Bewerbungen auf konkrete Stellenangebote gesteigert werden.
1. Grundlagen: Dieses Kapitel definiert den Begriff des e-HRM und führt ein Ebenen-Modell ein, um Web-basierte Dienste systematisch für die Personalbeschaffung zu kategorisieren.
2. Definition und Einsatzpotenziale: Hier werden RSS-Feeds, Tagging, Social Tagging sowie mobile Dienste im Detail definiert und ihr spezifisches Potenzial für die moderne Personalbeschaffung kritisch diskutiert.
3. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Untersuchung zusammen und leitet daraus Handlungsempfehlungen für das Personalmanagement sowie Implikationen für zukünftige Entwicklungen im Web 3.0 ab.
Personalbeschaffung, e-HRM, e-Recruitment, RSS-Feeds, Tagging, Social Tagging, Folksonomie, Employer Branding, Web 2.0, Mobile e-Recruiting, Talent Relationship Management, Personalmarketing, Social Software, Vorauswahl, Web-basierte Dienste
Die Arbeit untersucht den Einsatz von Web-basierten Diensten im Personalmanagement, insbesondere in der Personalbeschaffung, um deren Potenziale in einer zunehmend digitalen Arbeitswelt zu bewerten.
Die Schwerpunkte liegen auf RSS-Feeds, verschiedenen Formen des Taggings (einschließlich Social Tagging) sowie mobilen Diensten im Kontext der Rekrutierung.
Ziel ist es, ein Ebenen-Modell zur Kategorisierung Web-basierter Dienste zu etablieren und deren Eignung zur Unterstützung der Personalbeschaffung und des Employer Brandings zu analysieren.
Es handelt sich um eine strukturierte Analyse und Modellbildung, die durch aktuelle Fallbeispiele renommierter Unternehmen (wie PWC, Accenture und IBM) gestützt wird.
Der Hauptteil widmet sich der Definition und Diskussion der ausgewählten Dienste, wobei jeweils die technische Funktionsweise, die Anwendung in der Praxis und die spezifischen Einsatzpotenziale beleuchtet werden.
Zu den zentralen Begriffen gehören unter anderem e-Recruitment, Social Tagging, Employer Branding, RSS-Feeds und Web 2.0.
Es dient dazu, Web-basierte Dienste nicht nur isoliert zu betrachten, sondern auch deren Kombination in Form von Mash-Ups zu erfassen, um so die Komplexität moderner Recruiting-Tools besser handhabbar zu machen.
Personalmarketing wird als integrative Klammer verstanden, die durch den gezielten Einsatz Web-basierter Dienste die Attraktivität als Arbeitgeber steigert und zur langfristigen Wettbewerbsfähigkeit beiträgt.
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