Fachbuch, 2011
81 Seiten
1. Vitamin- und Mineralstoffversorgung in Deutschland
2. Ernährungs(mit)bedingte Erkrankungen auf dem Vormarsch!
3. Die Grundlage: eine gesunde Ernährungsweise
4. Unsere Lebensmittel sind gut, aber …
5. Empfehlungen zur Vorbeugung ernährungs(mit)bedingter Krankheiten
6. Mikronährstoffe
7. Ziele der Mikrovitalstoff-Medizin
8. Individueller Mikronährstoffbedarf
9. Mineralstoffe: Kleine Menge – große Wirkung
10. Vitamine – Einleitung: Kein Leben ohne Vitamine
11. Aufgaben der Vitamine
12. Vitamine: Einfach überlebenswichtig
13. Vitamin von A-Z (Biotin bis Vitamin K) - wasserlösliche Vitamine
13.1 Biotin - Das Vitamin für Haut und Haare
13.2 Folsäure
13.3 Vitamin B12 – ein wichtiger Helfer
13.4 Vitamin B2 (Riboflavin) - Der Energizer
13.5 B3 (Niacin / Niacinamid)- Der Lipidsenker
13.6 Vitamin B5 (Pantothensäure) - Der Wundheiler
13.7 Vitamin B6 (Pyridoxin) - Der Proteinmanager
13.8 Vitamin C – Die Abwehrkraft
14. Vitamin D – Der Knochenhärter
15. Vitamin E - Das Zellschutz-Vitamin
16. Vitamin K - Blutgerinnungsvitamin
17. Vitaminversorgung in Deutschland: Mangel im Überfluss!?
Die vorliegende Arbeit untersucht die aktuelle Versorgungssituation mit Mikronährstoffen in Deutschland und analysiert, inwiefern trotz eines reichhaltigen Lebensmittelangebots ernährungsbedingte Mangelerscheinungen existieren und welche Rolle eine gezielte Mikronährstoff-Supplementierung zur Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention spielt.
Vitamine: Einfach überlebenswichtig
Vitamine sind organische Verbindungen, die der menschliche Organismus überhaupt nicht oder nur in unzureichendem Maße selbst bilden kann. Da für die meisten Vitamine keine Speicher vorhanden sind, ist der Mensch auf eine regelmäßige Zufuhr angewiesen. Vitamine sind wie Mineralstoffe lebensnotwendig. Der Begriff Vitamine wurde 1911 von Kasimir Funk gewählt. Ernährungswissenschaftler unterteilen Vitamine in fettlösliche und wasserlösliche Vitamine. Die einen lösen sich also in Wasser und die anderen in Fett. Für den Menschen ist wichtig, dass fettlösliche Vitamine können nur in Gegenwart von Fett und wasserlösliche nur in Gegenwart von Wasser aufgenommen werden.
Vitamine tragen ihren Namen nicht umsonst. In ihnen steckt das lateinische Wort für Leben (Vita). Menschen können Vitamine nicht selber herstellen (bis auf Vitamin D). Unser Körper ist auf die Zufuhr von außen angewiesen. Vitamine kommen von Natur aus in fast allem vor, was wir täglich essen und trinken. Unbehandelte frische Lebensmittel haben den höchsten Vitamingehalt, durch längere Lagerung, Kochen, Braten, Dämpfen etc. wird der Vitamingehalt der Nahrung reduziert. Einigen industriell gefertigten Lebensmitteln, zum Beispiel Babykost oder Frühstücks-Cerealien werden die Vitamine nachträglich zugefügt.
Vitamine sind chemische Verbindungen, die alle ein ähnliches Grundgerüst haben, sich aber im Detail unterscheiden. Wegen dieser kleinen Unterschiede nehmen alle Vitamine unterschiedliche Funktionen in unserem Körper wahr. Kein Vitamin kann ein anderes ersetzen! Vitamine kann man mit dem bloßen Auge nicht sehen. Unter einem starken Mikroskop kann man sie erkennen und sogar fotografieren. Manche Vitamine erkennt man an ihrer typischen Farbe, manche an ihrem typischen Geschmack.
Vitamin- und Mineralstoffversorgung in Deutschland: Einführung in die Thematik der Mikronährstoffversorgung und die gesundheitlichen Herausforderungen durch ernährungsbedingte Krankheiten in Deutschland.
Mikronährstoffe: Definition und Bedeutung der Vitalstoffe für lebenswichtige Körperfunktionen sowie die Notwendigkeit einer gezielten Supplementierung.
Mineralstoffe: Kleine Menge – große Wirkung: Erläuterung der Bedeutung von Mengen- und Spurenelementen sowie deren Funktion im menschlichen Organismus.
Vitamine – Einleitung: Kein Leben ohne Vitamine: Grundlagenwissen über die essentielle Natur von Vitaminen und die Notwendigkeit ihrer regelmäßigen Zufuhr.
Vitamine, Mineralstoffe, Mikronährstoffe, Ernährung, Mangelerscheinungen, Supplementierung, Gesundheitsprävention, Fettlösliche Vitamine, Wasserlösliche Vitamine, Stoffwechsel, Lebensqualität, Ernährungsmedizin, Orthomolekulare Medizin, Antioxidantien, Bedarfswerte.
Die Arbeit behandelt die Bedeutung und Versorgungslage von Vitaminen und Mineralstoffen in Deutschland unter Berücksichtigung moderner Lebensstile und Ernährungsweisen.
Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse der Nährstoffverluste in industriellen Lebensmitteln, den Folgen eines Mikronährstoffmangels und der therapeutischen Anwendung von Vitaminen.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass trotz scheinbarem Überfluss an Nahrungsmitteln eine suboptimale Versorgung besteht und die gezielte Zufuhr von Vitalstoffen für die Gesundheit essentiell ist.
Es handelt sich um eine systematische Literaturanalyse ernährungsmedizinischer Daten und Referenzwerte, wie sie unter anderem von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) publiziert werden.
Der Hauptteil bietet ein detailliertes A-Z der wichtigsten Vitamine, inklusive ihrer Funktionen, Vorkommen in der Natur, Mangelsymptome und Empfehlungen zur Tageszufuhr.
Zentrale Begriffe sind Mikronährstoffe, Prävention, orthomolekulare Medizin, bedarfsgerechte Ernährung und Supplementierung.
Der Autor differenziert vor allem hinsichtlich der Speicherfähigkeit und des Transportweges: Wasserlösliche Vitamine werden kaum gespeichert und benötigen eine stete Zufuhr, während fettlösliche Vitamine an die Anwesenheit von Fett bei der Aufnahme gebunden sind.
Ein erhöhter Homocysteinspiegel im Blut gilt als Risikofaktor für Gefäß- und Herzerkrankungen; eine adäquate Versorgung mit den B-Vitaminen Folsäure, B6 und B12 ist entscheidend, um diesen giftigen Stoff im Stoffwechsel abzubauen.
Der Autor zeigt auf, dass durch lange Transportwege, unreife Ernte sowie Verarbeitungsschritte wie Ausmahlung und Hitzebehandlung der Mikronährstoffgehalt massiv sinkt.
Aufgrund von erhöhtem Bedarf in Schwangerschaft und Stillzeit, bei chronischen Krankheiten oder einseitigen Ernährungsgewohnheiten kann die natürliche Nahrungsaufnahme oft nicht ausreichen, weshalb gezielte Nahrungsergänzung empfohlen wird.
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