Diplomarbeit, 2001
98 Seiten, Note: gut (2)
Die Diplomarbeit verfolgt das Ziel, die charakteristischen Kriterien des Systemischen Coachings zu identifizieren und zu beschreiben. Sie soll eine Basisdefinition von Coaching entwickeln, auf die sich unterschiedliche Coaching-Ansätze stützen können. Außerdem soll die Arbeit die spezifischen Merkmale des Systemischen Coachings herausarbeiten, die es von anderen Coaching-Formen abheben.
Das erste Kapitel führt in die Problemstellung der Arbeit ein und beleuchtet die aktuelle Entwicklung des Coaching-Begriffs. Es zeigt die vielfältigen Interpretationen und die daraus resultierende Verwirrung für potenzielle Klienten auf.
Dieses Kapitel behandelt den Begriff des Coaching im Allgemeinen. Es setzt sich mit der Abgrenzung zu anderen Beratungsformen wie Systemischer Psychotherapie, Supervision und Mentoring auseinander. Außerdem werden die Herkunft und Entwicklung des Coaching sowie verschiedene Definitionsversuche erläutert.
Dieses Kapitel befasst sich mit den historischen Wurzeln des Systemischen Coachings und den verschiedenen Menschenbildern, die in diesem Ansatz eine Rolle spielen. Es erläutert die Grundbegriffe des Systemischen Coachings wie die Definition von Systemen, die Unterscheidung zwischen trivialen und komplexen Systemen, das Problemverständnis und das Interventionsverständnis.
Systemisches Coaching, Coaching, Systemtheorie, Familientherapie, Interventionstechniken, Grundprinzipien, Menschenbilder, Problemverständnis, Prozessgestaltung, Kontextgestaltung, Rahmenbedingungen.
Systemisches Coaching betrachtet den Klienten als Teil eines komplexen Systems (z.B. Team, Familie). Es zielt auf die Veränderung innerer Wirklichkeitskonstruktionen und die Nutzung von Eigendynamiken ab.
Im Gegensatz zum Mentoring oder zur Fachberatung gibt der Coach keine Lösungen vor, sondern unterstützt die Autonomie des Klienten bei der eigenen Lösungsfindung.
Dazu gehören systemisches Fragen (z.B. zirkuläre Fragen), Reframing (Umdeutung), das Familienbrett, positive Konnotation und die Arbeit mit dem reflektierenden Team.
Die Systemtheorie liefert die Basis für das Verständnis komplexer Systeme und deren strukturelle Koppelung, was für die Analyse interpersoneller Kommunikation entscheidend ist.
Triviale Systeme reagieren vorhersehbar auf Input. Komplexe Systeme (wie Menschen oder Teams) sind autonom und haben eine eigene, oft unvorhersehbare Dynamik.
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