Diplomarbeit, 2011
86 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1. Einleitender Teil
1.2. Begriffsabgrenzungen
1.3. Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit
1.4. Gang der Untersuchung
2. Rahmenbedingungen einer technischen Aktienanalyse
2.1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen
2.2. Rechtliche Rahmenbedingungen
2.3. Technische Rahmenbedingungen
2.4. Ziele
2.4.1. Ziele technischer Aktienanalyse
2.4.2. Qualitätskriterien
2.5. Kritische Würdigung
3. Grundlagen der technischen Analyse
3.1. Grundlagen und Prämissen der technischen Analyse
3.2. Historie markttechnischer Theorien
3.3. Random-Walk Theorie
3.4. Technische versus fundamentale Analyse
3.5. Kritische Würdigung
4. Methodik der Technischen Analyse
4.1. Zum Begriff der Chartanalyse
4.2. Balkencharts
4.3. Candlestickcharts
4.4. Chartanalysevarianten
4.4.1. Trendanalyse
4.4.2. Formationsanalyse
4.4.3. Candlestickformationen
4.4.4. Volumenanalyse
4.5. Kritische Betrachtung der Chartanalyse
5. Instrumente der Indikatorenanalyse
5.1. Indikatorenanalyse
5.2. Trendfolgeindikatoren
5.2.1. Gleitende Durchschnitte
5.2.2. Moving Average Convergence/Divergence (MACD)
5.3. Oszillatoren
5.3.1. Momentum
5.3.2. Relative Strength Index (RSI)
5.4. Trendbestimmungsindikatoren
5.4.1. Directional Movement Index (DMI)
5.4.2. Average Directional Movement Index (ADX)
5.5. Kritische Betrachtung der Indikatorenanalyse
6. Empirische Untersuchung
6.1. Zur Untersuchung
6.2. Handelsstrategien der Untersuchung
6.2.1. Buy-and-hold-Ansatz
6.2.2. Technische Analyse-Ansatz
6.3. Untersuchte Aktien
6.3.1. Untersuchung der Deutsche Bank Aktie
6.3.2. Untersuchung der Henkel Aktie
6.3.3. Untersuchung der Volkswagen-Aktie
6.3.4. Untersuchung der Solarworld-Aktie
6.4. Zusammenfassung und Ausblick
Diese Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Grenzen der technischen Analyse bei der Prognose von Aktienkursen. Ziel ist es zu analysieren, ob und inwiefern diese Methoden zur Renditeoptimierung beitragen können, wobei eine Abgrenzung zur fundamentalen Aktienanalyse vorgenommen wird.
1.2. Begriffsabgrenzungen
Diese Diplomarbeit befasst sich in den folgenden Abschnitten mit der Aktienkursprognose mittels der technischen Analyse. Um ein eindeutiges Verständnis der verwendeten Terminologie zu gewährleisten, werden im Folgenden die Hauptbegriffe dieser Ausarbeitung definiert.
Das Wort Aktienkursprognose ist als zusammengesetztes Wort nicht allgemein definiert. Separat betrachtet ist eine Prognose die Aussage über zukünftige Ereignisse, bes. zukünftige Werte ökonomischer Variablen, beruhend auf Beobachtungen aus der Vergangenheit und auf theoretisch fundierten objektiven Verfahren.5
Ein Aktienkurs wird definiert als Preis, zu dem eine Aktie gehandelt, d.h. ge- oder verkauft wird.6 Zusammenbetrachtet kann man die Aktienkursprognose als Aussage, beruhend auf Beobachtungen aus der Vergangenheit und auf theoretisch fundierten objektiven Verfahren, über den zukünftigen Preis einer Aktie definieren.
Die technische Analyse wird als ein Verfahren der Aktienkursprognose definiert und stützt sich auf die Beobachtung von Kurs- und Umsatzbewegung von Aktien. Als Grundlage dienen Charts, deren Kursverläufe zur Prognose des zukünftigen Verhaltens der Marktteilnehmer genutzt werden.7 Der Ansatz der technischen Analyse stützt sich im Gegensatz zur Fundamentalanalyse nicht auf gesamtwirtschaftliche und unternehmensspezifische Daten, sondern zieht ihre Erkenntnisse aus den vergangenen Kurs- und Umsatzverläufen von Aktien. Häufig wird die technische Analyse in der Literatur ebenfalls als Charttechnik bezeichnet.8
1. Einleitung: Einführung in das Thema der Aktienkursprognose, Definition der grundlegenden Begriffe sowie Abgrenzung der methodischen Vorgehensweise.
2. Rahmenbedingungen einer technischen Aktienanalyse: Analyse der wirtschaftlichen, rechtlichen und technischen Voraussetzungen, die für eine erfolgreiche Durchführung einer technischen Analyse notwendig sind.
3. Grundlagen der technischen Analyse: Erläuterung der fundamentalen Prämissen, der historischen Entwicklung markttechnischer Theorien und ein Vergleich mit der fundamentalen Analyse sowie der Random-Walk Theorie.
4. Methodik der Technischen Analyse: Detaillierte Vorstellung verschiedener Instrumente wie Balkencharts, Candlesticks sowie der Trend- und Formationsanalyse.
5. Instrumente der Indikatorenanalyse: Übersicht über gängige Indikatorentypen wie Trendfolgeindikatoren, Oszillatoren und Trendbestimmungsindikatoren zur Unterstützung der Analyse.
6. Empirische Untersuchung: Praktische Anwendung der untersuchten Instrumente an vier ausgewählten Aktien und Vergleich zwischen einer Buy-and-hold-Strategie und dem technischen Analyse-Ansatz.
Technische Analyse, Aktienkursprognose, Chartanalyse, Indikatorenanalyse, Trendanalyse, Formationsanalyse, Buy-and-hold, Renditeoptimierung, Indikatoren, Trendfolge, Oszillatoren, Volatilität, Aktienmarkt, Börse, Handelsstrategie.
Die Arbeit analysiert die Möglichkeiten und Grenzen der technischen Analyse zur Prognose von Aktienkursen und zur Optimierung von Anlagestrategien.
Die Themen umfassen die theoretischen Grundlagen der Charttechnik, die Anwendung verschiedener technischer Indikatoren sowie den empirischen Vergleich von Handelsstrategien.
Das Ziel ist es aufzuzeigen, ob die technische Analyse einen nützlichen Beitrag zur Aktienkursprognose leisten kann und wie sie sich gegenüber dem Buy-and-hold-Ansatz behauptet.
Die Arbeit nutzt eine Literaturrecherche zu den theoretischen Grundlagen sowie eine empirische Untersuchung, bei der die technische Analyse an vier spezifischen Aktiengesellschaften angewendet wird.
Im Hauptteil werden die Rahmenbedingungen, die Grundlagen der technischen Analyse, verschiedene methodische Instrumente wie Chartformationen und mathematische Indikatoren sowie eine praktische Untersuchung detailliert beschrieben.
Technische Analyse, Aktienkursprognose, Charttechnik, Indikatoren, Trendanalyse und Handelsstrategien.
Die Ergebnisse variieren je nach Aktie und Zeitraum, wobei die technische Analyse teilweise eine deutliche Outperformance erzielte, aber auch die Grenzen bei unvorhersehbaren Ereignissen aufzeigte.
Aktiensplits verändern das Chartbild nachhaltig und machen die erstellte Analyse kurzzeitig nichtig, da sie historische Kursdaten verzerren, was eine manuelle oder softwareseitige Adjustierung erforderlich macht.
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