Masterarbeit, 2010
155 Seiten, Note: 1,0
Diese Master-Thesis befasst sich mit der Evaluation eines regelbasierten Ansatzes für Modalitätsentscheidungen in der Mensch-Maschine-Interaktion. Das Ziel ist es, ein prototypisches System zu entwickeln, das auf Basis von Regeln die optimale Modalität für die Interaktion in einem bestimmten Kontext auswählen kann. Die Arbeit untersucht verschiedene Aspekte der Multimodalität, wie die Definition von Modalitäten, die technischen Architekturen multimodaler Systeme und die Vorteile von multimodaler Interaktion gegenüber unimodaler Interaktion. Darüber hinaus werden Wissens- und regelbasierte Systeme und ihre Einsatzmöglichkeiten in der Mensch-Maschine-Interaktion beleuchtet. Die Thesis evaluiert verschiedene regelbasierte Systeme und wählt ein geeignetes System für die Implementierung des Prototypen.
Die Einleitung stellt die Vision und die Problemstellung der Arbeit vor. Sie definiert die Zielsetzung und skizziert die Struktur der Arbeit. Kapitel 2 befasst sich mit dem Konzept der multimodalen Interaktion und den verschiedenen Aspekten, die bei der Entwicklung multimodaler Systeme berücksichtigt werden müssen. Kapitel 3 behandelt Wissens- und regelbasierte Systeme und ihre Einsatzmöglichkeiten in der Mensch-Maschine-Interaktion. Es werden verschiedene Wissensrepräsentationsformen und Regelbasierte Systeme vorgestellt, sowie deren Vor- und Nachteile diskutiert. Kapitel 4 beschreibt die erste Phase der Umsetzung, die die Definition des Prototypen und die Entwicklung von Evaluationskriterien umfasst. Kapitel 5 stellt die Evaluation verschiedener regelbasierter Systeme vor und wählt ein geeignetes System für die Implementierung. Kapitel 6 beschreibt die Implementierung des Prototypen und die Wahl der technischen Architektur. Es werden die GUI-Konzepte und die Design-Elemente des Prototypen vorgestellt.
Multimodale Interaktion, Modalitätsentscheidung, Regelbasierte Systeme, Wissensrepräsentation, Prototypenentwicklung, Evaluation, Mensch-Maschine-Interaktion, User Interface Design.
Das Ziel ist die Evaluation und Implementierung eines regelbasierten Prototypen, der in multimodalen Systemen entscheidet, welche Interaktionsmodalität (z. B. Sprache, Grafik) in einer bestimmten Situation optimal ist.
Fission bezeichnet den Prozess, bei dem das System entscheidet, wie Informationen auf verschiedene Ausgabemodalitäten verteilt werden.
Es wurden Systeme wie Drools, Jess, NxBre und OpenRules auf ihre Eignung für den Prototypen untersucht.
Zu den Vorteilen zählen eine höhere Geschwindigkeit, verbesserte Fehlertoleranz, Natürlichkeit der Bedienung und die Anpassung an den Benutzerkontext.
Vorwärtsverkettung (Forward Chaining) startet bei den Fakten und leitet daraus Schlüsse ab, während Rückwärtsverkettung (Backward Chaining) von einem Ziel ausgeht und prüft, ob die Voraussetzungen dafür erfüllt sind.
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