Examensarbeit, 2010
44 Seiten, Note: 2,3
Die Arbeit befasst sich mit dem Konzept des selbstgesteuerten Lernens (SOL) in der beruflichen Bildung und untersucht dessen Umsetzung in der Lernsituation „Rechtsformen der Unternehmen“ im Bildungsgang Informationstechnische Assistentinnen/Assistenten FHR.
Die Einleitung führt in die Problemstellung ein und beschreibt die Ziele der Arbeit. Sie beleuchtet die Relevanz des selbstgesteuerten Lernens im Kontext der sich verändernden Arbeitswelt und den damit verbundenen Anforderungen an Fachkräfte.
Der theoretische Bezugsrahmen analysiert das Konzept des selbstgesteuerten Lernens und seine didaktischen Grundlagen. Er erläutert die Bedeutung des Konstruktivismus für den Lernprozess und definiert zentrale Begriffe wie Selbstgesteuertes Lernen/Selbst organisiertes Lernen, Moodle, Sandwich-Prinzip und Advanced Organizer.
Der praktische Teil widmet sich der konkreten Umsetzung von SOL im Unterricht. Er beschreibt die Unterrichtsreihe und Kompetenzen, die in der Lernsituation „Rechtsformen der Unternehmen“ vermittelt werden sollen. Die didaktische Analyse beleuchtet die Lernausgangslage der Schüler und beschreibt den SOL-basierten Unterrichtsentwurf mit Moodle.
Der Abschnitt über den SOL-basierten Unterrichtsentwurf mit Moodle beinhaltet eine detaillierte Beschreibung der methodischen und didaktischen Vorgehensweise. Hier wird der Einsatz von Moodle zur Veröffentlichung der Lernsituation, zur Einteilung der Klasse in Stammgruppen und zur Bereitstellung von Arbeitsmaterialien erläutert. Zudem werden die einzelnen Phasen der Unterrichtssequenz dargestellt, die von der Wissensvermittlung in der Stammgruppe über Übungen und Feedback bis hin zur Besprechung der Lösungen und Metakognition reichen.
Die Arbeit befasst sich mit den folgenden Schlüsselbegriffen: selbstgesteuertes Lernen, Selbst organisiertes Lernen, Handlungskompetenz, Konstruktivismus, Moodle, Lernplattform, Unterrichtsentwurf, Rechtsformen der Unternehmen, Bildungsgang Informationstechnische Assistentinnen/Assistenten FHR, didaktische Analyse, Lernkultur, E-Learning.
SOL bezeichnet Lernformen, bei denen die Lernenden die wesentlichen Entscheidungen über ihren Lernprozess (Ziele, Methoden, Zeitplanung) selbst treffen und Verantwortung für ihren Lernerfolg übernehmen.
Moodle dient als zentrale Plattform für die Bereitstellung von Lernmaterialien, die Organisation von Arbeitsgruppen, das Führen von Lerntagebüchern und die Bereitstellung von Feedback.
Das Sandwich-Prinzip beschreibt einen Wechsel zwischen kollektiven Lernphasen (Wissensvermittlung durch den Lehrer) und individuellen oder kooperativen Selbstlernphasen der Schüler.
Metakognition bedeutet das Nachdenken über den eigenen Lernprozess. Sie ist essenziell für SOL, damit Schüler ihre Strategien bewerten und für zukünftige Aufgaben optimieren können.
Ein Advanced Organizer ist eine vorangestellte Lernhilfe, die den Schülern einen Überblick über die neue Thematik gibt und es ihnen ermöglicht, neues Wissen in vorhandene Strukturen einzuordnen.
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