Examensarbeit, 2010
44 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Ziele der Arbeit
1.3. Lehrerfunktionen
2. Theoretischer Bezugsrahmen
2.1. Das Ziel: Erwerb von Handlungskompetenz
2.2. Konstruktivismus
2.3. Begriffe
2.3.1. Selbst gesteuertes Lernen/Selbst organisiertes Lernen
2.3.2. Moodle
2.3.3. Sandwich-Prinzip
2.3.4. Advanced Organizer
2.4. Selbst gesteuertes Lernen/Selbst organisiertes Lernen (SOL)
2.4.1. Was ist SOL?
2.4.2. Didaktisch-methodische Grundlagen
2.4.3. Lehr- und Lernkultur
2.5. Merkmale selbst gesteuerten Lernens
2.6. E-Learning
3. Praktischer Teil: Umsetzung von SOL im Unterricht
3.1. Unterrichtsreihe und Kompetenzen
3.2. Didaktische Analyse
3.3. Lernausgangslage
3.4. SOL-basierter Unterrichtsentwurf mit Moodle
3.4.1. Veröffentlichung der Lernsituation
3.4.2. Methodisch-didaktischer Aufbau
3.4.2.1. Lernziele
3.4.2.2. Zeitplanung
3.4.2.3. Einteilung der Klasse in Stammgruppen mit Moodle
3.4.2.4. Das Lerntagebuch
3.4.2.5. Bildung und Arbeitsauftrag der Expertengruppen
3.4.2.6. Wissensvermittlung in der Stammgruppe
3.4.2.7. Übung und Feedback während der Unterrichtssequenz
3.4.2.8. Besprechung der Lösungen (Lerntempoduett)
3.4.2.9. Metakognition
3.5. Möglicher Ablauf der Unterrichtssequenz (Phasen)
4. Ergebnis
5. Ausblick
Ziel der Arbeit ist die Entwicklung eines theoriegestützten, schlüssigen Handlungsentwurfs für selbstgesteuertes Lernen (SOL) im Wirtschaftslehreunterricht der Informationstechnischen Assistenten. Dabei wird untersucht, wie Lehrkräfte die Lernplattform Moodle gezielt einsetzen können, um Lernende bei der Bewältigung komplexer Aufgabenstellungen, wie der Analyse von Unternehmensrechtsformen, effektiv zu unterstützen und ihre Selbstorganisationsfähigkeit zu fördern.
2.4.2. Didaktisch-methodische Grundlagen
Als methodischer Einstieg in SOL eignet sich das Gruppenpuzzle, weil dabei der Wechsel zwischen Wissensverarbeitung in themengleichen Expertengruppen und der Wissensvermittlung in Stammgruppen stattfindet. Wichtig ist, dass das zu bearbeitende Thema in geeignete Unterthemen aufgeteilt werden kann.
Grundgedanke und Ziel dieser Methode liegt darin, ein komplexes Gesamtgefüge zunächst in gleichgewichtige Teilaspekte zu zerlegen, die arbeitsteilig in Kleingruppen, den sog. Expertengruppen, aufbereitet werden. Danach werden diese Teilaspekte in der Stammgruppe wieder zu einem Ganzen zusammengefügt. Die Methode des Gruppenpuzzles eignet sich deshalb immer dann, wenn sich ein Thema in "inhaltlich gleichwertige" Teile zerlegen lässt.
Angenommen das Unterrichtsthema lässt sich in drei gleichgewichtige Teilaspekte A, B und C zerlegen. In der Stammgruppe entscheidet sich jeder Schülerinnen und Schüler für ein Unterthema, das anschließend in der Expertengruppe gemäß einem Arbeitsauftrag bearbeitet wird. Dann beschäftigen sich die Expertenrunden arbeitsteilig mit einem dieser Gebiete (A, B oder C). Als besonders günstig hat sich erwiesen, diese Expertenrunde mit einer Einzelarbeit zu beginnen, damit sich zunächst jeder „zukünftige Experte“ selbstständig mit dem Thema vertraut machen kann. Die Ergebnisse des Expertenteams werden dokumentiert.
1. Einleitung: Beleuchtet die Notwendigkeit von selbstgesteuertem Lernen aufgrund gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Veränderungen und skizziert die Problematik lehrerzentrierter Unterrichtstraditionen.
2. Theoretischer Bezugsrahmen: Legt die konstruktivistischen Grundlagen dar und definiert zentrale Konzepte wie SOL, Moodle, das Sandwich-Prinzip und den Advanced Organizer als Basis für den Unterrichtsentwurf.
3. Praktischer Teil: Umsetzung von SOL im Unterricht: Beschreibt die konkrete Anwendung von SOL am Beispiel "Unternehmensrechtsformen", inklusive Lernzielen, methodischem Aufbau wie dem Gruppenpuzzle und dem Einsatz von Moodle-Modulen.
4. Ergebnis: Fasst zusammen, inwiefern Moodle die verschiedenen Phasen des SOL-Konzepts unterstützt und betont die Förderung der Selbstorganisation.
5. Ausblick: Prognostiziert die zunehmende Integration digitaler Lernumgebungen in den Wirtschaftslehreunterricht und betont die Notwendigkeit intensiver Lehrerfortbildung.
Selbstgesteuertes Lernen, SOL, Moodle, Handlungskompetenz, Konstruktivismus, Gruppenpuzzle, Unterrichtsentwurf, Unternehmensrechtsformen, E-Learning, Lerntagebuch, Lernbegleiter, Medienkompetenz, Wissensvermittlung, Selbstorganisation, Sandwich-Prinzip.
Die Arbeit zielt darauf ab, ein praxisnahes, theoriegestütztes Konzept für selbstgesteuertes Lernen im Wirtschaftslehreunterricht für Informationstechnische Assistenten zu entwickeln.
Im Fokus stehen die theoretischen Grundlagen des selbstgesteuerten Lernens, die methodische Umsetzung mittels Gruppenpuzzle und der unterstützende Einsatz der Lernplattform Moodle.
Das Ziel ist es, Handlungsoptionen für Lehrkräfte zu entwerfen, wie durch Moodle die Selbststeuerung von Schülern gestärkt und der Unterricht modern gestaltet werden kann.
Der Unterrichtsentwurf nutzt das Gruppenpuzzle-Modell, kombiniert mit dem Sandwich-Prinzip für den Wechsel zwischen Einzel- und Gruppenarbeitsphasen.
Der Hauptteil detailliert die Unterrichtsreihe "Rechtsformen der Unternehmen", inklusive Lernziele, Zeitplanung, Gruppeneinteilung über Moodle und Dokumentationsmethoden wie das Lerntagebuch.
Wichtige Begriffe sind insbesondere SOL (Selbst organisiertes Lernen), Moodle, Handlungskompetenz, Konstruktivismus und die Rolle des Lehrers als Lernberater.
Moodle ermöglicht eine automatisierte Gruppeneinteilung, die Bereitstellung von Materialien sowie die Steuerung von Gruppenmodi für eine zielgerichtete Zusammenarbeit.
Es dient der Dokumentation und Reflexion des individuellen Lernprozesses, was eine Grundvoraussetzung für nachhaltiges selbstgesteuertes Lernen und die Leistungsbewertung ist.
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