Bachelorarbeit, 2010
33 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Baccalaureusarbeit befasst sich mit der sprachlichen Ausdrucksweise von Emotionen in Spielerinterviews nach Fußballspielen. Im Fokus steht die Untersuchung, wie Emotionen, die im Körper entstehen, durch Sprache benannt, ausgedrückt und vermittelt werden.
Der erste Teil der Arbeit behandelt den Gegenstand, das methodische Vorgehen und das Ziel der Arbeit. Er beleuchtet den Forschungsstand zum Thema Emotionen in der Sprachwissenschaft und unterstreicht die Bedeutung des Themas. Im zweiten Teil werden die theoretischen Grundlagen zum Thema Emotionen und zur Sprache im Kontext des Fußballs dargelegt. Es werden die verschiedenen Funktionen von Sprache bei der Kommunikation von Emotionen beleuchtet. Der dritte Teil widmet sich der Vielfalt von Emotionen im sportjournalistischen Interview und untersucht die unterschiedlichen Arten von Emotionen, die in Spielerinterviews vorkommen. Der Fokus liegt dabei auf der Gerichtetheit der Emotionen, d.h. auf wen die Emotionen gerichtet sind (z.B. Schiedsrichter, eigene Mannschaft, Gegner).
Emotionen, Sprache, Fußball, Spielerinterview, sportjournalistisches Interview, Fachsprache, Gruppensprache, Gerichtetheit, Adressat, Kommunikation, Medien, Kognition, Sprachwissenschaft.
Emotionen wie Wut, Freude oder Stolz werden entweder direkt benannt ("Ich bin glücklich") oder indirekt durch Fachsprache und den Kontext vermittelt.
Emotionen im Interview sind oft auf spezifische Adressaten gerichtet, wie die eigene Leistung, den Schiedsrichter, die gegnerische Mannschaft oder den Kommentator.
Sie galten oft als "Störfaktoren" für das rationale Denken und wurden lediglich als Anhängsel des Sprechens betrachtet, statt als integraler Teil der kognitiven Sprachverarbeitung.
Die Fach- oder Gruppensprache ermöglicht es Akteuren, komplexe emotionale Zustände innerhalb der Sportgemeinschaft effizient und für Eingeweihte verständlich zu kommunizieren.
Es dient dazu, unmittelbar nach dem Spiel authentische emotionale Reaktionen einzufangen, die für die mediale Verwertung und die Bindung der Fans entscheidend sind.
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