Bachelorarbeit, 2007
37 Seiten, Note: 1-
1. Einleitung
2. Grundeinstellung eines Christen
3. Die Bedeutung der Ehe im Neuen Testament
3.1. Ehe im antiken Judentum
3.2. Ehe im Licht der Naherwartung und der Ewigkeit
3.3. Das Ziel der Ehe ist die Heiligung: 1.Thess 4,1 – 8
4. Die Stellung des Ehemannes in der Ehe: 1 Korinther 11,3 / Epheser 5, 22- 24
5. Die Aufgaben eines Ehemannes
5.1.Der Ehemann soll die Frau lieben und sich für die Frau hingeben (Epheser 5,25-27)
5.2.Der Ehemann soll sich um die Frau kümmern wie um seinen eigenen Leib (Epheser 5, 28-30)
5.3.Der Ehemann soll die Frauen lieben und nicht bitter sein (Kol. 3,19)
5.4. Das Gebet der Männer 1 Petrus 3,7
5.5.Der Ehemann soll die Eltern (Familie) verlassen (Matthäus 19,5 / Markus 10,7)
6. Ein Rat an die Männer und Frauen
Der Rat von Paulus Sexualität in der Ehe auszuleben 1Korinther 7, 1-6
7. Die Einschränkungen des Ehemannes
Der Ehemann muss sich um Gottes Sache kümmern und um die Sache der Frau 1 Korinther 7, 32-33
8. Schluss
Die vorliegende Arbeit untersucht das Rollenverständnis des Ehemannes in einer christlichen Ehe basierend auf den neutestamentlichen Schriften, um daraus konkrete Anweisungen für das heutige Verhalten in der Ehe abzuleiten.
3. Die Bedeutung der Ehe im Neuen Testament
Als Nächstes möchte ich auf die Bedeutung der Ehe selbst im Neuen Testament eingehen. Dazu müssen wir aber zuerst die in der neutestamentlichen Zeit vorhandene Eheauffassung verstehen, um die Abweichungen, die das Neue Testament birgt zu begreifen. Zur Zeit des Neuen Testaments, im antiken Judentum, wurde die Ehe vor allen Dingen dadurch begründet, dass sie zur Erhaltung des menschlichen Geschlechts diente. Diese Auffassung begründete sich aus 1. Mose 1,27f und dem Mehrungsgebot aus 1. Mose 1,28. Durch diese Aussagen der Heiligen Schrift sah man die Ehe als Pflicht an, die nur unter starken Gründen (z.B. Impotenz) eingegangen werden sollte. Durch diese Stellen der Heiligen Schrift kamen auch einige Rabbiner zu der Aussage, dass ein unverheirateter Mann auch nicht als vollwertig angesehen wurde. So sagte Rabbi Eleazar ben Pedah:
„Wer kein Weib hat, ist kein Mensch; denn es heißt: Als Mann und Weib schuf er sie und nannte ihren Namen Mensch.“
Diese Auffassung wurde wohl auch durch das religiöse Motiv verstärkt, dass sich das jüdische Volk als auserwählte Volk Gottes sah und deshalb war jeder Jude zur Ehe und Nachkommenschaft verpflichtet. Dies geht auch aus den Aussagen der damaligen Rabbiner hervor, die die Ehe nicht als eine Sitte, sondern als eine religiöse Pflicht ansahen. So sagte Rabbi Eleazar weiterhin, dass ein Eheloser nicht nur kein Mensch sei, sondern nannte ihn auch „Verbrecher an Gottes Ebenbild, ein Blutvergießer“.
1. Einleitung: Einführung in die Motivation der Arbeit und die Relevanz der biblischen Ehedefinition für die heutige Zeit.
2. Grundeinstellung eines Christen: Erörterung der grundsätzlichen Anforderungen an die Nachfolge Jesu und deren Auswirkungen auf menschliche Bindungen.
3. Die Bedeutung der Ehe im Neuen Testament: Untersuchung des jüdischen Hintergrunds sowie der relativen Sicht auf die Ehe im Hinblick auf Ewigkeit und Heiligung.
4. Die Stellung des Ehemannes in der Ehe: 1 Korinther 11,3 / Epheser 5, 22- 24: Exegetische Analyse der Begriffe zur Rolle des Mannes als "Haupt" der Frau.
5. Die Aufgaben eines Ehemannes: Detaillierte Darstellung der biblischen Pflichten, wie Liebe, Fürsorge, Selbstlosigkeit und die Priorisierung der neuen ehelichen Einheit.
6. Ein Rat an die Männer und Frauen: Biblische Perspektive auf die Sexualität innerhalb der Ehe und die gegenseitige Verantwortung der Partner.
7. Die Einschränkungen des Ehemannes: Beleuchtung der Spannung zwischen ehelichen Verpflichtungen und dem Fokus auf Gottes Sache in der Endzeit.
8. Schluss: Zusammenfassende Reflexion über die gewonnenen Erkenntnisse und deren Bedeutung für das eigene Leben.
Neues Testament, christliche Ehe, Rollenverständnis, Ehemann, Nachfolge, Epheserbrief, Heiligung, eheliche Pflicht, christliche Ethik, biblische Exegese, Gottes Wort, Verantwortung, Ehestand, biblische Ehelehre.
Die Arbeit analysiert die Rolle des Ehemannes in der christlichen Ehe basierend auf neutestamentlichen Textstellen.
Die zentralen Themen umfassen die biblische Eheauffassung, das Verhältnis von Ehe und Nachfolge sowie konkrete Aufgaben des Ehemannes.
Das Ziel ist es, durch die Auslegung des Neuen Testaments zu definieren, wie sich ein christlicher Ehemann seiner Frau gegenüber verhalten soll.
Es wird eine exegetische Analyse relevanter neutestamentlicher Texte durchgeführt, ergänzt durch theologischen Kontext.
Im Hauptteil werden spezifische biblische Anweisungen zu Liebe, Fürsorge, Sexualität und der Verantwortung des Mannes als "Haupt" der Familie untersucht.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören christliche Ehe, Heiligung, Rollenverständnis, neutestamentliche Ethik und biblische Nachfolge.
Während die Ehe im antiken Judentum stark als soziale und religiöse Pflicht zur Erhaltung des Volkes gesehen wurde, ordnet das Neue Testament sie unter das Ziel der Heiligung und die nahe Erwartung der Ewigkeit ein.
Der Begriff beschreibt eine Verantwortung, bei der der Mann Christus als Vorbild nimmt, der sich selbst für die Gemeinde hingegeben hat, was eine dienende Rolle impliziert.
Paulus betont, dass keiner der Partner über seinen eigenen Körper verfügt, sondern dieser dem anderen gehört, um Versuchungen durch Unzucht zu vermeiden.
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