Bachelorarbeit, 2009
123 Seiten, Note: 2.3
1. EINLEITUNG
I. Theorieteil
2. WORK-LIFE-LEARNING-BALANCE
2.1 Was versteht man unter Work-Life-Learning-Balance?
2.1.1 Zum Begriff Work-Life Balance und die Bedeutungszunahme des Lernens in der Gesellschaft
2.1.2 Eingrenzung von Work-Life Balance für diese Arbeit
2.1.3 Berufliche Sozialisation
2.1.4 Lebenslanges Lernen
2.1.5 Zusammenfassende Bedeutung von Work-Life-Learning-Balance
2.2 Zusammenfassung von Kapitel 2
3. SOZIALER WANDEL ALS RAHMEN FÜR DIE WORK-LIFE-LEARNING-BALANCE
3.1 Sozioökonomische Entwicklungstrends
3.1.1 Globalisierung
3.1.2 Strukturwandel der Arbeit
3.1.3 Individualisierung und Pluralisierung
3.1.4 Demographische Verschiebungen
3.2 Historische Hintergründe in Deutschland zur Stellung von Frau und Beruf
3.2.1 Die Ausgangssituation der Frauenbewegungen
3.2.2 Bemühungen und Ergebnisse der bürgerlichen und der proletarischen Frauenbewegungen bis zum Ende des I. Weltkriegs
3.2.3 Frau und Beruf ab 1933 bis zum Wiederaufbau in der Nachkriegszeit
3.3 Gender Aspekte - Gender Mainstreaming
3.3.1 Definition und Bedeutung von Gender Mainstreaming
3.3.2 Gender Mainstreaming in deutschen Betrieben
3.4 Bildungswissenschaft als Profession
3.4.1 Bildungswissenschaftlerinnen – Anerkennung in Familie und Arbeit wichtig
3.4.2 Bildungswissenschaft als Profession
3.4.3 Bildungswissenschaft als akademischer Beruf schwer mit Familie vereinbar
3.5 Zusammenfassung von Kapitel 3
4. WORK-LIFE-LEARNING-BALANCE UND ARBEITS(UN)ZUFRIEDENHEIT– Gute Arbeitsbedingungen als Hauptrolle für Balance
4.1 Kennzeichen guter Arbeitsbedingungen
4.2 Arbeits(un)zufriedenheit
4.2.1 Arbeitszufriedenheit und Arbeitsmotivation
4.2.2 Zur Zweifaktoren-Theorie der Arbeitszufriedenheit und seiner Kritik
4.2.3 Arbeits(un)zufriedenheit und Arbeitsleistung
4.3 Bessere Arbeitsbedingungen führen zu geringeren Ausfällen
4.4 Bildungswissenschaftliche Tätigkeitsfelder
4.5 Zusammenfassung von Kapitel 4
5. WORK-LIFE-LEARNING-BALANCE IM PROFESSIONELLEN BERUF DER BILDUNGSWISSENSCHAFT MACHT „Investive Arbeitszeitpolitik“ NÖTIG
5.1 Arbeitszeitflexibilisierung in der Arbeitswelt wird immer wichtiger
5.1.1 Motive zur Einführung der Arbeitszeitflexibilisierung und seine Modelle
5.2 Nutzen aus der Arbeitszeitflexibilisierung – „investive Arbeitszeitpolitik“
5.2.1 Investive Arbeitszeitpolitik – Arbeitszeit zugunsten von Weiterbildung
5.2.2 Verbindung von Arbeitszeiten mit Lernzeiten durch Lernzeitkonten
5.3 Weiterbildung in der Wissensgesellschaft wird immer bedeutender
5.3.1 Überblick der Weiterbildungssituation von Diplom-Pädagogen in Deutschland
5.3.2 Flexiblere Weiterbildung im Fernstudium im Vergleich zum Präsenzstudium
5.3.3 Lerntheoretische Hintergründe des heutigen Fernstudiums
5.3.4 Forschungspraktische Hintergründe der FernUni Hagen
5.4 Zusammenfassung von Kapitel 5
II. Empirieteil
6. ANALYSE DER WORK-LIFE-LEARNING-BALANCE IM FERNSTUDIUM
6.1 Theoretische Vorüberlegungen und Erstellung der Leitfragen
6.1.1 Formulieren der Untersuchungsfrage
6.1.2 Wahl einer Erklärungsstrategie
6.1.3 Bestimmung der Einflussfaktoren für diese Arbeit
6.1.4 Kategorien zur Erstellung der Leitfragen für Haupt- und Nachfragen
6.1.5 Theoretisches Modell: Kausalmechanismen der Sachdimensionen "Bedingungen, Möglichkeiten, Grenzen" zueinander
6.1.6 Zusammenhänge zwischen den einzelnen Begünstigungen der drei Felder Arbeit, Familie und Studium
6.1.7 Hypothesen aus den Zusammenhängen der drei Einflussfaktoren
6.2 Durchführung und Auswertung der Interviews
6.2.1 Untersuchungsstrategie
6.2.2 Die Fall-, Methoden-, und Ortsauswahl
6.2.3 Erstellung des Leitfragebogens für Betroffenen- und Expertinneninterviews und Vorstudien
6.2.4 Durchführung der Interviews und Transkription
6.2.5 Technische Vorbereitung der Extraktion und Erstellung des Kategoriensystems
6.2.6 Durchführung der Extraktion und Anpassung des Kategoriensystems
6.2.7 Aufbereitung der Daten
6.3 Auswertung und Interpretation
6.3.1 Ablauf der Auswertung
6.3.2 Vergleichende Analyse der Kausalmechanismen I-V
6.3.3 Interpretation der Kausalmechanismen aus Informationsbasis I
6.3.4 Interpretation der Kausalmechanismen aus Informationsbasis II
6.3.5 Interpretation der Kausalmechanismen aus Informationsbasis III
6.3.6 Interpretation der Kausalmechanismen aus Informationsbasis IV
6.3.7 Interpretation der Kausalmechanismen aus Informationsbasis V
6.4 Zusammenfassung von Kapitel 6
III. Schlussteil
7. DISKUSSION UND ERGEBNISSE
7.1 Diskussion der Kausalmechanismen
7.1.1 Übereinstimmung der Kausalmechanismen aus dem Modell mit allen Interviews
7.1.2 Übereinstimmungen der Kausalmechanismen aus dem Modell mit vier von fünf Interviews
7.1.3 Streuung der Kausalmechanismen innerhalb einer Sachdimension
7.1.4 Keine Übereinstimmung der Kausalmechanismen aus dem Modell
7.2 Ergebnisse
7.3 Geltungsbereich, Interpretation der Ergebnisse und neue Anhaltspunkte
7.4 Zusammenfassung von Kapitel 7
8. ZUSAMMENFASSUNG UND FAZIT
9. ANHANG
9.1 Glossar:
9.2 Dokumente zu den Theoretischen Vorüberlegungen
9.2.1 Einflussfaktor Arbeit
9.2.2 Einflussfaktor Familie
9.2.3 Einflussfaktor Studium
9.2.4 Kategorien für Leitfragen, als spezifische Nachfragen im Interview
9.3 Von den Theoretischen Vorüberlegungen bis zur Erstellung der Leitfragen für die Interviews
9.3.1 Theoretisches Modell: Kausalmechanismen der Sachdimensionen "Bedingungen, Möglichkeiten, Grenzen" zueinander
9.3.2 Exemplarisch dargestellte Zusammenhänge zwischen den einzelnen Begünstigungen von Arbeit, Familie und Studium
9.3.3 Exemplarisch dargestellte Hypothesen aus den Zusammenhängen der 3 Felder: Arbeit, Familie, Lernen
9.4 Tabellen zur Anpassung des Kategoriensystems
9.4.1 Ergänzungen des Einflussfaktors Arbeit
9.4.2 Ergänzungen des Einflussfaktors Familie
9.4.3 Ergänzungen zum Einflussfaktor Studium
9.5 Exemplarisch dargestellte Informationsbasis zur Auswertung der Interviews (Einflussfaktor Arbeit)
9.6 Tabellen der Kausalmechanismen aus Informationsbasis I-V nach Anzahl
9.6.1 Darstellung der Kausalmechanismen aus Informationsbasis I
9.6.2 Darstellung der Kausalmechanismen aus Informationsbasis II
9.6.3 Darstellung der Kausalmechanismen aus Informationsbasis III
9.6.4 Darstellung der Kausalmechanismen aus Informationsbasis IV
9.6.5 Darstellung der Kausalmechanismen aus Informationsbasis V
9.7 Gegenüberstellung der Kausalmechanismen „Begünstigungen“, „Beschränkungen“ aus Informationsbasis I-V in Form des theoretischen Modells
9.7.1 Abgleich der Kausalmechanismen „Begünstigungen“ I-V mit dem theoretischen Modell
9.7.2 Abgleich der Kausalmechanismen „Beschränkungen“ I-V mit dem theoretischen Modell
Diese Bachelorarbeit untersucht die komplexen Bedingungen, Möglichkeiten und Grenzen einer erfolgreichen Work-Life-Learning-Balance für Bildungswissenschaftlerinnen, die ein Fernstudium absolvieren. Ziel ist es, durch eine qualitative empirische Analyse Kausalmechanismen zu identifizieren, die eine Vereinbarkeit von professioneller Arbeit, Familienleben und akademischer Weiterbildung ermöglichen oder erschweren, und darauf basierend Empfehlungen für eine strukturierte Lebens- und Arbeitszeitgestaltung abzuleiten.
2.1.1 Zum Begriff Work-Life Balance und die Bedeutungszunahme des Lernens in der Gesellschaft
Nach Resch (2003) ist das, was unter dem neuen Schlagwort Work-Life Balance verstanden wird, sehr breit gefächert. Sie sieht den Begriff Work-Life Balance als nicht hinreichend definiert, der zudem keine bewährte Modellvorstellung als Grundlage hat, um verschiedene Lebensbereiche miteinander zu verbinden. Diese Bezeichnung ist nach Resch nicht sehr gelungen, da sie vage formuliert sei und sehr unterschiedliche Fragestellungen zum Verhältnis von Berufstätigkeit „und anderen menschlichen Tätigkeiten“ zum Thema hat (ebd., S. 1). Meistens wird unter Work-Life Balance der Frage nachgegangen, wie Familie und Beruf zu vereinbaren sind. Nach Hildebrandt (2005) ist Work-Life Balance eine assoziative Formel, bei der ihre fehlende konzeptionelle Grundlage zum Anstoß wird. Ihre Attraktivität drückt aus, dass sie dennoch ein wichtiges Problem unserer Gesellschaft skizzieren kann:
„das Spannungsverhältnis zwischen unternehmensgetriebener Flexibilisierung und Entgrenzung der Arbeit einerseits und den Anspruch auf ein eigenständiges und ‚ausgewogenes’ Leben andererseits“ (ebd., S. 4).
1 EINLEITUNG: Die Einleitung führt in die Thematik der Work-Life-Learning-Balance ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit, die darin besteht, die Zusammenhänge zwischen den Feldern Arbeit, Familie und Weiterbildung für Bildungswissenschaftlerinnen zu untersuchen.
2 WORK-LIFE-LEARNING-BALANCE: In diesem Kapitel wird der theoretische Begriff definiert und um die Dimension des lebenslangen Lernens erweitert, um ein für die Arbeit relevantes Balance-Verständnis zu etablieren.
3 SOZIALER WANDEL ALS RAHMEN FÜR DIE WORK-LIFE-LEARNING-BALANCE: Das Kapitel analysiert makroökonomische Trends, historische Frauenbilder sowie die Rolle des Gender Mainstreamings und der Bildungswissenschaft als Profession, um den äußeren Kontext der Balance-Thematik abzustecken.
4 WORK-LIFE-LEARNING-BALANCE UND ARBEITS(UN)ZUFRIEDENHEIT– Gute Arbeitsbedingungen als Hauptrolle für Balance: Hier werden arbeitspsychologische Aspekte wie Kennzeichen guter Arbeitsbedingungen und die Zusammenhänge zwischen Arbeitszufriedenheit und -leistung beleuchtet.
5 WORK-LIFE-LEARNING-BALANCE IM PROFESSIONELLEN BERUF DER BILDUNGSWISSENSCHAFT MACHT „Investive Arbeitszeitpolitik“ NÖTIG: Dieses Kapitel stellt das Konzept der investiven Arbeitszeitpolitik vor und diskutiert das Fernstudium als flexible Weiterbildungsoption.
6 ANALYSE DER WORK-LIFE-LEARNING-BALANCE IM FERNSTUDIUM: Der Empirieteil beschreibt die methodische Vorgehensweise, von der Leitfragenerstellung über die Experteninterviews bis hin zur qualitativen Inhaltsanalyse und Interpretation der Daten.
7 DISKUSSION UND ERGEBNISSE: Hier werden die empirischen Ergebnisse vor dem theoretischen Hintergrund diskutiert, um Kausalmechanismen zu validieren und neue Erkenntnisse zum Geltungsbereich abzuleiten.
8 ZUSAMMENFASSUNG UND FAZIT: Das abschließende Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und resümiert die Bedeutung der Ergebnisse für die Theoriebildung einer bestmöglichen Work-Life-Learning-Balance.
Work-Life-Learning-Balance, Lebenslanges Lernen, Bildungswissenschaft, Fernstudium, Soziale Arbeit, Arbeitszeitflexibilisierung, Investive Arbeitszeitpolitik, Gender Mainstreaming, Arbeitszufriedenheit, Vereinbarkeit, Qualitative Sozialforschung, Experteninterviews, Kausalmechanismen, Berufliche Sozialisation, Strukturwandel
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Herausforderung, ein Studium im Bereich Bildungswissenschaft mit beruflichen Anforderungen und dem Familienleben in Einklang zu bringen. Dabei wird ein spezieller Fokus auf die Rolle des Fernstudiums gelegt.
Die zentralen Themen umfassen den sozialen Wandel, die Professionalisierung in der Bildungswissenschaft, moderne Arbeitszeitmodelle sowie die theoretischen und empirischen Grundlagen des lebenslangen Lernens.
Ziel ist es, Faktoren und Kausalmechanismen aufzudecken, die Studentinnen im B.A. Bildungswissenschaft eine gelungene Work-Life-Learning-Balance ermöglichen, und Grenzen bzw. Begünstigungen zu definieren.
Die Arbeit nutzt einen qualitativen Forschungsansatz, insbesondere Experteninterviews (mit Studentinnen, Studentenvertretenden und Lehrenden), die mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet werden.
Der Hauptteil gliedert sich in einen umfassenden theoretischen Rahmen zu den Einflussfaktoren Arbeit, Familie und Studium sowie einen Empirieteil, in dem die gewonnenen Daten in einem theoretischen Modell verarbeitet und interpretiert werden.
Schlüsselbegriffe wie Work-Life-Learning-Balance, Fernstudium, lebenslanges Lernen, investive Arbeitszeitpolitik und Kausalmechanismen fassen den Kern der Arbeit präzise zusammen.
Es handelt sich um eine zielgerichtete Gestaltung von Arbeitszeit zugunsten beruflicher Weiterbildung, bei der Arbeitszeitkonten genutzt werden, um zeitliche Ressourcen für das Studium zu generieren, ohne die Produktivität zu gefährden.
Sie dient als forschungspraktischer Hintergrund, an der untersucht wird, ob die spezifischen Bedingungen des dortigen Fernstudiums tatsächlich dazu beitragen, das Vereinbarkeitsproblem für Frauen zu lösen.
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