Bachelorarbeit, 2010
38 Seiten, Note: 1,7
Die Arbeit analysiert die Romane Yonnondio von Tillie Olsen und The Girl von Meridel Le Sueur, um den Einfluss der Großen Depression der 1930er Jahre auf das partnerschaftliche Zusammenleben in den Vereinigten Staaten zu beleuchten. Darüber hinaus soll die Arbeit ein wichtiges Kapitel amerikanischer Geschichte beleuchten, das nicht in Vergessenheit geraten sollte.
Die Einleitung stellt die Thematik der Arbeit vor und erläutert die Relevanz von Tillie Olsens Yonnondio und Meridel Le Sueurs The Girl in diesem Kontext. Das zweite Kapitel widmet sich der Großen Depression in den USA, beleuchtet die allgemeinen Hintergrundinformationen, die Auswirkungen auf das männliche und weibliche Geschlecht und untersucht das Thema Gewalt gegen Frauen im Kontext dieser Zeit. Das dritte Kapitel analysiert die beiden Romane und untersucht die Darstellung von Gewalt gegen Frauen in Yonnondio und The Girl. Dabei werden die individuellen Umstände der Protagonistinnen sowie die jeweiligen Formen der Gewalt und ihre Auswirkungen auf die Opfer betrachtet.
Die Arbeit fokussiert auf die Themen Gewalt gegen Frauen, die Große Depression in den USA, proletarische US-amerikanische Schriftstellerinnen der 1930er Jahre, Tillie Olsens Yonnondio, Meridel Le Sueurs The Girl, intime Partnerschaftsgewalt, heterosexuelle Partnerschaften, Geschlechterverhältnisse, feministische Literatur, soziale Ungleichheit.
Zentrale Beispiele sind Tillie Olsens Roman "Yonnondio: From The Thirties" und Meridel Le Sueurs "The Girl".
Gewalt gegen Frauen galt in dieser Zeit als "unsichtbares" privates Problem und war weitgehend vom literarischen Kanon und gesellschaftlichen Diskurs ausgeschlossen.
Die wirtschaftliche Instabilität der Depression verstärkte Spannungen in Partnerschaften, was oft zu Gewalt als Ausdruck von Ohnmacht und Frustration führte.
Obwohl sie in den 1930ern entstanden, wurden sie erst in den 1970er Jahren im Zuge der Frauenbewegung wiederentdeckt und veröffentlicht.
Sie betonte, dass der Missbrauch erst enden wird, wenn Frauen beginnen, das Schweigen zu brechen und die Ursachen der Gewalt öffentlich zu analysieren.
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