Magisterarbeit, 2010
148 Seiten, Note: 1,3
1. EINLEITUNG
1.1. PROBLEMSTELLUNG UND AKTUELLER BEZUG DER ARBEIT
1.2. ZIELSETZUNG DER ARBEIT
1.3. METHODIK UND AUFBAU DER ARBEIT
2. FORSCHUNGSGEGENSTAND UND BEGRIFFLICHE ABGRENZUNG
2.1. VERGLEICH ZWISCHEN DEUTSCHEM UND FRANZÖSISCHEM PARTEIENSYSTEM
2.2. DEFINITION VON LINKSEXTREMISMUS
2.3. DEFINITION VON PARTEIEN
2.4. ABGRENZUNG LINKSEXTREMER PARTEIEN VON ANDEREN PARTEIEN
3. GESCHICHTE LINKSEXTREMER PARTEIEN IN DEUTSCHLAND UND FRANKREICH SEIT 1945
3.1. DEUTSCHLAND
3.1.1. Kommunistische Partei Deutschlands und Deutsche Kommunistische Partei
3.1.2. Trotzkistische Parteien
3.1.3. Sozialistische Einheitspartei Deutschlands
3.1.4. Maoistische Parteien der ‚Neuen Linken’
3.1.5. Die Linke und ihre Vorgängerorganisationen PDS und WASG
3.2. FRANKREICH
3.2.1. Parti Communiste Français
3.2.2. Trotzkistische Parteien
3.2.2.1. Lutte Ouvrière
3.2.2.2. Ligue Communiste Révolutionnaire und Nouveau Parti Anticapitaliste
3.2.3. Maoistische Parteien
3.2.4. Parti Socialiste Unifié
3.2.5. Parti de Gauche
4. GRUNDSATZPROGRAMME AKTUELLER LINKSEXTREMER PARTEIEN
4.1. DEUTSCHLAND
4.1.1. Die Linke und ihre Vorgängerorganisationen PDS und WASG
4.1.2. Deutsche Kommunistische Partei
4.1.3. Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands
4.2. FRANKREICH
4.2.1. Parti Communiste Français
4.2.2. Trotzkistische Parteien
4.2.2.1. Lutte Ouvrière
4.2.2.2. Nouveau Parti Anticapitaliste und Ligue Communiste Révolutionnaire
4.2.3. Parti de Gauche
4.3. VERGLEICH DER PARTEIPROGRAMME LINKSEXTREMER PARTEIEN IN DEUTSCHLAND UND FRANKREICH
5. MITGLIEDERSTRUKTUREN UND WÄHLERPOTENTIALE AKTUELLER LINKSEXTREMER PARTEIEN
5.1. DEUTSCHLAND
5.1.1. Die Linke und ihre Vorgängerorganisationen PDS und WASG
5.1.1.1. Die Mitglieder der Linken
5.1.1.2. Die Wähler der Linken
5.1.2. Sonstige Parteien
5.2. FRANKREICH
5.2.1. Parti Communiste Français
5.2.1.1. Die Mitglieder der Parti Communiste Français
5.2.1.2. Die Wähler der Parti Communiste Français
5.2.2. Trotzkistische Parteien
5.2.2.1. Lutte Ouvrière
5.2.2.2. Ligue Communiste Révolutionnaire und Nouveau Parti Anticapitaliste
5.2.3. Parti de Gauche
5.3. VERGLEICH DER MITGLIEDERSTRUKTUREN UND WÄHLERPOTENTIALE LINKSEXTREMER PARTEIEN IN DEUTSCHLAND UND FRANKREICH
6. SOZIOPOLITISCHER KONTEXT LINKSEXTREMER PARTEIEN
6.1. NEUE SOZIALE BEWEGUNGEN (ANTIATOMKRAFTBEWEGUNG)
6.2. ANTIGLOBALISIERUNGSPROTESTE
6.3. PROTESTE GEGEN SOZIALABBAU
6.4. VERGLEICH DES SOZIOPOLITISCHEN KONTEXTES LINKSEXTREMER PARTEIEN IN DEUTSCHLAND UND FRANKREICH
7. FAZIT
7.1. ZUSAMMENFASSENDER VERGLEICH ZWISCHEN DEUTSCHEN UND FRANZÖSISCHEN LINKSEXTREMEN PARTEIEN
7.2. AUSBLICK
Das Hauptziel dieser wissenschaftlichen Arbeit ist der vergleichende Analyseansatz zwischen deutschen und französischen linksextremen Parteien. Dabei wird untersucht, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Parteienlandschaft existieren und welche Faktoren den Erfolg oder Misserfolg dieser Parteien beeinflussen, insbesondere unter Berücksichtigung ideologischer Ausrichtungen, Programmdokumente sowie Mitglieder- und Wählerpotentiale.
Vergleich zwischen deutschem und französischem Parteiensystem
Französisches und deutsches Parteiensystem scheinen auf den ersten Blick ähnlich aufgebaut. In beiden Ländern wirken die Parteien im Rahmen eines demokratischen Verfassungsstaats, auch viele der Parteienfamilien (z.B. die Sozialdemokratie und die Grünen) sind in beiden Ländern gleichermaßen vertreten. Dennoch weisen beide Parteiensysteme aufgrund ihrer Geschichte und Rechtsnormen deutliche Unterschiede auf. Um einen Vergleich von Parteien beider Länder durchzuführen, ist es daher notwendig, die Bedingungen ihrer Existenz im jeweiligen System zu betrachten.
Französische und deutsche Parteien entstanden zu unterschiedlichen Zeiten. Während in Deutschland die ersten Parteien in den 1860er Jahren entstanden (die Deutsche Fortschrittspartei 1861, der Allgemeine Deutsche Arbeiterverband 1863), wurden die französischen Parteien erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts gegründet (die Parti radical 1901, die Section Française de l’Internationale Ouvrière 1905). Hüser erklärt das zeitlich versetzte Auftreten der Parteien mit den jeweiligen politischen und historischen Besonderheiten.
1. EINLEITUNG: Einleitung in das Thema, Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit zur vergleichenden Untersuchung linksextremer Parteien.
2. FORSCHUNGSGEGENSTAND UND BEGRIFFLICHE ABGRENZUNG: Definitionen von Linksextremismus und Parteien sowie Vergleich der parteipolitischen Systeme in Deutschland und Frankreich.
3. GESCHICHTE LINKSEXTREMER PARTEIEN IN DEUTSCHLAND UND FRANKREICH SEIT 1945: Historischer Abriss über die Entwicklung relevanter Parteien und Gruppierungen in beiden Ländern seit 1945.
4. GRUNDSATZPROGRAMME AKTUELLER LINKSEXTREMER PARTEIEN: Inhaltliche Analyse der ideologischen Grundlinien, Selbstverständnisse und politischen Ziele aktueller Parteien.
5. MITGLIEDERSTRUKTUREN UND WÄHLERPOTENTIALE AKTUELLER LINKSEXTREMER PARTEIEN: Empirische Betrachtung von Mitgliederzahlen, Wählerpotentialen und soziologischen Merkmalen der Parteianhänger.
6. SOZIOPOLITISCHER KONTEXT LINKSEXTREMER PARTEIEN: Untersuchung der Beteiligung an sozialen Bewegungen, Protesten und die Rolle der Parteien außerhalb des Parlaments.
7. FAZIT: Zusammenfassender Vergleich der Ergebnisse und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im linksextremen Spektrum.
Linksextremismus, Deutschland, Frankreich, Parteiensystem, Parteiprogramme, Wählerpotential, Mitgliederstrukturen, Sozialer Kontext, Systemüberwindung, Kommunismus, Trotzkismus, Maoismus, Protestbewegungen, Programmanalyse, Ideologie
Die Arbeit befasst sich mit einem rechts- und politikwissenschaftlichen Vergleich linksextremer Parteien in Deutschland und Frankreich unter Berücksichtigung ihrer Programme, Wählerpotentiale und Einbettung in den gesellschaftlichen Kontext.
Die zentralen Themenfelder umfassen die Geschichte der linksextremen Parteien seit 1945, deren programmatische Ideologien (kommunistisch, trotzkistisch, maoistisch) sowie deren soziologische Mitglieder- und Wählerzusammensetzung.
Ziel ist es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen linksextremen Parteien in beiden Ländern zu identifizieren und die spezifischen Erfolgsfaktoren für diese Parteien zu analysieren.
Es wird eine vergleichende, qualitative Programmanalyse sowie eine Auswertung statistischer Daten zu Mitgliederstrukturen und Wahlergebnissen vorgenommen.
Der Hauptteil analysiert die historischen Wurzeln, die ideologischen Ausrichtungen durch Programmanalyse sowie die Einflüsse auf außerparlamentarische Protestbewegungen.
Linksextremismus, Parteiensystem, Programmvergleich, Wählerpotential, Kommunismus, Trotzkismus, Protestbewegung.
Die Arbeit nutzt primär eine Negativdefinition, die Extremismus als Ablehnung der demokratischen Grundwerte und des Verfassungsstaates beschreibt, um Parteien in das linksextreme Spektrum einzuordnen.
Obwohl die PCF in Frankreich oft als etablierte Partei wahrgenommen wird, erfüllt sie aufgrund ihrer fortbestehenden marxistisch-leninistischen Ideologie und ihrer Ziele die Kriterien der Arbeit für einen Vergleich mit anderen kommunistischen Parteien.
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