Bachelorarbeit, 2008
47 Seiten, Note: 2,0
Diese Arbeit analysiert Rainer Maria Rilkes Drama „Im Frühfrost - Ein Stück Dämmerung“ und untersucht die darin enthaltenen Brüche, die die Textkohärenz in Frage stellen. Die Arbeit konzentriert sich auf die Analyse der Brüche in Titel, Monolog und Dialog sowie auf die Frage, ob das Drama wirklich naturalistisch ist oder bereits mit dieser Epoche bricht.
Die Einleitung stellt das Thema und den Aufbau der Arbeit vor und skizziert den Forschungsstand zur Dramatik Rilkes und zum Bruch mit dem Naturalismus. Des Weiteren wird die Methode erläutert, die in der Arbeit angewandt wird.
Kapitel 2 analysiert die Brüche im Titel „Im Frühfrost - Ein Stück Dämmerung“ und betrachtet das Verhältnis von Titel und Text, die Wortbedeutung und die Metaphorik des Titels.
Kapitel 3 widmet sich der Konzeption Clementines als Figur und untersucht ihren gebrochenen Monolog, der sich durch logische Brüche und einen Widerspruch zwischen Gut und Böse auszeichnet.
Kapitel 4 beleuchtet die Problematik des Dienens in der Beziehung zwischen den Figuren und analysiert die Bedeutung dieser Thematik im Kontext der Handlung.
Kapitel 5 untersucht den Schönheits- und Gottesbegriff bei Rilke, um den Hintergrund für die Analyse der Brüche im „göttlich-schönen“ zu schaffen.
Kapitel 6 analysiert die Symbolik und Verkörperung Gottes in der Figur Dr. Friedrich Bauer sowie in anderen Figuren und Symbolen des Dramas.
Kapitel 7 beschäftigt sich mit der Frage, ob Gott in Rilkes Drama als unmoralisch dargestellt wird, und untersucht die Ambivalenz der Gottesfigur in Bezug auf das Orgelspiel, die Prostitution und die Ungerechtigkeit.
Rainer Maria Rilke, „Im Frühfrost - Ein Stück Dämmerung“, Dramatik, Naturalismus, Brüche, Textkohärenz, Clementine, Monolog, Dialog, Gottesbegriff, Schönheitsbegriff, Symbolik, Unmoral.
Die Arbeit untersucht Rilkes Frühwerk auf textuelle Brüche, die die Kohärenz infrage stellen und den Übergang vom Naturalismus zum Symbolismus markieren.
Brüche sind Inkompatibilitäten zwischen Gesagtem und Gemeintem, logische Fehler in Monologen oder stilistische Abweichungen von der Epoche.
Die Arbeit analysiert den metaphorischen Bruch des traditionellen Gottesbildes, wobei Gott teils als unmoralisch oder in ambivalenten Symbolen dargestellt wird.
Die Arbeit hinterfragt dies und zeigt auf, dass Rilke bereits mit den Konventionen des Naturalismus bricht und eigene symbolistische Wege geht.
Clementine wird als Figur mit einem „gebrochenen Monolog“ analysiert, der Widersprüche zwischen Gut und Böse offenbart.
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