Masterarbeit, 2010
89 Seiten, Note: 1,3
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1. Einleitung
2. Theoretischer Rahmen
2.1 Definition der relevanten Konstrukte
2.1.1 Lebensstil
2.1.2 Markenbeziehungen
2.1.3 Markenpersönlichkeit
2.1.4 Produktkategorie
2.1.5 Kulturelles Umfeld
2.2 Zusammenwirken der definierten Konstrukte
2.2.1 Einfluss des Lebensstils auf Markenbeziehung und -persönlichkeit
2.2.2 Die Produktkategorie und das kulturelle Umfeld als moderierende Einflussgrößen
3. Empirische Untersuchung
3.1 Methode
3.1.1 Auswahl der Datenerhebungsmethode
3.1.2 Sample
3.1.3 Vorgehensweise bei der Datenerhebung
3.1.4 Vorgehensweise bei der Datenanalyse
3.2 Analyse und Ergebnisse
3.2.1 Einfluss des Lebensstils auf die Markenbeziehung und -persönlichkeit
3.2.2 Einfluss des Lebensstils auf die Markenbeziehungen in bestimmten Produktkategorien
3.2.3 Einfluss des kulturellen Umfelds auf die Markenbeziehungen
4. Diskussion
4.1 Weiterentwicklung der Theorie
4.2 Praktische Implikationen
4.3 Limitation und zusätzlicher Forschungsbedarf
5. Schlussbetrachtung
Die vorliegende Masterarbeit verfolgt das Ziel, den Einfluss des Lebensstils auf die Markenbeziehung und Markenpersönlichkeit explorativ zu untersuchen und dabei moderierende Faktoren wie die Produktkategorie und das kulturelle Umfeld in Deutschland sowie den USA zu analysieren.
1. Einleitung
Konsumentenbeziehungen zu Marken sind bedeutsam, was besonders die aktuelle Marktsituation zeigt. Trotz des Einbruchs des Deutschen Werbemarkts 2009 um fünf Prozent auf 29 Mrd. Euro (vgl. Zentralverband der Deutschen Werbewirtschaft (ZAW), 2010), werden in einigen Branchen die Werbeinvestitionen teils zweistellig prozentual erhöht, denn als wichtigsten Erfolgsfaktor für das Wirtschaftsjahr 2010 gaben 26 Prozent der Deutschen Unternehmen Kundenbindung an (vgl. Hebben 2010, S. 15). Dies verdeutlicht die Wichtigkeit von dauerhaften Markenbeziehungen, denn besonders diese können zum langfristigen ökonomischen Erfolg einer Marke beitragen (vgl. Thomson, MacInnis, Park 2005, S. 78).
In den vergangenen Jahrzehnten wurden im Themengebiet der Konsumentenbeziehungen zu Marken verschiedene Einzelkonstrukte zu Themen des Zusammenwirkens von Markenbeziehungen mit der Markenpersönlichkeit, dem Lebensstil oder dem kulturellen Umfeld untersucht. Diese reduzierten Ansätze konnten, aufgrund ihrer zumeist quantitativen Methodik, nur punktuelle Einsichten in die ursächlichen Zusammenhänge dieser Konstrukte geben und Gesamtzusammenhang fehlt.
1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz von Markenbeziehungen in der aktuellen Marktsituation und leitet die Forschungsfrage sowie den explorativen qualitativen Ansatz der Masterarbeit her.
2. Theoretischer Rahmen: Hier werden die zentralen Konstrukte Lebensstil, Markenbeziehung, Markenpersönlichkeit, Produktkategorie und kulturelles Umfeld definiert und deren theoretisches Zusammenwirken dargelegt.
3. Empirische Untersuchung: In diesem Hauptteil wird die qualitative Methode der Experteninterviews mit 34 Konsumenten in Deutschland und den USA beschrieben, die zur Analyse der Forschungsfrage und Generierung von Ergebnissen führte.
4. Diskussion: Das Kapitel reflektiert die erhobenen Daten, entwickelt theoriebasierte Schlussfolgerungen und leitet daraus konkrete praktische Handlungsempfehlungen für das Marketing ab.
5. Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse, die den Einfluss des Lebensstils auf Markenbeziehungen bestätigen und die Rolle moderierender Faktoren unterstreichen.
Lebensstil, Markenbeziehung, Markenpersönlichkeit, Produktkategorie, kulturelles Umfeld, Qualitative Studie, Grounded Theory, Markenbindung, Kundenbeziehungsmanagement, Konsumentenverhalten, interkulturelle Studie, Markenloyalität, Identität, Markenwahrnehmung
Die Arbeit befasst sich mit der explorativen Untersuchung von Beziehungen, die Konsumenten zu Marken aufbauen, und wie diese durch den individuellen Lebensstil geprägt werden.
Die Arbeit verknüpft die Konzepte des Lebensstils, der Markenpersönlichkeit und der Markenbindung unter Berücksichtigung kultureller Unterschiede und verschiedener Produktkategorien.
Das Hauptziel ist es, zu erforschen, ob und welchen Einfluss der Lebensstil auf die Wahrnehmung der Markenpersönlichkeit und die resultierende Markenbeziehung hat.
Die Autorin wählt einen qualitativen Forschungsansatz basierend auf der Methodik der Grounded Theory, um mittels strukturierter Interviews tiefgehende Einblicke in Konsumentenerfahrungen zu gewinnen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Begriffe und eine umfangreiche empirische Analyse, die Daten von Konsumenten aus Deutschland und den USA auswertet.
Zu den wichtigsten Keywords gehören Lebensstilsegmentierung, Markenbindung, interkulturelle Konsumentenforschung und die Entwicklung von Markenbeziehungsmodellen.
Die Studie zeigt, dass der Kaffeegenuss bei deutschen Konsumenten stärker mit der eigenen Wohnung und Gemütlichkeit assoziiert ist, während er bei US-Konsumenten oft mit der Hektik des Alltags, Coffeeshops und der Heimatverbundenheit verknüpft ist.
Die Produktkategorie wirkt als moderierende Größe; sie bestimmt, wie intensiv die Beziehung ist und welche Bedeutung die Marke für das Selbstbild oder die soziale Identität des Konsumenten hat.
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