Bachelorarbeit, 2010
79 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation
1.2 Zielsetzung
1.3 Herangehensweise
2 Grundlagen und Begriffsklärung
2.1 Web 2.0
2.1.1 Begriffsklärung
2.1.2 Anwendungen und Technologien
2.1.2.1 Übersicht
2.1.2.2 Weblogs und Microblogs
2.1.2.3 Wikis und Gruppeneditoren
2.1.2.4 Social Networks
2.1.2.5 Podcasts
2.1.2.6 Instant Messaging
2.1.2.7 Feeds
2.1.2.8 Content Tagging
2.1.3 Akteure
2.2 Social Software
2.3 Wertschöpfungskette nach Porter
2.4 Betriebswirtschaftliches Informationssystem
2.5 Enterprise 2.0
2.6 Framework
3 Frameworks
3.1 Überblick: Verfügbare Frameworks
3.2 Anforderungen an Enterprise 2.0 Frameworks
3.2.1 Bisherige Ansätze
3.2.2 Vier-Schritt-Analyse
3.2.2.1 Idee
3.2.2.2 Erster Schritt - Grundanalyse
3.2.2.3 Zweiter Schritt: SLATES-Analyse
3.2.2.4 Dritter Schritt: Detail-Analyse
3.2.2.5 Vierter Schritt: Features
3.3 Analyse am Markt vorhandener Frameworks
3.3.1 Auswahl der zu untersuchenden Frameworks
3.3.2 Vorüberlegung
3.3.3 Grundanalyse
3.3.4 SLATES-Analyse
3.3.5 Detailanalyse
3.3.6 Features – Signifikante Unterschiede
3.3.7 Status Quo
4 Beispielszenario
4.1 Ausgangssituation (Ist-Analyse)
4.2 Ziele und Anforderungen (Anforderungsanalyse)
4.3 Auswahl eines Frameworks
4.4 Einführung des Frameworks
4.5 Mehrwert für das Unternehmen
5 Resümee
6 Zukunftsaussichten für Enterprise 2.0
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, ein valides Analyseverfahren zur Bewertung von Enterprise 2.0-Frameworks zu entwickeln, um deren Tauglichkeit für betriebswirtschaftliche Informationssysteme und die Unterstützung von Geschäftsprozessen entlang der Wertschöpfungskette nach Porter zu untersuchen. Basierend auf bestehenden Modellen wie SLATES und FLATNESSES soll ein systematischer Leitfaden entstehen, der Unternehmen bei der Auswahl und Einführung einer geeigneten Lösung unterstützt, um Wettbewerbsvorteile zu generieren.
3.2.1 Bisherige Ansätze
Wie in vielen anderen Bereichen zu diesem Thema existieren keine verbindli chen und allgemein akzeptierten Standards für Enterprise 2.0-Frameworks. Häufig ist es deshalb schwer zu erkennen, ob es sich bei einer vorliegenden Software um Social Software oder Enterprise 2.0-Software handelt, was unter anderem daran liegt, dass Enterprise 2.0-Frameworks häufig aus Web 2.0-Frameworks entstehen. Die Grundanforderungen an die integrierten Web 2.0-Anwendungen sind daher nahezu identisch, jedoch gibt es große Unterschiede in der Ausgangssituation, was zu abweichenden Anforderungen führt.
Zunächst muss die Frage gestellt werden: Wer benutzt Web 2.0-Anwendungen und warum?
Web 2.0-Anwendungen wie soziale Netzwerke, Weblogs oder Wikis werden von Personen genutzt, die sich einen persönlichen Nutzen (z.B. die Befriedigung des Kommunikationsbedürfnisses, Spaß an Berichterstattung, Selbstdarstellung, Wissensdurst und vieles mehr) davon versprechen. Dieser Nutzen muss so hoch sein, dass die Benutzer den Aufwand in Kauf nehmen, sich mit dem System so intensiv zu befassen, dass sie es in angemessener Weise bedienen können, um den angestrebten persönlichen Nutzen daraus ziehen zu können.
Hier liegt ein wesentlicher Unterschied zur Ausgangssituation bei der Einführung von Enterprise 2.0-Software vor. Die Mitarbeiter kennen zum einen den Nutzen der neuen Software nicht oder können sich diesen nur schwer vorstellen, zum anderen entsteht ein kollektiver Nutzen erst dann, wenn sich möglichst viele Mitarbeiter aktiv am System beteiligen. Es fehlt folglich häufig die Motivation, sich intensiv mit dem neuen System auseinander zu setzen. Daraus resultiert eine der wichtigsten Anforderungen an Enterprise 2.0-Frameworks: Eine für möglichst jeden Mitarbeiter intuitiv bedienbare Oberfläche, welche keine umfangreichen Einarbeitungen oder Workshops erfordert. Der Leitfaden muss also lauten: „keep it simple and stupid“.
1 Einleitung: Diese Einleitung beschreibt die Relevanz des Enterprise 2.0 für Unternehmen und legt die Zielsetzung sowie die methodische Vorgehensweise der Arbeit dar.
2 Grundlagen und Begriffsklärung: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe des Web 2.0, der Social Software und des Enterprise 2.0 sowie deren Einbettung in betriebswirtschaftliche Informationssysteme.
3 Frameworks: Hier werden bestehende Analyseansätze kritisch gewürdigt und ein eigenes, erweitertes Vier-Schritt-Analyseverfahren für Enterprise 2.0-Frameworks entwickelt und angewendet.
4 Beispielszenario: Das Kapitel veranschaulicht die praktische Anwendung des entwickelten Analysemodells anhand eines Szenarios im Unternehmen ADW, inklusive Auswahl und Einführung eines Frameworks.
5 Resümee: Das Resümee fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen, zeigt auf, dass keine Allzweck-Softwarelösung existiert, und diskutiert bestehenden Forschungsbedarf.
6 Zukunftsaussichten für Enterprise 2.0: Dieses Kapitel gibt einen Ausblick auf die Weiterentwicklung durch "Live"-Kollaboration und das semantische Web als nächste Innovationsschritte.
Enterprise 2.0, Social Software, Web 2.0, Framework-Analyse, Wertschöpfungskette, Wissensmanagement, Kollaboration, Geschäftsprozesse, SLATES, FLATNESSES, Software as a Service, Unternehmenskommunikation, Personensuche, Enterprise Resource Planning, Prozessoptimierung.
Die Arbeit befasst sich mit der technischen Unterstützung betrieblicher Geschäftsprozesse durch sogenannte Enterprise 2.0-Frameworks, um Wissensmanagement und Zusammenarbeit in Unternehmen zu verbessern.
Zentrale Themen sind die Integration von Social Software in bestehende IT-Infrastrukturen, die Analyse von Anforderungen an diese Systeme und die erfolgreiche Einführung unter Berücksichtigung von Unternehmenskultur.
Das Ziel ist die Entwicklung und Anwendung eines validen Verfahrens, mit dem Unternehmen systematisch das für ihre spezifischen Anforderungen am besten geeignete Enterprise 2.0-Framework auswählen können.
Es wird ein vierstufiges Analyseverfahren (Grundanalyse, SLATES-Analyse, Detailanalyse, Features) konzipiert, das eine schrittweise Selektion aus einer Vielzahl verfügbarer Software-Frameworks ermöglicht.
Im Hauptteil erfolgt die Analyse des Marktes für Enterprise 2.0-Frameworks, die Erstellung des Testdesigns sowie eine detaillierte Auswertung von zwanzig Systemen hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Enterprise 2.0, Wissensmanagement, Kollaboration, Framework-Analyse, SLATES und Software as a Service geprägt.
Da im Gegensatz zu privatem Web 2.0-Nutzen die Akzeptanz bei Mitarbeitern kritisch für den kollektiven Nutzen ist, verhindert eine komplexe Oberfläche die nötige aktive Beteiligung am System.
Das Szenario der fiktiven Firma ADW dient dazu, den gesamten Prozess von der Ist-Analyse über die Kriterienauswahl bis zur konkreten Software-Entscheidung praktisch zu demonstrieren und Handlungsempfehlungen abzuleiten.
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