Diplomarbeit, 2004
60 Seiten, Note: 2
1. Idee
1.1 Motivation
1.2 Relevanz
1.3. Forschungsgebiet
1.4 Forschungsfrage
2. Thematischer Überblick
2.1 Agrargeschichte
2.2 Bäuerliche Kultur
2.3 Bauernopfer
2.4 Echte Bauern
3. Methoden der Feldforschung
3.1 Alltagsgeschichte
3.2 Oral History
3.3 Interviewmethoden
3.4 Fehlerquellen im Interview
3.4.1 „Soziale Erwünschtheit“
3.4.2 „Halo-Effekt“
3.4.3 Interviewer und Interviewsituation
4. Dokumentarfilm
4.1 Filmstruktur und Form
4.2 Parallelen Dokumentarfilm und Sozialforschung
4.3 Unterschiede Dokumentarfilm und Sozialforschung
4.4 Eigener Ansatz
5. Werkbeschreibung
5.1 Vorproduktion
5.1.1 Konzept
5.1.2 Recherche und Kontakt
5.1.3 Finanzierung
5.1.4 Drehorganisation
5.2 Produktionsteam
5.2.1 Format
5.2.2 Kamera
5.2.3 Ton
5.2.4 Regie
5.2.5 Protagonisten
5.2.6 Drehsituationen
5.3 Postproduktion
5.3.1 Sichten und Laden
5.3.2 Schnitt
5.3.3 Grafik
5.3.4 Ton und Musik
5.3.5 Fertigstellung
5.4 Der Film „Echte Bauern“
5.5 Verwertung und Distribution
6. Diskussion – Auswirkungen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die soziologisch relevanten Aspekte des Dokumentarfilms „Echte Bauern“ zu untersuchen und dabei aufzuzeigen, wie sich bäuerliche Lebenswelten in einer Umbruchphase durch mediale Mittel erschließen lassen. Die Arbeit erforscht die Interdisziplinarität zwischen der qualitativen Sozialforschung und der praktischen Filmgestaltung.
3.3 Interviewmethoden
Interviews zu führen ist eine Herausforderung. Um möglichst wahrheitsgetreue und aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten, sind folgende Grundvoraussetzungen notwendig:
Kooperation der Befragten als Regelfall
die Existenz einer ‚Norm der Aufrichtigkeit’ in Gesprächen mit Fremden
eine ‚gemeinsame Sprache’ zwischen Interviewer und befragter Person
Interesse am Thema, die Bereitschaft zur Unterstützung und die Anerkennung dadurch, dass die eigene Meinung von anderen als wichtig erachtet wird, sind Motive des Befragten, unentgeltlich an einem Interview teilzunehmen
In diesem Film kamen neben dem standardisierten Interview mit einem vorher erstellten Fragenkatalog zwei weitere Interviewmethoden zur Anwendung, die in der qualitativen Sozialforschung bekannt sind als:
Narratives Interview
Problemzentriertes Interview
(Fokussiertes Interview)
1. Idee: Der Autor erläutert die Entstehung der Filmidee, motiviert durch das Buch von Roland Girtler und das Studium des Dokumentarfilms.
2. Thematischer Überblick: Dieses Kapitel liefert den kulturwissenschaftlichen und historischen Kontext der bäuerlichen Lebenswelt und deren Wandel.
3. Methoden der Feldforschung: Es wird dargelegt, wie sozialwissenschaftliche Methoden wie die teilnehmende Beobachtung und Oral History in die Dreharbeiten integriert wurden.
4. Dokumentarfilm: Dieses Kapitel befasst sich mit der filmtheoretischen Einordnung des Werkes und der methodischen Schnittstelle zur Sozialforschung.
5. Werkbeschreibung: Hier wird detailliert der praktische Produktionsprozess von der Vorproduktion bis zur Distribution beschrieben.
6. Diskussion – Auswirkungen: Das Fazit reflektiert die Herausforderungen der Produktion und die Synergien zwischen Dokumentarfilm und Sozialforschung.
Dokumentarfilm, Sozialforschung, Feldforschung, bäuerliche Kultur, Oral History, Interviewmethoden, Agrargeschichte, Filmproduktion, Roland Girtler, Echte Bauern, Soziologie, Authentizität, Strukturwandel, Landwirtschaft, Medienpraxis.
Die Arbeit analysiert die interdisziplinären Zusammenhänge zwischen der Produktion eines Dokumentarfilms über Bauern und den Erkenntnissen der qualitativen Sozialforschung.
Die Arbeit behandelt die Geschichte des bäuerlichen Standes, die Methoden der Feldforschung, die Theorie des Dokumentarfilms sowie die praktischen Aspekte der Filmherstellung.
Ziel ist es, zu zeigen, wie soziale Schichten wie die der Bauern mit filmischen Mitteln authentisch erschlossen werden können und welche Rolle der Filmemacher als Beobachter dabei einnimmt.
Der Autor stützt sich auf die qualitative Sozialforschung, insbesondere auf Methoden der Feldforschung, teilnehmende Beobachtung und verschiedene Interviewformen.
Der Hauptteil widmet sich der Theorie der Feldforschung, dem Dokumentarfilm-Modus, der technischen Umsetzung der Produktion und der detaillierten Beschreibung der Dreharbeiten mit den Protagonisten.
Zu den zentralen Begriffen zählen Dokumentarfilm, Feldforschung, bäuerliche Kultur, Sozialforschung und der interaktive Modus der Filmgestaltung.
Professor Girtler dient als theoretische Grundlage für die Filmidee und als Mentor sowie Gesprächspartner, der den Autor bei der Feldarbeit unterstützte.
Der Autor reflektiert über die eigenen Vorurteile und betont die Notwendigkeit einer selbstkritischen Herangehensweise sowie die Anpassung der Erwartungen an die vor Ort vorgefundene Realität.
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